Krimidinner und Essen im Schloss

Foodbloggerin: In diesen Restaurants passen Ambiente und Essen perfekt zusammen

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Ein spannendes Krimidinner im Restaurant Steinsee.

Theater, ein Restaurant an der Isar oder japanische Küche. Foodbloggerin Bianca Murthy verrät im neuesten Teil ihrer Serie fünf spannende Orte, wo Ambiente und Essen perfekt zueinander passen.

Kalte Temperaturen und Schneefall verleiten nicht gerade zu Unternehmungen. Foodbloggerin Bianca Murthy verrät allerdings, wo sich Essen gehen auch jetzt absolut lohnt. Sei es mit einem spannenden Krimi während dem Vier-Gänge-Menü, einem Restaurant direkt an der Isar oder gar in einer Burg. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wer auf japanische Küche steht, sollte unbedingt einen Abstecher nach Kreuth machen.

1. Restaurant Steinsee - Krimidinner 

Niederseeon 17, 85665 Moosach; Tel.: 08093 788; http://steinsee.com/

Mit meiner Begleitung kam ich am Wochenende in den Genuss, das Event „Krimidinner am Steinsee“ in Niederseeon (ca. 25 Minuten Fahrt von München im Landkreis Ebersberg) zu besuchen. In einem Saal mit langen  eingedeckten Tafeln und in unmittelbarer Nähe zu den Gästen spielt ein spannendes Theaterstück. In den Pausen werden insgesamt vier Gänge serviert. Zwischen den einzelnen Akten wird auch gerätselt: Wer ist der Mörder? Nach dem Hauptgericht - in meinem Fall gab es „Ente mit Kartoffelknödel, Apfelblaukraut und Entensauce“, „St. Petersfischfilet, Zander und gegrillte Scampis“ oder „vegetarisches Steinsee’s Curry mit Gemüse, Reis und Kokos-Currysauce“ - kann dann ein schriftlicher Tipp abgegeben werden. Spannend und kulinarisch überzeugend zugleich. Das nächste Krimidinner – ideal auch als Geschenk – findet am kommenden Samstag, den 24.02.2018 statt. Für 49 Euro (Menü und Theater) seid ihr dabei.

2. Restaurant Altes Fährhaus in Bad Tölz

An der Isarlust 1, 83646 Bad Tölz; Tel.: 08041 6030; http://www.altes-faehrhaus-toelz.de/restaurant/ 

Zugegeben, ich wäre wohl von selbst nicht rein gegangen und folgte viel mehr einer Einladung meiner Begleitung in das Alte Fährhaus in Bad Tölz. Direkt an der Isar unweit des Tölzer Ortskerns gelegen, fühlt man sich beim Eintreten schon ein wenig, als wäre die Zeit stehen geblieben: Blümchen-Tischdecken und -Vorhänge im gleichen Muster, türkisfarbene Stühle und ein bisschen zu grelles Licht im Speiseraum. Dafür aber ausgesprochen herzlicher Service durch die Betreiber, eine tolle Architektur und überzeugende Speisen. Die Preise der unterschiedlichen Fisch- und Fleischgerichte sind gehoben, dafür aber auch die Qualität der Speisen. Hier kocht noch die Frau des Betreibers - und das ganz ausgezeichnet. Für mich gab’s „Seezungenfilet mit Zitrone, Gemüse und Kartoffelpüree“, meine Begleitung wählte „Lotte-Medaillon mit Gemüse auf Nudelblatt und Zitronen Ingwerbutter“ (zu je 29,50 Euro). Zuvor gab’s ein feines Safransüppchen mit Meeresfisch (für 9,50 Euro). Für aktuell knapp 70 Euro gibt’s außerdem wahlweise ein feines Vier-Gänge-Menü. Persönlich kennen lernen durfte ich die im Sommer einladende Fährhaus-Terrasse direkt an der Isar noch nicht  - auch hier werden frischer Fisch, Menüs und Co. serviert.

