Foodblogs und mehr

12,5 Webseiten und Apps, die Appetit machen

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Das Internet ist randvoll mit kulinarischer Inspiration. Hier sind meine Favoriten.

München - Sie wissen nicht, was Sie heute Abend kochen sollen? Kein Problem, hier sind die 12,5 besten kulinarischen Inspirationen aus dem Netz: Webseiten, Blogs und Smartphone-Apps.

Kennen Sie das? Sie würden gerne Ihren Liebsten etwas Feines zaubern, aber wenn sie dann mit dem Kochlöffel bewaffnet und beschürzt in der Küche stehen, fehlt Ihnen die nötige Eingebung? Großmutter hätte da das gute alte Kochbuch zu Rate gezogen. Der Hobbykoch von heute weiß sich jedoch anders zu behelfen, nämlich mit iPad, Smartphone und Co.

Denn das Netz ist voll mit eifrigen Küchenfeen, die tagtäglich neue Rezepte kreieren und sie bereitwillig mit der ganzen Welt teilen. Ob auf Foodblogs, in Form von iPhone Apps oder Facebook-Portalen - an kulinarischer Inspiration fehlt es heutzutage nicht. Viele setzen dabei auf vegan, gluten- oder zuckerfrei, und somit ist auch für die wählerischsten Köche unter uns etwas geboten.

Ich, Johanna Hagenauer, blogge auf meiner Webseite Thrifty Wholesome über gesundes Essen.

Als leidenschaftliche Amateurköchin und begeisterte Bloggerin auf meiner eigenen Webseite Thrifty Wholesomekenne ich mittlerweile den einen oder anderen Geheimtipp der sogenannten "Foodie-Community", und damit es Ihnen in Ihrer heimischen Küche nie wieder an Fantasie fehlt habe ich mal meine persönlichen Lieblingsinspirationen zusammengefasst:

Die besten Foodblogs und Webseiten

1. Smitten Kitchen - Wohlfühl-Küche leicht gemacht mit Schritt-für-Schritt-Beschreibungen.

Schon seit mehr als fünf Jahren inspiriert Deb ihre Leser mit ihren einfachen, aber umso leckereren Rezepten. Die freie Journalistin und Fotografin aus New York kocht und backt in ihrer vier Quadratmeter großen Küche und verwandelt dabei gerne mal Klassiker in überraschend einfallsreiche Gerichte. Ihre Rezepte kommen so gut an, dass Deb 2012 ihr erstes Kochbuch ("The Smitten Kitchen Cookbook") herausbrachte - mittlerweile ein New-York-Times-Bestseller.

2. Kraut Kopf - Vegetarisch und saisonal kochen und genießen.

Susann und Yannic haben eine Mission: gesunde, ausgewogene aber abwechslungsreiche vegetarische Gerichte für jeden Tag. Dabei ist dem Fotografen-Pärchen aus Berlin wichtig saisonal einzukaufen. Alleine die wundervoll inszenierten Fotos sind ein Besuch der Webseite wert.

3. Deliciously Ella - Vegane Vollwertküche.

Wem vegetarisch noch nicht genug ist und wer Tierprodukte komplett vermeiden will, ist bei Ella richtig. Denn sie beweist: Veganes Essen muss nicht langweilig sein. Ihr bunter Blog ist bis obenhin vollgepackt mit einfallsreichen Rezepten. Verzichtet wird bei ihr nicht nur auf Fleisch, Milchprodukte und Eier, sondern auch auf Industriezucker und Gluten. Stattdessen kocht sie mit Gemüse und Obst aller Art, Getreide wie Quinoa, braunem Reis, Hülsenfrüchte sowie Nüssen und Samen. Und auch Naschkatzen kommen bei der Britin nicht zu kurz: Berühmt wurde sie mit ihren zuckerfreien "Süßkartoffel-Brownies".

4. Mundwerk - Österreichische Hausmannskost, Dialekt inklusive.

"Ganslsuppe mit Bröselknöderl", "Omas Scheiwalkneil" oder "Polentakneidln mit Kürbis" - für manche Rezeptnamen von Meli braucht man fast ein Wörterbuch. Die gebürtige Österreicherin zaubert traditionelle Küche ihrer Heimat mit einem modernen Dreh. Seit erst acht Monaten bloggt sie - das aber ziemlich erfolgreich in meinen Augen.

5. The Rawsome Vegan Life - Rohkost, aber nicht nur Salat.

Genau genommen kocht Emily gar nicht, denn auf ihrem Blog findet man hauptsächlich Rohkost. Wer denkt, dass dabei nur Grünzeugs und geschnippelte Möhren auf den Teller kommen, der hat sich jedoch geirrt. Die junge Kanadierin aus Vancouver kreiert neben veganen Hauptgerichten wie "Rohkost-Pesto-Spinat-Pizza mit mariniertem Gemüse" auch wundervoll dekadente Desserts und Süßspeisen -  "Schokoladencreme-Karamell-Riegel" gefällig?

6. Paleo 360 - Essen wie unsere Steinzeit-Vorfahren.

Weitaus tierischer geht es hingegen bei Michaela und Nico zu. Ihr Leitprinzip ist die Paleo-Küche: Man isst wie unsere Steinzeitvorfahren und vermeidet vor allem Fertigprodukte, Getreide und Milchprodukte. In den Kochtopf kommen viel Fleisch, Fisch, Eier, Gemüse sowie Obst, Samen und Nüsse in Maßen. Der Grundgedanke ist, dass der menschliche Körper sich im Laufe der Evolution genetisch kaum an den Verzehr von menschlich produzierten Nahrungsmitteln angepasst hat. Diese Philosophie, sowie Strategien zur Ernährungsumstellung, erklären die Münchner anschaulich auf ihrer Webseite. Anschließend können Interessierte sich in der Rezepte-Rubrik kulinarische Inspiration holen.

