Eier auf dem Markt müssen Erzeugercode haben

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Mithilfe des gestempelten Erzeugercodes lässt sich zurückverfolgen, aus welchem Stall das Ei kommt und wie die Hühner gehalten werden. Foto: Ronald Wittek

Auch unverpackte Eier müssen auf der Schale den Stempel mit dem Erzeugercode tragen. Nur so ist klar zu erkennen, woher sie kommen. Das gilt auch für die Ware auf dem Wochenmarkt.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Auf dem Wochenmarkt sind Eier direkt vom Bauern erhältlich. Verbraucher sollten beim Kauf auf den Erzeugercode achten.

Grundsätzlich ist die erste Zahl auf der Schale zu beachten: Eine 0 an erster Stelle steht für Eier aus ökologischer Erzeugung, eine 1 steht für Freilandhaltung, die Ziffer 2 für Boden- und eine 3 für Käfighaltung. Danach kommt das Herkunftsland, beispielsweise DE für Deutschland. Der nachfolgende siebenstellige Code zeigt das jeweilige Bundesland sowie die entsprechende Betriebs- und Stallnummer an. Auf dem Eierkarton finden sich dann die Angaben zum Verpackungsland sowie das Mindesthaltbarkeitsdatum.

Nicht verwirren lassen sollten sich Verbraucher von unterschiedlichen Angaben zu Herkunfts- und Verpackungsland auf der Verpackung, erläutert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. So kann es vorkommen, dass Eier in den Niederlanden gelegt werden und erst in Deutschland in den Karton kommen.

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