Anleitung

Mit Essig im Wasser zaubern Sie ein Frühstücksei, das Ihnen auf der Zunge zergeht

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Perfekte Frühstückseier sind eine Kunst.

Das perfekte Frühstücksei ist ein Küchenklassiker, an dem sogar erfahrene Köche manchmal verzweifeln. Dabei gibt es einen einfachen und schnellen Trick.

Das perfekte Frühstücksei ist cremig, aber nicht zu wabbelig, es zergeht auf der Zunge. Der unangefochtene Star ist das pochierte Ei. Es ist die Krönung auf einem Toast mit Avocado. Es macht aus einem einfachen Schinkenbrot Eggs Benedict. Kurzum: Es macht jedes Frühstück glamouröser. Wenn da nicht die Zubereitung wäre.

Verzweifeln Sie schon an der Zubereitung eines perfekten gekochten Eies, dann wirkt das verlorene Ei, wie man das pochierte Ei auch nennt, wie eine unlösbare Aufgabe. Die klassische Methode mit einem Topf und Essig ist für geübte Köche die Methode erster Wahl, jedoch für Hobbyköche leider alles andere als "gelingsicher". Aber es gibt Alternativen, mit denen auch Sie pochierte Eier einfach und schnell machen können.

Verlorene Eier: Klassische Zubereitung

Für viele ist es das leckerste, was aus einem aufgeschlagenen Ei werden kann: ein pochiertes Ei. So funktioniert die Königsdisziplin:

  • Wählen Sie einen großen Topf.
  • Füllen Sie ihn etwa vier bis fünf Zentimeter hoch mit Wasser
  • Geben Sie einen Schuss Essig dazu und erhitzen Sie das Ganze.
  • Das Wasser darf nicht sprudelnd kochen, sondern nur leicht simmern.
  • Schlagen Sie das Ei in einer Tasse oder Suppenkelle auf. So funktioniert es am besten.
  • Rühren Sie das Wasser im Topf schnell mit einem Löffel oder einem Schneebesen um, bis ein Strudel entsteht.
  • Geben Sie das Ei vorsichtig in diesen Strudel hinein. Der Strudel wickelt das Eiweiß um das Eigelb herum und sorgt für eine schöne runde Form. Sie können mit einem Löffel vorsichtig nachhelfen und das Eiweiß drapieren.
  • Nun noch zwei bis vier Minuten ziehen lassen, bis das Ei ausreichend gestockt ist.
  • Mit einer Schöpfkelle herausfischen, abtropfen lassen und genießen

Diese Methode ist Ihnen zu kompliziert und noch nie gelungen? Es geht auch einfacher.

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Verlorene Eier aus der Mikrowelle: Einfach und schnell

Sie brauchen eine Tasse.

  • Füllen Sie sie etwa zur Hälfte mit Wasser und geben Sie einen halben Teelöffel Essig hinein.
  • In diese Tasse schlagen Sie das Ei auf. Hier verraten wir Ihnen, wie das richtig geht. Achten Sie darauf, dass das Eigelb nicht kaputtgeht.
  • Nun decken Sie die Tasse mit einem kleinen Teller ab und stellen sie in die Mikrowelle.
  • Lassen Sie das Ei 60 Sekunden auf der höchsten Stufe garen. Wenn das Ei nicht fertig ist, legen Sie noch einmal 20 Sekunden nach.
  • Heben Sie das Ei nun mit einem Schaumlöffel aus der Tasse und genießen Sie es.

Sie haben keine Mikrowelle? Es geht auch schnell und einfach im Backofen.

Verlorene Eier aus dem Ofen

  • Sie brauchen ein Muffinblech.
  • Füllen Sie die Mulden jeweils mit einem Esslöffel Wasser.
  • Schlagen Sie in jede Mulde ein Ei auf.
  • Nun backen Sie die Eier bei 180 Grad etwas 10 Minuten im Ofen. Sind die Eier noch zu flüssig, lassen Sie sie noch im Ofen, aber kontrollieren Sie ständig, um den Garpunkt nicht zu verpassen.

Diese Methode kommt nicht ganz an das klassische verlorene Ei aus dem Topf heran, aber sie eignet sich super, wenn Sie viele pochierte Eier gleichzeitig zubereiten möchten.

Verlorene Eier: Gadgets und Küchenhelfer

Für alle, die es sich noch einfacher und schneller wünschen, bieten verschiedene Hersteller Eier-Pochierer an. Die praktischen Küchenhelfer haben verschiedene Formen, sind aber meist kleine Körbchen, in denen die Eier ins heiße Wasser gesetzt werden. Das Bilden eines Wirbels entfällt somit.

Warum braucht man beim Eier pochieren Essig?

Der Trick beim Eier pochieren ist, dass das äußere Eiweiß schneller stockt und so das Ei im Wasser in Form hält. Dabei hilft der Essig.