7. The Stepford Husband - Ein Mann kocht.

Und noch ein Österreicher, der brillant kochen kann. Wer sich durch Kevins Blog klickt, wünscht sich vor allem eines: die Gattin des Stepford Husbands zu sein. Denn wer würde nicht gerne jeden Abend zu hausgemachten Kreationen wie Kürbisgulasch und Boeuf Bourguignon nach Hause kommen? Der Wiener Modejournalist hat das Kochen und Fotografieren definitiv drauf.

8. I Quit Sugar - Die zuckerfreie Revolution aus Australien.

Gluten- und Laktose-Intoleranz ist mittlerweile allen ein Begriff. Fruktose-Intoleranz hingegen ist in Deutschland ein noch sehr wenig untersuchtes Phänomen. In Australien ist das allerdings ganz anders. 2012 veröffentlichte die ehemalige Chefredakteurin der Australischen Cosmopolitan Sarah Wilson ihr erstes Buch mit dem Namen "I Quit Sugar". Es entstand aus einem Eigenversuch heraus. Die an einer Autoimmunkrankheit erkrankte Journalistin verzichtete für acht Wochen auf jeglichen Zucker (auch Obst) und beobachtete so viele positive Veränderungen, dass sie es zu ihrer Mission machte, Zucker aus den Küchenschränken der Australier zu verbannen. Sarah ist inzwischen zur wahren Anti-Zucker-Aktivistin geworden: Eine Webseite mit vielen Rezepten, zwei New-York-Times-Bestseller-Bücher, mehr als zehn weitere E-Books, Kampagnen und Unterschriftensammlung für ein Verbot von Zucker in Schulkantinen. In Australien spricht man von einer Anti-Zucker-Revolution.

Wer auch einen Selbstversuch à la Sarah Wilson hinlegen will, kann das nicht nur mit Hilfe der "I Quit Sugar"-Webseite und Sarahs Büchern machen, sondern sich darüber hinaus in das "I Quit Sugar"-8-Wochen-Programm einschreiben. Man bekommt einen Ernährungsplan bereitgestellt, kann an von Experten geführten Webinars (Online-Vorträgen und Chats) teilnehmen und sich mit allen Fragen an das "I Quit Sugar"-Team wenden.

Die besten Food-Apps fürs Smartphone und Tablet

9. Green Kitchen App - 201 gesunde vegetarische Rezepte.

Auf ihrem Blog "Green Kitchen Stories" veröffentlichen das Paar Luise und David schon seit langem seine selbst kreierten Rezepte. Seit März 2014 ist ihr Buch "Die Grüne Küche" auch im deutschen Handel erhältlich. Für alle Smartphone- und Tablet-User gibt es nun auch eine App mit 201 vegetarischen Rezepten und Fotografien im gewohnten klassisch zeitlosen Stil der beiden Foodblogger. Wer es gerne süß mag, für den gibt es auch eine Dessert-Version der App.

Erhältlich für iPhone und iPad im Appstore, 4,49 Euro

10. Gojee Food and Drink App - Hilft bei der Resteverwertung.

Die halb-verschrumpelte Zucchini oder überreife Tomate muss verwertet werden? Geben Sie die beiden Zutaten einfach in die Suchrubrik der App ein, und sie spuckt im Nu ein Rezept aus. Gojee bezieht dabei seine Rezepte von Hunderten von verschiedenen Foodblogs im Netz. Wenn Sie ein Gericht gefunden haben, das Sie gerne kochen wollen, reicht ein Klick, und sie werden mit der Originalwebseite verbunden. So habe ich schon den einen oder anderen neuen Lieblingsblog gefunden.

Erhältlich für iPhone und iPad im Appstore, gratis

11. Food Fix-Up App - Kunterbunte Wohlfühlküche.

Stefanie Neal ist schon seit mehr als zwei Jahren ein Phänomen auf Instagram. Ihre farbenfrohen Fotografien lassen einem sprichwörtlich das Wasser im Mund zusammenlaufen. Ihre Food-Fix-Up-App beinhaltet 117 Rezepte und eine praktische Einkaufslistenfunktion, mit der der Besuch im Supermarkt leicht gemacht wird.

Erhältlich für iPhone und iPad im Appstore, 2,69 Euro, sowie für Android, 2,31 Euro

12. The Whole Pantry App - Der Wellness-Allrounder.

Diese App ist für alle, die sich mal was Gutes tun wollen. Neben zahlreichen gesunden Rezepten bietet sie auch sogenannte Wohlfühl-Guides, wie zum Beispiel "8 Wege, sich von Stress zu befreien" oder "Eine Einführung in die Welt von Yoga". Perfekt für einen verregneten Sonntag.

Erhältlich für iPhone und iPad im Appstore, 2,69 Euro, sowie für Android, 2,05 Euro

So bitte aber nicht

12,5 - Amateurkochfotos - Kein wirklicher Augenschmaus

Und wenn Sie statt Kochideen einfach mal etwas zu lachen brauchen, dann schauen sie mal auf amateurkochfotos.tumblr.com vorbei. Nach dem Motto "Foodfotos von Menschen, die keine Foodfotografen sind" finden Sie reichlich unappetitlich aussehende, aber umso witzigere Fotos. Für einen eigenen Platz auf meiner Rangliste hat es nicht ganz gereicht, aber schmecken tut es bestimmt trotzdem köstlich.

Die besten kulinarischen Inspirationen im Web

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Johanna Hagenauer

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