Da haben wir den Salat

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Christa Lang vom Viktualienmarkt mit dem Feldsalat

München - Feldsalat ist ein typischer Wintersalat. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt und haben außerdem ein tolles Rezept für Sie.

Während andere Salate bei der kühlen Temperatur längst schlapp machen, macht ihm die Kälte gar nichts aus: Der Feldsalat ist ein typischer Wintersalat. Noch bis zum Frühjahr gedeiht er auf den Feldern. Die Blätter schmecken mit ihrem kräftigen, nussigen Aroma nicht nur besonders gut, sondern sind dazu noch sehr gesund und sollen sogar die Stimmung heben. In der tz verrät die Standlfrau Christa Lang vom Obst- und Gemüsestand Lang am Viktualienmarkt alles, was Sie über das Wundergemüse wissen müssen.

Gemüse aus dem Märchen

Der Feldsalat hat viele Namen: Vogerlsalat, Ackersalat, Mausohren oder Rapunzelsalat (im gleichnamigen Märchen gelüstet es die Mama von Rapunzel nach den zarten Pflänzchen). Das Besondere am Feldsalat: „Er verträgt ohne Probleme Minusgrade“, sagt Standlfrau Christa Lang vom Viktualienmarkt. Bei ihr kosten 100 Gramm aus dem Umland etwa 2,95 Euro.

So bleiben die Blätter frisch

„Feldsalat am besten gleich nach dem Kauf putzen und waschen“, rät Christa Lang. Dafür die kleinen Wurzeln abschneiden, in der Salatschleuder oder im Spülbecken tauchen und mit Küchenpapier abtupfen. In einer Schüssel mit Alufolie bedeckt hält sich der Salat im Kühlschrank sogar eine Woche.

So essen Sie gute Laune

Müde und schlecht drauf? Probieren Sie es mal mit Feldsalat. Der punktet nicht nur mit einem hohen Vitamin-C-Gehalt (35 mg pro 100 g), sondern ist nach der Petersilie auch noch das Gemüse mit dem höchsten Eisengehalt. Wegen der ätherischen Baldrianöle und des nervenstärkenden Magnesiums sollen die Blätter sogar gegen schlechte Winterlaune helfen.

Fruchtig kombinieren

Feldsalat schmeckt in vielen Varianten – ob als klassischer Blattsalat mit Brotwürfeln und/oder Speck, in lauwarmem Kartoffelsalat oder mit Nüssen und Käse. Weil er ein sehr kräftiges, nussiges Aroma hat, passen exotische Früchte gut dazu. „Mischen Sie für die Marinade Balsamico, Olivenöl, einen Schuss Himbeeressig, Portwein und Sherry und geben Sie einen Löffel Feigenmarmelade dazu“, sagt Christa Lang. „Dressing mit dem Salat mischen und frische Granatapfelkerne oder Mangowürfel dazugeben.“ Wichtig: Das Dressing erst kurz vor dem Servieren über den Salat geben: Dann bleibt er zart und frisch.

Rezept: Gegrillte Forelle mit Feldsalat

Zutaten (für 4 Personen):

4 Forellen

8 Knoblauchzehen

Estragon, Salz, Pfeffer, ­Rosmarin, Zitronensaft,

Mehl, Olivenöl

für den Salat:

4 Portionen Feldsalat (auch gemischt mit Blattsalaten), 1 EL Portwein, 1 EL Preiselbeeren, 2 EL Balsamico, 3 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1. Forellen waschen und trocknen. Zitronensaft und Gewürze in den Forellen verteilen. Knoblauchzehen in dünne Scheiben schneiden und in die Forellen legen, dann Fische von außen mit Mehl einreiben.

2. Salat waschen und ­trocken tupfen. Alle Zutaten für das Dressing gut ­verrühren und über den ­Salat geben.

3. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Forellen etwa fünf Minuten von jeder Seite braten. Mit dem Feldsalat auf einem Teller anrichten und servieren.

Guten Appetit!

Christina Meyer

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