Giftige Gefahr im Wald

Gängiger Trick funktioniert nicht: So erkennen Sie Bärlauch wirklich

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Maiglöckchen (li.), Bärlauch und Herbstzeitlose (re.) sollten Sie lieber nicht durcheinanderbringen.

Von März bis Juni ist Bärlauchzeit und der intensive Knoblauchgeruch lockt so manchen Hobby-Sammler in den Wald. Aber Vorsicht vor giftigen Doppelgängern!

Er ist der wilde Bruder des Knoblauchs und auch mit Zwiebeln, Lauch und Schnittlauch verwandt. Zwischen März und Mai ist Bärlauch eine beliebte Zutat und findet in Form von Pesto, Risotto und Co. viele Fans. Aber wo kann man ihn sammeln und was muss man dabei beachten?

Hier finden Sie Bärlauch

Bärlauch fühlt sich besonders in lichten Laubwäldern, auf schattigen Waldwiesen und an Flussufern wohl. Im März beginnt er zu wachsen, im April treibt er Knospen, im Mai blüht er und im Juni zieht er sich dann wieder zurück.

Man erkennt Bärlauch an seinen 20 Zentimeter langen, leuchtend hellgrünen Blättern, die stark nach Knoblauch duften. Leider gibt es aber auch Doppelgänger der leckeren Pflanze, die hochgiftig sind. Deshalb ist beim Sammeln besondere Vorsicht geboten.

Gefahr durch Maiglöckchen und Herbstzeitlose

Wenn Sie statt Bärlauch aus Versehen Maiglöckchen sammeln, kann das bei Verzehr zu Übelkeit, Erbrechen und Herzrhythmusstörungen führen. Kleine Kinder reagieren sogar noch stärker auf die Pflanzen.

Echte Todesgefahr besteht bei den Herbstzeitlosen. Das Perfide an der Pflanze: Vergiftungssymptome treten erst ein paar Stunden nach Verzehr auf. Dazu gehören Schluckbeschwerden, Erbrechen, Brennen im Mund, Krämpfe und blutiger Durchfall. Suchen Sie in so einem Fall so schnell wie möglich einen Arzt auf.

Auch interessant: Darum sollten Sie ab jetzt zum Frühstück Pilze essen.

Bekannter Geruchstest birgt Gefahr

Beim Sammeln gilt also: Nur wenn Sie absolut sicher im Bestimmen sind, sollten Sie Bärlauch pflücken. Aber Vorsicht: Der beliebte Tipp, den Bärlauch am Geruch zu erkennen, funktioniert in der Regel nur ein oder zwei Mal. Der Geruch, der beim Zerreiben der Blätter entsteht, ist so stark, dass die nächsten Blätter alle nach Knoblauch riechen, ob Bärlauch oder nicht. Es ist deshalb besser, die Pflanzen mithilfe der Blätter zu unterscheiden.

Bärlauch an den Blättern erkennen

Maiglöckchen wachsen in der Regel etwas später als der Bärlauch. Ihre länglichen Blattnerven liegen enger zusammen, als beim Bärlauch.

Die hochgiftigen Herbstzeitlosen wachsen unglücklicherweise gerne am Rand von Bärlauchbeständen oder direkt in der Mitte. Sie können Sie daran erkennen, dass die Blätter der Herbstzeitlosen rosettenförmig ohne Stiel direkt aus dem Boden wachsen. Bärlauchblätter wachsen einzeln auf einem Stiel.

Auch die Blattbeschaffenheit ist ein Hinweis. Bärlauchblätter sind auf der Unterseite matt, während die Blätter von Maiglöckchen auf der Unterseite glänzen. Die Blätter von Herbstzeitlosen glänzen auf beiden Seiten.

Bärlauch anpflanzen

Wenn Sie sich nicht absolut sicher sind, dann lassen Sie die grünen Blätter lieber im Wald. Es gibt sicherere Wege zum Genuss. Sie können Bärlauch zum Beispiel selber im Topf auf der Fensterbank ziehen. Oder Sie kaufen ihn einfach im Gartencenter oder beim Gemüsehändler Ihres Vertrauens.Lesen Sie auch: Das machen Sie beim Putzen von Pilzen immer falsch.

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Heimat-Rausch: Dieser Gin aus Bayern ist Kult

