Frisch auf dem Markt: So süß und gesund

Die Erdbeeren sind los!

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Christel Graf betreibt am ­Viktualienmarkt

München - Süß, rot und einfach zum Anbeißen: Die ersten Freiland-Erdbeeren aus Deutschland sind da! Was Sie über die frechen Früchtchen wissen müssen.

„Die ersten Beeren sind jetzt reif, die zweite Ernte kommt im Juni“, sagt Christel Graf, die am ­Viktualienmarkt ein Obst- und Gemüsestandl betreibt. Was Sie über die frechen Früchtchen wissen müssen:

Die Erdbeerfrucht ist gelb

Ja, richtig gelesen! Die tatsächliche Frucht der Erdbeere sind die kleinen gelben Nüsschen, die darauf sitzen. Die enthalten übrigens jede Menge Mineralstoffe wie Kalzium und Kalium. Und sorgen auch für die Verbreitung der Pflanze: Tiere wie Ameisen oder Igel, die die Erdbeeren fressen, scheiden die unverdaulichen Nüsschen wieder aus, die dann am Boden keimen. Der rote Teil ist streng genommen die verfleischte Blütenachse der Erdbeere.

Die Erdbeere ist keine Beere

Die Erdbeere gehört zur Familie der Rosengewächse. Aus botanischer Sicht ist sie zudem keine Beere, sondern gehört zu den Sammelnussfrüchten – so bezeichnet man Früchte, die aus vielen Einzelfrüchten (in dem Fall die Samennüsschen) bestehen. Als Beere gilt dagegen nur eine Frucht, deren Samen im Fruchtfleisch liegt.

So bleiben die Früchte frisch

„Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Beeren schön glänzen, rot leuchten und saftig aussehen“, rät Christel Graf. Im Gemüsefach im Kühlschrank halten die Erdbeeren etwa zwei Tage, am besten ungewaschen und abgedeckt. Schimmlige Früchte sofort entsorgen – die Sporen verbreiten sich sonst in der gesamten Packung.

So viel Vitamin C steckt drin

Mehr geht kaum: 100 Gramm Erdbeeren bringen es auf 65 Milligramm Vitamin C! Zum Vergleich: Die gleiche Menge Zitrone schafft es gerade mal auf 53 Milligramm. Weiterer Gesundheitsvorteil: 100 Gramm enthalten nur 33 Kalorien, dafür aber jede Menge Antioxidantien, Folsäure und entzündungshemmende Salizylsäure.

Die richtige Wäsche

Erdbeeren sollte man immer waschen. Aber Vorsicht: Ein harter Wasserstrahl kann die Oberfläche der empfindlichen Früchte beschädigen, deshalb besser nur in eine Schüssel mit kaltem Wasser tauchen. „Schneiden Sie den Strunk außerdem erst nach dem Waschen ab, sonst gelangt Wasser in die Früchte und sie werden matschig“, sagt Christel Graf. Dann in ein Sieb stellen und abtropfen lassen.

Christina Meyer

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