Jetzt geht es raus aufs Land!

Einkehren außerhalb der Stadt: Fünf Tipps

München - Im Frühling kehren auch die Städter gern mal auf dem Land ein. Die tz hat für Sie fünf Ausflugstipps im Münchner Umland zusammengestellt.

Ob mit dem Radl, zu Fuß oder mit dem Auto: Im Frühling kehren auch die Städter gern mal auf dem Land ein, genießen eine Mahlzeit und ein süffiges Bier mit Blick ins Grüne oder sogar auf die Berge. Die tz hat für Sie fünf Ausflugstipps im Münchner Umland zusammengestellt – von Finning bis Murnau, vom Landgasthaus bis zum Café. Viel Spaß bei der nächsten Landpartie!

JOL

Gelungene Verbindung

Land und Wirtschaft gehen in der LandWirtschaft Staudham eine gelungene Verbindung ein. Vom Frühstück bis zum Abendessen werden die Gäste mit Hausgemachtem verwöhnt. Kuchen und Torten kommen aus der eigenen Konditorei, Brot und Flammkuchen backen im Holzofen. Neugierige können einen Blick in die offene Küche werfen. Wer was mit nach Hause nehmen möchte, bekommt Gebäck und mehr im Kramerladen.

LandWirtschaft Staudham, Münchner Str. 30, 83512 Wasserburg-Staudham Tel. 08071/904 45 90, täglich 7.30 bis 24 Uhr, Di. Ruhetag

Gutes vom Sternekoch

Es war eine kleine Sensation: Sterne­koch Thilo Bischoff verließ den Alpenhof in Murnau, um ein paar Hundert Meter nebenan die Einkehr zum Ähndl zu übernehmen. Das kleine Gasthaus am Fuß der Ramsach ist seit Jahrzehnten ein beliebtes Ausflugsziel, man sitzt gemütlich in kleinen Stuben, bei schönem Wetter mit Bergblick übers Murnauer Moos. Und keine Angst: Thilo Bischoff kocht im Ähndl bodenständig und mit größter Sorgfalt vom sauren Lüngerl bis zum Wiener Schnitzel.

Einkehr zum Ähndl, Ramsach 2, 82418 Murnau, Tel. 08841/52 41, täglich ab 10 Uhr, Do. Ruhetag

Fein herausgeputzt

Seit Ladina und Daniel Vogler (Foto) die Olchinger Dorfstub’n richtig rausgeputzt haben, sind sie mehr als einen Abstecher wert. In den Wirtsstuben hängen originelle Kunstwerke, auf die massiven Tische kommen alpenländische Schmankerl wie Wiener Schnitzel vom Milchkalb oder Filet von der heimischen Lachsforelle auf Blattspinat. Auf der Weinkarte des erfahrenen Sommeliers stehen Österreicher und einiges aus Frankreich, Italien und Spanien.

Dorfstub’n, Hauptstr. 41, 82140 Olching, Tel. 081 42/506 33 63, Di. ab 17 Uhr, Mi. bis So. 11.30 bis 14.30 Uhr und ab 17.30 Uhr

Kaffee erleben

Der Irschenberg ist zu schade, um ihn links (beziehungsweise rechts) liegen zu lassen oder nur zu tanken. Beim Café-Bistro der Rösterei Dinzler wartet neben Kuchen aus der eigenen Backstube und einer kleinen Auswahl an pikanten Speisen bester Kaffee. Und den kann man in der Kaffeewelt, einem Erlebnismuseum, noch genauer kennenlernen.

Dinzler Kaffeerösterei, Wendling 15, 83737 Irschenberg, Tel. 08025/99 22 50, tägl. 7 bis 22 Uhr

Filterkaffee: die acht besten Zubereitungs-Methoden

Chemex-Karaffe: Ein Glasgefäß, bei dem der Filter spitz zuläuft und eine besonders große Öffnung hat. Der Kaffee läuft durch ein sehr feinporiges Filterpapier, wodurch die Aromen intensiver gelöst werden. © fkn
Aeropress: Feinstes Kaffeemehl wird in einen von zwei ineinandergesteckten Brühkolben gefüllt und mit Wasser aufgegossen. Sobald es genug gezogen hat, wird ein Sieb mit angefeuchtetem Filter aufgeschraubt, der Kolben auf eine vorgewärmte Tasse gesetzt und der Kaffee vorsichtig durch den Filter in die Tasse gedrückt. © fkn
Siphon-Kaffee: Ein System wie im Chemielabor. Nach dem Vakuumprinzip wird in einem Glaskolben Wasser erhitzt, durch Überdruck steigt es in einen Trichter, vermischt sich mit Kaffeepulver und läuft gefiltert zurück in den Kolben, wenn die Wärmequelle entfernt wird. © fkn
Clever Dripper: Das Prinzip gleicht dem klassischen Handfilter, wobei man den Filter mit einem Ventil verschließen kann. Der frisch aufgegossene Kaffee zieht im Filter, bis man das Ventil öffnet und der Kaffee in Tasse oder Kanne läuft. © fkn
Filteraufguss klas sisch: Mit (Porzellan)-Filter und Papiertüten. © Schlaf
Karlsbader Kanne: Ideales Mittel, um möglichst säurearmen Kaffee herzustellen. Dabei wird sehr grob gemahlener Kaffee direkt in ein Porzellansieb gegeben. © fkn
Soft Brew: Ein Edelstahlfilter mit mehr als einer halben Million winziger Löcher wird in eine passende Kanne gesetzt, sandfeiner Kaffee hinzugegeben und mit heißem Wasser aufgegossen. Der Filter wird nach etwa drei Minuten entfernt. © fkn
French Press: Die weitbekannte Bistro- oder Stempeldruckkanne, bei dem heißes Wasser auf grießfein gemahlenen Kaffee gegossen wird. Nachdem der Kaffee etwa zwei Minuten gezogen ist, drückt man den Stempel im Deckel der Kanne langsam nach unten. © fkn

Alter Wilder

Konrad Wolfmiller gehörte mal zu den Jungen Wilden – das merkt man der Speisekarte des Staudenwirts durchaus an. Dort stehen Klassiker wie das Grillhendl, für das die Oma seiner Frau Veronika schon bekannt war, Zwiebelrostbraten mit Dunkelbiersauce sowie Apfelstrudel, aber eben auch Gewagtes wie Ibericoschwein mit Aprikosen-Serviettenknödel oder Crème brûlée vom Andechser Ziegenkäse.

Staudenwirt, Staudenweg 6, 86923 Finning, Tel. 08806/920 00, tägl. ab 8.30 Uhr

Rubriklistenbild: © Kruse

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