Auch interessant: Nur eklig oder schädlich? Das bedeutet der rote Punkt auf dem Eigelb wirklich

Verlorene Eier: Wie viel Essig brauchen Sie?

Das variiert je nach Wassermenge. In der Tasse benötigen Sie nur einen halben Teelöffel, in einem Topf mit Wasser ist es ein Schuss Essig. Zu viel darf es aber nicht sein, da das Ei dann leicht einen sauren Beigeschmack bekommt.

Wenn es doch mal passiert ist: Tauchen Sie das Ei nach dem heißen Wasser kurz in eine Schüssel mit kaltem Wasser und servieren Sie es erst dann. So gart es auch nicht auf dem Teller nach.

Lesen Sie auch: Warum lassen sich manche Eier nicht pellen lassen?

Ab in die Mikrowelle? Bei diesen Lebensmitteln ist das keine gute Idee

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Viele Menschen würden nie auf die Idee kommen, Pizza aufzuwärmen. Sie schmeckt ja auch kalt ganz vorzüglich. Wenn Sie sie doch lieber warm essen wollen, dann nehmen Sie dafür lieber eine Pfanne. So wird der Boden wieder knusprig, der Käse schmilzt schön und Sie können die Pizza wieder genießen.  © PublicDomainPictures/Pixabay
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Sie kennen das: Sie wärmen Lasagne in der Mikrowelle auf und das Ergebnis ist alles andere als lecker. Lavaheiße, totgekochte Stellen liegen direkt neben eiskalten. Lassen Sie das in Zukunft bleiben. Der richtige Ort, um Lasagne aufzuwärmen ist der Backofen. Streuen Sie zusätzlich Käse darauf und geben Sie noch etwas Tomatensoße dazu, dann wird es besonders gut.  © Bru-nO/Pixabay
Wenn Sie Kartoffelpüree in der Mikrowelle aufwärmen, erreichen Sie nur, dass die Oberfläche austrocknet und unappetitlich wird. Wärmen Sie es stattdessen lieber in einem Wasserbad auf.
Wenn Sie Kartoffelpüree in der Mikrowelle aufwärmen, erreichen Sie nur, dass die Oberfläche austrocknet und unappetitlich wird. Wärmen Sie es stattdessen lieber in einem Wasserbad auf.  © 422737/Pixabay
Es soll Menschen geben, die kein kaltes Omelett mögen. Deshalb müssen Sie aber noch lange nicht zur Mikrowelle greifen. Viel besser funktioniert es, wenn Sie die Eierspeise in einem feinmaschigen Sieb über einem Topf mit kochendem Wasser aufwärmen.
Es soll Menschen geben, die kein kaltes Omelett mögen. Deshalb müssen Sie aber noch lange nicht zur Mikrowelle greifen. Viel besser funktioniert es, wenn Sie die Eierspeise in einem feinmaschigen Sieb über einem Topf mit kochendem Wasser aufwärmen.  © nemoelguedes/Pixabay
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Wenn Sie Pommes in der Mikrowelle erwärmen, dann werden sie matschig und dann können Sie sie eigentlich auch gleich wegwerfen. Geben Sie lieber etwas Öl in eine Pfanne und braten Sie die Pommes noch einmal auf. So werden die Kartoffelstäbchen heiß und bleiben schön knusprig.  © Pexels/Pixabay
Porridge ist in aller Munde, aber leider kann man es kaum genießen, wenn es kalt ist. Die Mikrowelle ist aber auch hier nicht die Lösung, denn der Haferbrei wird klebrig und fest. Geben Sie das Porridge zurück in den Topf und fügen Sie etwas Milch zu. Nun können Sie es noch einmal erwärmen.
Porridge ist in aller Munde, aber leider kann man es kaum genießen, wenn es kalt ist, denn es wird klebrig und viel zu fest. Die Mikrowelle ist aber auch hier nicht die Lösung. Geben Sie das Porridge zurück in den Topf und fügen Sie etwas Milch zu. Nun können Sie es noch einmal erwärmen.  © RitaE/Pixabay
Eine frische Quiche ist köstlich und auch, wenn sie kalt ist, kann man sie noch genießen. Wärmen Sie sie allerdings in der Mikrowelle auf, wird sie matschig. Spritzen Sie stattdessen etwas Wasser auf die Oberfläche, wickeln Sie sie vorsichtig in Alufolie und wärmen Sie die Quiche 20 Minuten im Ofen auf.
Eine frische Quiche ist köstlich und auch, wenn sie kalt ist, kann man sie noch genießen. Wärmen Sie sie allerdings in der Mikrowelle auf, wird sie matschig. Spritzen Sie stattdessen etwas Wasser auf die Oberfläche, wickeln Sie sie vorsichtig in Alufolie und wärmen Sie die Quiche 20 Minuten im Ofen auf.  © EME/Pixabay

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