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Experte erklärt: An diesem Merkmal erkennen Sie schlechten Whisky

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Guten Whisky können Sie auch erkennen, ohne Experte zu sein.

Whisky oder Whiskey ist Geschmackssache. Viele haben dem Tropfen allerdings nur abgeschworen, weil sie einen schlechten getrunken haben. So passiert Ihnen das nicht.

Whisky gilt immer noch als "Altherren-Drink", dem viele nichts abgewinnen können. Zu herb, zu schwer, zu teuer. Dabei gibt es bei Whisky so viele verschiedene Geschmacksrichtungen, das für jeden etwas dabei ist.

Bei Whisky gilt leider: je teurer, desto besser. Für einen guten Tropfen müssen Sie schon 50 Euro und mehr in die Hand nehmen. Die Hemmschwelle, sich einen teuren Whiskey zu kaufen, obwohl man gar nicht sicher ist, ob er auch gut ist und schmeckt, ist natürlich hoch. Mittlerweile können Sie aber auch in Deutschland eine Vielzahl von Verkostungen besuchen und sich erst einmal durchprobieren, statt die sprichwörtliche Katze im Sack zu kaufen. Dabei gibt es vieles, auf das Sie achten müssen und einen einfachen Tipp.

Guten Whisky an der Farbe erkennen

Whisky kann viele verschiedene Goldtöne annehmen und je dunkler der Ton ist, desto älter sollte der Tropfen sein. Zumindest theoretisch. Die Farbe hängt von der Dauer der Reifung, der Art (Eichenfass, gebrauchtes Bourbon- oder Sherryfass), dem Alter und der Größe des Fasses und der Temperatur bei der Reifung ab. Je länger und intensiver der Whisky Kontakt zum Fass hatte, desto mehr Farbe nimmt er an. Ist das Fass schon älter und wurde häufiger gebraucht, gibt es allerdings nicht mehr so viel Farbstoff an den edlen Tropfen ab. Je höher die Temperatur bei der Reifung ist, desto besser lösen sich die Farbstoffe im Whisky, was ebenfalls zu einem satten Ton beiträgt.

Allerdings ist die Farbe kein verlässliches Merkmal, um die Qualität zu bestimmen. Es ist in Brennereien nicht unüblich Zuckercouleur beizumischen, um dem Whisky immer dieselbe Farbe zu verleihen, oder ihm ein edleres Aussehen zu verleihen. Das hat auf die Qualität keinen Einfluss, verfälscht aber natürlich das Farbmerkmal.

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Guten Whisky am Alter erkennen

Das Alter ist ein gutes Anzeichen für die Qualität eines Whiskys. Der Aufwand, der für die Herstellung betrieben wurde, macht ältere Tropfen zwangsläufig kostspieliger. Außerdem sind diese seltener. Deshalb gibt es selbst bei demselben Whisky je nach Dauer der Lagerung Preisunterschiede, die schnell mal in die Hunderte Euro gehen. Immer häufiger findet man allerdings auch Flaschen ohne Altersangabe. Das liegt daran, dass es zwei verschiedene "Lager" unter den Whiskyfans gibt. Die, die viel Wert auf das Alter legen und die, die der Meinung sind, dass Whisky viel mehr Geschmackssache ist und sein Wert beispielsweise eher durch verschiedene Fässer bestimmt ist. Bourbonfässer gibt es zum Beispiel reichlich, aber Sherryfässer sind selten und sehr begehrt.

Guten Whisky am Geschmack erkennen

Skeptiker stören sich häufig am sehr speziellen Geschmack von Whisky, dabei gibt es hier beträchtliche Unterschiede. Er kann mild und cremig auf der Zunge zergehen, rau und herb-salzig schmecken, oder den typischen torfigen Geschmack entfalten, der gleichermaßen geliebt und gefürchtet ist. Soll der Geschmack Auskunft über die Qualität geben, ist es also eher nicht die Nuance, sondern vielmehr sollten Sie sich fragen: Schmeckt der Whisky lange nach, oder ist der Geschmack kaum im Mund und schon wieder verflogen? Schmeckt er bei jedem Schluck gleich oder entdecken Sie immer neue Richtungen? Je vielschichtiger und langanhaltender er schmeckt, desto hochwertiger ist der Whisky.

Auch interessant: Ohne diesen fast vergessenen Geschmack geht bald nicht nichts mehr.

Der Expertentipp: Guten Whisky am Geruch erkennen

Sie können die Qualität des Whiskys aber auch bestimmen, ohne ihn anzusehen oder auch nur einen Tropfen gekostet zu haben. Im Gespräch mit Businessinsider, empfiehlt der Experte Ali Reynolds, auf einen stechenden Alkoholgeruch zu achten. Ist dieser vordergründig, ist der Whiskey noch nicht sehr alt. Nehmen Sie dagegen auch andere Duftnoten wahr, ist das ein Zeichen von Qualität. Riechen Sie Holz, ein Lagerfeuer, Leder oder das Salz der Seeluft Schottlands? Je nach Region fällt die Interpretation der Whisky-Brennerei sehr unterschiedlich aus. Hat der Duft eine gewisse Tiefe und entdecken Sie immer neue Nuancen, haben Sie die richtige Wahl getroffen.

