Verspätungen auf der Stammstrecke - aus zwei Gründen

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So aromatisch

Frisch aus dem Topf: Tipps zu Kräutern

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Marktfrau Sibylle Subic hat Tipps für Lavendel, Minze & Co.

München - Sie peppen Gerichte und Getränke auf – und haben Platz auf dem kleinsten Balkon. Der tz verrät Marktfrau Sibylle Subic vom Standl Blumen Michael Neumeier auf dem Viktualienmarkt alles Wichtige rund ums Kräutertöpfchen.

- Minze: Schmeckt als Tee und verleiht Getränken wie Hugo eine minzige Note. „Lassen Sie die Blätter für Tee am besten nach dem Schneiden einen Tag liegen“, rät Sibylle Subic. „Dann mit heißem Wasser übergießen und ziehen lassen.“ Die Minze ist sehr pflegeleicht: Einfach auf dem Balkon in die Sonne stellen und zwei Mal die Woche gießen.

- Salbei: Tut als Tee dem Hals und den Bronchien gut, passt auch zu Schweine- oder Gänsebraten. „Einfach mit in den Fond geben, dann wird das Gericht bekömmlicher“, sagt die Expertin. Die Blätter lassen sich auch ganz einfach trocknen.

- Rosmarin: Verfeinert vor allem Kartoffelgerichte. Sibylle Subic schwört auf Rosmarinkartoffeln: „Einfach neue Kartoffeln mit Schale halbieren, ein Zweigerl Rosmarin und Olivenöl dazu und eine Dreiviertelstunde in den Backofen geben.“ Rosmarin ist nicht winterhart, lässt sich aber gut einfrieren und portionsweise verwenden.

- Majoran: Würzt Suppen, Eintöpfe und Gerichte wie Fleischpflanzerl und Bratkartoffeln. Der würzige und etwas bittere Geschmack ist zwar nicht jedermanns Sache – allerdings sagt man dem Kraut eine bekömmliche Wirkung nach.

- Echte Kamille: Im Sommer blüht die Kamille. „Die Blüten lassen sich für Tee, Bäder oder zum Inhalieren bei Erkältung verwenden“, sagt Sibylle Subic. Tipp: „Am besten um die Mittagszeit ernten, dann ist das Aroma am intensivsten.“

- Lavendel: Die lila Blüten verfeinern Süßspeisen und lassen sich gut kandieren. „Schneiden Sie die Stängel unten ab und lassen Sie das Kraut stehen“, rät die Marktfrau. Der Lavendel ist sehr robust, blüht im nächsten Jahr wieder.

- Lorbeer: Der herb-bittere Geschmack passt zu Fleischgerichten oder Sauerkraut. Dafür einfach ein Blatt in das Gericht geben, vor dem Servieren aber wieder herausnehmen. Sibylle Subic: „Verwenden Sie am besten die dunklen, festen Blätter – die haben mehr Aroma als die jungen zartgrünen.“

- Waldmeister: Mag es als Einziger schattig und feucht, dafür ist er sehr robust. „Nur die Blätter, nicht die weißen Blüten verwenden“, rät die Kräuterexpertin. Für eine Maibowle ein Sträußchen zusammenbinden und am besten kurz antrocknen, dann mit Weißwein und Zitronensaft ziehen lassen und mit Sekt aufgießen.

- Basilikum: Mag keinen Wind und keine Zugluft, sonst lässt er die Blätter hängen und ist sehr durstig. „Am besten jeden Tag gießen“, sagt Sibylle Subic. Schmeckt zu Tomaten und auf Pizza, aber auch als Aroma in Getränken, gibt zum Beispiel Weißweinschorle einen sommerlichen Pfiff.

- Zitronenmelisse: Schmeckt als Tee und gibt kühlen Getränken ein zitronig-frisches Aroma. Sibylle Subic: „Probieren Sie Zitronenmelisse auch mal als Würze im Salat: einfach die Blätter fein zerhacken und darübergeben.“

- Tipps: So haben Sie möglichst lange was von den Töpfen: „Bis auf den Waldmeister mögen es die Kräuter sonnig und brauchen nur wenig Wasser“, rät Sibylle Subic. Vor dem Verwenden kurz mit kaltem Wasser abbrausen. Die Kräuter kosten am Standl Neumeier 3 Euro pro Topf, Echte Kamille 3,50 Euro, Lorbeer 8,50 Euro.

Christina Meyer

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