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KÜCHENGEHEIMNISSE

Fürchterlich Süßes für Halloween

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Einfach gruselig: Susi Wimberger hat für Halloween jede Menge süße Schleckereien kreiert.

Halloween hat Susi Wimberger (48) zum Anlass genommen, lauter gruselige Sachen zu backen: Neben Klassikern wie Kürbis-Muffins drapiert die Ismaningerin Totenkopf-Kekse und Geister.

„Backen ist für mich wie meditieren. Es entspannt mich ungemein.“ Susi Wimberger steht in ihrer Küche in Ismaning und knetet Fondant, den sie gerne zum Verzieren ihrer Torten und Kuchen hernimmt. „Den kann man ganz leicht selbst herstellen“, sagt sie. Mit Puderzucker und Marshmallows – „gekaufter Fondant kommt auf Dauer zu teuer“. Susi Wimberger braucht viel Fondant, sie bäckt meist im Zwei-Wochen-Rhythmus Torten. Schön dekoriert, das versteht sich von selbst. Zum Fondant-Herstellen nimmt man 225 Gramm Marshmallows, die man 90 Sekunden bei 600 Watt in der Mikrowelle erhitzt, dann gibt man 500 g Puderzucker und 3 Esslöffel Wasser dazu. Zuerst in der Küchenmaschine rühren, dann fleißig kneten, lautet das Rezept von Susi Wimberger. Soll der Fondant farbig sein, gibt man von Anfang an Lebensmittelfarbe dazu. Es sei zwar eine „klebrige Angelegenheit“, wie Susi Wimberger sagt, der Aufwand lohne sich aber allemal: „Der Fondant schmeckt einfach besser.“ Den fertigen Fondant zur Aufbewahrung luftdicht in Folie wickeln. Einziger Nachteil: Den selbst gemachten Fondant muss man etwas länger weichkneten als den gekauften.

Susi Wimbergers „große Leidenschaft“ sind Motivkuchen. Ist sie zum Geburtstag oder auf ein Fest eingeladen, bringt sie einen Kuchen mit. Passend zum Anlass. Jetzt in den Tagen vor Halloween arbeitet die 48-Jährige an blutrünstigen Torten, Fondant- Geistern oder Kürbis- Muffins. Auf ihrem Wohnzimmertisch türmen sich in diesen Tagen lauter süße Gruselmonster. Auch wenn es nicht so aussieht: „Ich bin eigentlich gar kein Halloween-Fan“, sagt die Büroangestellte. „Ich suche nur immer wieder gerne nach einem Anlass fürs Backen.“ Susi Wimberger kochte und buk schon immer gerne, „wenn bei uns ein Familienfest stattfand, stellten wir uns tagelang in die Küche“. Trotzdem stand für sie als junge Frau fest: „Ich wollte nicht in die Küche, sondern ins Büro.“

Das Torten verzieren hat die Ismaningerin vor zwei Jahren für sich entdeckt: „Ich habe einer Freundin geholfen und gemerkt: Das kann ich richtig gut.“ Seitdem gehört das Tortenverzieren zu ihren großen Hobbies. „Dekorieren macht mir noch mehr Spaß als backen“, sagt sie. Greift währenddessen zu einem weichen Karamell-Bonbon und hat in Windeseile einen gruseligen Wurm hergestellt, den sie auf den Halloween- Tisch setzt. Dazu hat sie einfach das Karamellbonbon weichgeknetet und zu einem Wurm geknetet und ihn sanft in einen Eierschneider gedrückt. Dadurch bekommt er schöne Rillen. „Fertig ist der Wurm“, sagt sie und fügt hinzu: „Bei mir muss es schnell gehen. Das Komplizierte liegt mir nicht.“ Für die Geister trifft dies auf alle Fälle zu.

Die gruseligen Halloween- Leckereien stehen auf dem Tisch, rund drei Tage hat sie daran gearbeitet. „Sieht das nicht toll aus?“, sagt sie glücklich. Für Susi Wimberger kein Grund, sich entspannt zurückzulehnen: „Wenn ich mit einer Sache fertig bin, mache ich mir schon Gedanken, was ich als nächstes Tun könnte.“ An Halloween schließt sich fast nahtlos die Adventszeit. Langsam Zeit, sich ans Plätzchenbacken zu machen. Im vergangen Jahr hat die 48-Jährige 2200 (!) Plätzchen gebacken. Unzählige Sorten, eins schöner verziert als das andere. Susi Wimberger hat das Gebäck fotografiert und auf dem Tablet archiviert. Fast zu schön zum Naschen. So viel Leckereien kann man gar nicht allein essen. Familie, Nachbarn und Freunde kommen deshalb in den Genuss der Naschereien. „Die freuen sich immer, wenn ich mich in die Küche stelle.“

Lauter süße Sachen zu Halloween

Kürbis-Muffins

Kürbis-Muffins 
Muffin-Teig: 250 g geraspelter Hokkaido-Kürbis, 250 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 2 Eier, 100 g weiche Butter, 100 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Messerspitze Zimt, 1 Messerspitze gem. Nelken, 100 ml Orangensaft, 125 g Naturjoghurt Topping: 400 g Mascarpone, 400 g Sahne, 2 Päckchen Sahnesteif, 1 Päckchen Vanillezucker, Orange, Lebensmittelfarbe
Zubereitung: 
1.  Die Eier mit dem Rührgerät verquirlen, Zucker, Butter, Orangensaft und Joghurt nach und nach dazugeben. Nun Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und Nelken mischen und portionsweise unterrühren. Zum Schluss das geraspelte Kürbisfleisch unterheben.
2. Muffinförmchen bis zur Hälfte mit dem Teig befüllen und ca. 20 Minuten bei 160˚ Umluft backen.
3. Für das Topping Mascarpone mit Vanillezucker und oranger Lebensmittelfarbe verrühren. Dann die Sahne mit Sahnesteif schlagen und zur Mascarpone geben. Alles in einen Spritzbeutel füllen und die Muffins damit verzieren.

Blätterteig-Totenköpfe

Blätterteig-Totenköpfe 
1 fertigen gerollten Blätterteig aus der Kühltheke, 50 g Butter, 1 EL Zimt, 4 EL Zucker. Totenkopf-Ausstecher
Zubereitung: 
Blätterteig aus der Verpackung nehmen und ausrollen. Zucker und Zimt vermischen. Butter zerlassen und noch warm auf den Blätterteig streichen, dann gleichmäßig die Zucker-Zimt-Mischung darauf verteilen. Anschließend Totenköpfe ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Backzeit ca. 10 Minuten bei 180˚ Umluft.

Geisterstunde: Cake-Pops zu Halloween

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