3. HeimWerk Glockenbachviertel 

Müllerstraße 49, 80469 München; 089 59918697; https://www.heimwerk-restaurant.de/standorte/glockenbachviertel/

Da ich schon im ersten HeimWerk in Schwabing gerne zu Gast bin, freute mich die Neueröffnung im Januar 2018  des „HeimWerk Glockenbachviertel“ im ehemaligen „Restaurant Glockenbach“ um so mehr. Einmal, weil ich fixer im Glockenbach, als in Schwabing bin. Zum anderen, weil ich inzwischen einige Male - mitunter letzte Woche - zum Essen vor Ort war und ich mich erneut in die heimatliche Slowfood-Küche verliebt habe. Auch im neuen HeimWerkt Glockenbachviertel nennt das Restaurant auf zwei Ebenen die Lieferanten Partner offen und transparent. Dazu sind die Rohwaren von Schnitzel in verschiedensten Varianten, Backhendl (beides das Aushängeschild!), Gemüse und Salat immer von bester Qualität. Bestellt werden kann auch hier in „Snack-“, als auch in „Mahlgröße“, sprich: für den kleinen oder den großen Appetit. Das Ambiente ist ansprechend und gemütlich, alles bis ins Detail durchdacht. Bestellt euch unbedingt das Backhendl (für 6,90 Euro bzw. 12,30 Euro) und die Schinkenspätzle (für 4,60 Euro bzw. 8,30 Euro).

4. Relais & Châteaux Hotel Burg Wernberg - Gourmet Restaurant Kastell 

Schloßberg 10, 92533 Wernberg-Köblitz; https://www.burg-wernberg.de/hotel/arrangements/

Im Rahmen einer Einladung zu einer Küchenparty befand ich mich erneut in Wernberg, genauer gesagt im Relais & Châteaux Hotel Burg Wernberg. Zu diesem gehört auch das Gourmet Restaurant Kastell - aktuell noch mit Zwei-Sternekoch Thomas Kellermann hinterm Herd. Wer gerne auf Top-Niveau speist und das Essen in einzigartigem Ambiente genießt, der sollte bald im Katell vorbei kommen. Denn Anfang Juni verlässt Kellermann das Gourmet Restaurant und beginnt in den Egerner Höfen in Rotach Egern. Serviert werden exzellente Gänge-Menüs in perfekter Abstimmung mit ausgezeichneten Weinen. Um euch herum: Einzigartiges Burg-Ambiente, viel grüne Natur und - neben Sauna, Golfmöglichkeiten und gemütlichen Burgzimmern - natürlich jede Menge kulinarische Highlights. Auch das Frühstück am nächsten Morgen im länglichen Wintergarten lässt durch das reichhaltige Burg-Buffet keine Wünsche offen. 2018 finden auf der Hotel Burg Wernberg viele Events statt, die Anlass geben, vorbei zu kommen. Das Sommerfest im Juli steht schon in meinem Kalender.

5. MIZU Sushi Bar im Bachmair Weissach 

Hotel Bachmair Weissach - MIZU Sushi Bar, Wiesseer Str. 1, 83700 Kreuth; 08022 278559; https://www.bachmair-weissach.com/kulinarik/mizu-sushi-bar/ 

Zum ersten Mal besucht habe ich das schicke japanische Restaurant schon im Oktober 2016. Vergangene Woche habe ich mich erneut auf den Weg zum Tegernsee gemacht, um Sushi, Lachs und Thunfisch, Garnelen, Sashimi und Co. in stylischem Ambiente unter meterhohen Decken und in einer offener Raumgestaltung zu verkosten. Serviert wird alles im Sharing-Prinzip, das heißt die Auswahl landet in der Mitte des Tisches. Die Preise sind entsprechend der Beliebtheit des schicken Restaurants (unbedingt reservieren!) und der hohen Qualität der Rohware eher im oberen Segment angesiedelt, die Raffinesse der einzelnen Gerichte, erlaubt das aber durchaus. Wir bestellten insgesamt sieben verschiedene Köstlichkeiten (ab 9,90 bis ca. 32,90 Euro pro Gericht) und landeten mit Champagner als Aperitif und einigen Gläsern von unterschiedlichen offenen Weinen, bei gut 150 Euro Rechnungsbetrag. Besonders gut gefällt mir, dass durch das Teilen einzelner kleinerer Gerichte, natürlich in Summe mehr Verschiedenes probiert werden kann. Wer gerne japanisch isst und das Land liebt, findet im MIZU die perfekte Verbindung aus beidem.

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