Heißt es nun Whisky oder Whiskey?

Ob Sie Whisky oder Whiskey trinken hängt vereinfacht gesagt davon ab, woher der edle Tropfen stammt. Kommt er aus Schottland, ist er ein Scotch Whisky, kommt er dagegen aus Irland oder Amerika ist er ein Whiskey. In Schottland wird er meist aus Gerste hergestellt, in Amerika aus Mais. Dort wird er dann auch Bourbon genannt. Natürlich stellen nicht nur diese drei Länder Whisky/Whiskey her. Für welche Schreibweise sich die Hersteller aus anderen Nationen entscheiden hängt davon ab, welcher Tradition sie sich eher verpflichtet sehen.

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So richten Sie sich die perfekte Hausbar ein

Gin ist für jede Hausbar ein absolutes Muss: Zwar unterscheidet sich der Geschmack je Hersteller stark, doch das Getränk ist Basis vieler klassischer Drinks. Die verschiedenen Aromen ergeben sich aus den zahlreichen Gewürzen, die bei der Gin-Herstellung verwendet werden. Beispielsweise können Wacholderbeeren, Koriander oder sogar Lavendel, Muskat, Ingwer und Trüffel Bestandteil sein. Eine gute Flasche kostet zwischen 15 und 20 Euro.
Gin ist für jede Hausbar ein absolutes Muss: Zwar unterscheidet sich der Geschmack je Hersteller stark, doch das Getränk ist Basis vieler klassischer Drinks. Die verschiedenen Aromen ergeben sich aus den zahlreichen Gewürzen, die bei der Gin-Herstellung verwendet werden. Beispielsweise können Wacholderbeeren, Koriander oder sogar Lavendel, Muskat, Ingwer und Trüffel Bestandteil sein. Eine gute Flasche kostet zwischen 15 und 20 Euro. © pixabay
Ein Blended Scotch ist ein Grain-Whisky, der mit mehreren Single Malt Whiskys verschnitten ist. Sie können Ihn pur auf Eis, aber auch als Bestandteil von Cocktails genießen. Dafür sollten Sie aber auch zwischen 20 und 30 Euro hinblättern wollen.
Ein Blended Scotch ist ein Grain-Whisky, der mit mehreren Single Malt Whiskys verschnitten ist. Sie können Ihn pur auf Eis, aber auch als Bestandteil von Cocktails genießen. Dafür sollten Sie aber auch zwischen 20 und 30 Euro hinblättern wollen. © pixabay
Wenn die Rede vom Blended Scotch ist, darf auch der Single Malt nicht fehlen. Da er kein Verschnitt aus mehreren Whiskys ist, gilt er als besonders hochwertig: Das zeigt sich auch am Preis - der beginnt nämlich bei 50 Euro, wenn Sie gute Qualität wollen.
Wenn die Rede vom Blended Scotch ist, darf auch der Single Malt nicht fehlen. Da er kein Verschnitt aus mehreren Whiskys ist, gilt er als besonders hochwertig: Das zeigt sich auch am Preis - der beginnt nämlich bei 50 Euro, wenn Sie gute Qualität wollen. © pixabay
Ein Cognac ist ein Branntwein aus der gleichnamigen französischen Stadt und wird aus Weißwein hergestellt. Eine gute Flasche gibt es ab 50 Euro.
Ein Cognac ist ein Branntwein aus der gleichnamigen französischen Stadt und wird aus Weißwein hergestellt. Eine gute Flasche gibt es ab 50 Euro. © pixabay
Bei einem Roten Vermouth oder Wermut handelt es sich um einen aromatisierten Wein, der einen Alkoholgehalt von 14 bis 21 Prozent hat. Er ist Bestandteil vieler Cocktails und wird deshalb nur selten pur getrunken. Genau wie beim Gin wird der Vermouth mit zahlreichen unterschiedlichen Gewürzen aromatisiert. Das heißt: Probieren Sie sich durch! Für eine gute Flasche bezahlen Sie ungefähr 15 Euro.
Bei einem Roten Vermouth oder Wermut handelt es sich um einen aromatisierten Wein, der einen Alkoholgehalt von 14 bis 21 Prozent hat. Er ist Bestandteil vieler Cocktails und wird deshalb nur selten pur getrunken. Genau wie beim Gin wird der Vermouth mit zahlreichen unterschiedlichen Gewürzen aromatisiert. Das heißt: Probieren Sie sich durch! Für eine gute Flasche bezahlen Sie ungefähr 15 Euro. © pixabay
Jeder gute Cocktail braucht auch seine Würze: Deshalb gibt es verschiedenste Cocktailbitter mit Zutaten wie Enzianwurzel, Bitterorange, Gewürznelken, Kardamom, Zimt oder Chinarinde. Sie verleihen Ihren Cocktails einen intensiven und wie der Name schon sagt – bitteren – Geschmack.
Jeder gute Cocktail braucht auch seine Würze: Deshalb gibt es verschiedenste Cocktailbitter mit Zutaten wie Enzianwurzel, Bitterorange, Gewürznelken, Kardamom, Zimt oder Chinarinde. Sie verleihen Ihren Cocktails einen intensiven und wie der Name schon sagt – bitteren – Geschmack. © pixabay

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