Alexander Brandl erklärt den neuen Trend

Der Fasten-Burger: Das Geheimnis von Pulled Pork

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Der Max-Burger ist mit Pulled Pork, Tomate, Gurke und Krautsalat gefüllt.

München - In Sachen Fleisch gibt es einen neuen Trend - natürlich aus den USA. Er heißt "Pulled Pork". Die tz hat sich erklären lassen, was es damit auf sich hat und warum dieses Fleisch perfekt für die Fastenzeit ist.

Ausgezeichnet: Alexander Brandl (links), Metzgermeister und Inhaber von Vinzenzmurr, und Günter Hohenberger.

Mit Herzenslust in einen saftigen Burger beißen – für Fleischliebhaber ist das die schönste Nebensache der Welt. Deshalb kreieren kluge Köpfe immer neuere Versionen der Fast-Food-Spezialität. Die Traditionsmetzgerei Vinzenzmurr setzt jetzt mit seinem Max-Burger neue Maßstäbe bei der Fleischqualität. Pulled Pork, wörtlich übersetzt heißt das gezogenes oder gezupftes Schweinefleisch, ist der neue Trend. Seit dieser Woche gibt es den Max-Burger für 3,50 Euro (mit Tomaten, Gurkenscheiben und Krautsalat in einer Baguette-Semmel) an der heißen Theke der Metzger-Kette. Alexander Brandl, Metzgermeister und Inhaber von Vinzenzmurr, erklärt in der tz, was es mit dem Produkt auf sich hat:

Herr Brandl, nach dry aged Steaks und Sous-vide-Kochverfahren kommt jetzt Pulled Pork. Was ist das? 

Alexander Brandl: Das ist eine Barbecue-Spezialität aus den amerikanischen Südstaaten. Dabei wird Schweinefleisch acht Stunden lang schonend gegart, bis es fast zerfällt und mit einer speziellen Barbecuesauce vermischt. Das Fleisch wird durch das Verfahren besonders zart und enthält kaum noch Fett. Es ist der perfekte Burger in der Fastenzeit.

Welches Fleisch verwenden Sie dafür?

Brandl: Es ist natürlich Qualitäts-Schweinefleisch aus eigener Schlachtung. Wir haben hierfür unser eigenes Markenfleisch vom Hofgut Schwaige in Thalkirchen. Es steht für Fleisch aus gesicherter Herkunft, von unseren bayerischen Vertragsbauern. Zu diesen besteht oft ein jahrzehntelanges persönliches Vertrauensverhältnis. Unzählige Kontrollen sichern einen verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren. Das Fleisch wird nach der Schlachtung bei uns sofort zerlegt und von Meisterhand zugeschnitten. Anschließend wird es gewürzt und extrem lang schonend gegart, damit es zart wird und seinen unvergleichlichen Geschmack bekommt.

Wie kam es zu dem Namen Max-Burger?

Brandl: Bei der Versuchsserie für den perfekten Max-Burger haben wir versucht, die maximale Garzeit zu ermitteln, um die maximale Zartheit, die maximale Saftigkeit, ja, den maximalen Geschmack zu erreichen. Da stand der Name sehr schnell fest.

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