Rezept vom Starkoch

Fastenzeit-Rezept: Rahmspinat mit pochiertem Ei

München - Hans Jörg Bachmeier präsentiert zur Fastenzeit ein Rezept für eine Delikatesse ganz ohne Fleisch: Rahmspinat mit pochiertem Ei und dazu Kartoffeln.

Eine Delikatesse ganz ohne Fleisch ist ein Rahmspinat mit pochiertem Ei, eine Fastenspeise der feinen Art. Wichtig ist, wie eigentlich immer, dass alle Zutaten wirklich frisch und von guter Qualität sind.

Rahmspinat mit pochiertem Ei

Zutaten für 4 Personen

500 g Blattspinat

2 Schalotten

1 kleine Knoblauchzehe

100 g Butter

100 g Sahne

50 Gramm Nussbutter (siehe Extra-Tipp)

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

8 EL Apfelessig

4 sehr frische Eier

Zuerst erhitze ich die Butter in einem großen Topf und dünste darin die fein gewürfelten Schalotten und den ebenfalls fein gewürfelten Knoblauch an, bevor ich den tropfnassen Spinat dazugebe und zugedeckt zusammenfallen lasse. Blattspinat muss sehr gründlich gewaschen werden, sonst knirscht womöglich Sand zwischen den Zähnen. Also lieber zweimal waschen. Wenn die Blätter zusammengefallen sind, gebe ich die Sahne dazu, koche sie auf und lasse alles etwas einköcheln, bevor ich den Spinat mit dem Stabmixer fein püriere und die Nussbutter untermische. Nun wird nur noch mit frisch gemahlenem Pfeffer, frisch geriebener Muskatnuss und Salz abgeschmeckt, und der Spinat wird warmgestellt, während ich die Eier pochiere.

Spitzenkoch Hans Jörg Bachmeier.

Für diese erhitze ich in einem großen Topf zwei Liter Wasser und gebe den Essig dazu. Kein Salz! Es würde die Gerinnung des Eiweißes behindern. Wenn das Wasser aufgewallt hat, nehme ich den Topf vom Herd, schlage die Eier einzeln in eine Tasse und lasse sie nacheinander vorsichtig am Topfrand in das siedende Wasser gleiten. Das Pochieren dauert zwei bis drei Minuten, zwischendrin drehe ich die Eier vorsichtig einmal um.

Unmittelbar vor dem Servieren hebe ich 2 EL geschlagene Sahne unter den Spinat und gebe ihn auf vorgewärmte Teller. Die Eier hebe ich mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser, lasse sie kurz abtropfen, gebe sie auf den Spinat und salze sie nun vorsichtig.

Dazu passen Salzkartoffeln, ich selbst esse zum Spinat am liebsten resche Bratkartoffeln.

An Guadn wünscht Ihr

Hans Jörg Bachmeier

Extra-Tipp:

Für Nussbutter gebe ich frische Butter in einen kleinen Topf und erhitze sie unter ständigem Rühren, bis sie eine nussbraune Farbe angenommen hat und aromatisch duftet. Sie kann frisch verwendet werden, in einem Schraubglas im Kühlschrank kann man sie ohne Weiteres zehn Tage aufheben.

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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