Diese bayrischen Gin-Sorten müssen Sie kennen...
Diese bayrischen Gin-Sorten müssen Sie kennen... © Pixabay
Soul of Bavaria - Einen Gin mit außergewöhnlich fruchtigem Aroma produziert man bei Bavarian Spirits. Münchner Wasser, nachhaltig erzeugter Weizen aus dem elterlichen Betrieb und der edle Geschmack von Zitrusfrüchten machen diesen Gin zu einem erfrischenden Erlebnis. Preis: ca. 39 Euro.
Soul of Bavaria - Einen Gin mit außergewöhnlich fruchtigem Aroma produziert man bei Bavarian Spirits. Münchner Wasser, nachhaltig erzeugter Weizen aus dem elterlichen Betrieb und der edle Geschmack von Zitrusfrüchten machen diesen Gin zu einem erfrischenden Erlebnis. Preis: ca. 39 Euro. © Hersteller
The Duke Munich - Auch dieser edle Bio-Gin kommt aus dem Herzen Münchens. 13 ausgesuchte Kräuter und Gewürze verleihen dem Duke Gin - neben dem typischen Wacholderbeergeschmack - ein unvergleichliches Aroma. Abgerundet wird das feine Aroma durch Hopfenblüten und Malz. Bayrischer geht’s nicht. Kosten: ca. 28 Euro.
The Duke Munich - Auch dieser edle Bio-Gin kommt aus dem Herzen Münchens. 13 ausgesuchte Kräuter und Gewürze verleihen dem Duke Gin - neben dem typischen Wacholderbeergeschmack - ein unvergleichliches Aroma. Abgerundet wird das feine Aroma durch Hopfenblüten und Malz. Bayrischer geht’s nicht. Kosten: ca. 28 Euro. © Hersteller
Bavarka Gin - 1928 begann in der kleinen Brennerei Lantenhammer am Schliersee alles mit klassischem, bayrischen Enzian-Brand. Die lange Erfahrung und die Herstellung aus besten bayrischen Zutaten wie Hopfen, Fenchelsamen und Heublume, Orangen- und Zitronenschale, machen diesen bayrischen Gin einzigartig. Kosten: Ca. 33 Euro.
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Granit - Bavarian Gin - Der Dry Gin der Alten Hausbrennerei Penninger wird über Granitstein filtriert. Quellwasser aus dem bayerischen Wald und bayerische Kräuter bereichern diesen klassischen Premium Gin in Bio-Qualität. Kosten: ca. 33 Euro.
Granit - Bavarian Gin - Der Dry Gin der Alten Hausbrennerei Penninger wird über Granitstein filtriert. Quellwasser aus dem bayerischen Wald und bayerische Kräuter bereichern diesen klassischen Premium Gin in Bio-Qualität. Kosten: ca. 33 Euro. © Hersteller
Aus Neu-Ulm stammt der hopfig malzige Bayerisch Gin der Château Steinle Manufaktur. Die Kreation bekommt ihren unnachahmlichen Geschmack durch die Verarbeitung von Wacholder, Hopfenblüten, Pale Ale Malz, Enzianwurzel und Zirbenholz. Kosten: ca. 38 Euro.
Aus Neu-Ulm stammt der hopfig malzige Bayerisch Gin der Château Steinle Manufaktur. Die Kreation bekommt ihren unnachahmlichen Geschmack durch die Verarbeitung von Wacholder, Hopfenblüten, Pale Ale Malz, Enzianwurzel und Zirbenholz. Kosten: ca. 38 Euro. © Hersteller
Auch Lucky Hans besteht ausschließlich aus einheimischen Pflanzen, wie Apfel, Vogelbeere, Schlehe, grüne Walnuss und Wacholder. Preis: ca. 35 Euro.
Auch Lucky Hans besteht ausschließlich aus einheimischen Pflanzen, wie Apfel, Vogelbeere, Schlehe, grüne Walnuss und Wacholder. Preis: ca. 35 Euro. © Hersteller
Es muss nicht unbedingt Bayern sein? Auch im Schwarzwald brennt man hervorragenden Gin. Der Monkey 47 in der typischen braunen Apotheker-Flasche besteht aus 47 verschiedenen Gewürzen und Kräutern. Preis: ca. 34 Euro.
Es muss nicht unbedingt Bayern sein? Auch im Schwarzwald brennt man hervorragenden Gin. Der Monkey 47 in der typischen braunen Apotheker-Flasche besteht aus 47 verschiedenen Gewürzen und Kräutern. Preis: ca. 34 Euro. © Herst eller
Aus Hannover stammt der Niemand-Gin. Neben Wacholder schmecken Gin-Fans hier auch Aromen von Sandelholz, Lavendel, Rosmarin, Apfel, Ingwer, Zimt, Koriander, Vanille und Pinienkernen heraus. Preis: ca. 35 Euro.
Aus Hannover stammt der Niemand-Gin. Neben Wacholder schmecken Gin-Fans hier auch Aromen von Sandelholz, Lavendel, Rosmarin, Apfel, Ingwer, Zimt, Koriander, Vanille und Pinienkernen heraus. Preis: ca. 35 Euro. © Hersteller
Siegfried - Dieser Gin aus Bonn ist mehrfacher Preisträger. Besonders ist hier, dass sich an die Wacholdernote Aromen der Lindenblüte schmiegen. Preis: ca. 32 Euro.
Siegfried - Dieser Gin aus Bonn ist mehrfacher Preisträger. Besonders ist hier, dass sich an die Wacholdernote Aromen der Lindenblüte schmiegen. Preis: ca. 32 Euro. © Hersteller
Gin Sul - Von der portugiesischen Costa Vicentina nach Hamburg: Einige Zutaten des Gin Sul sind weit gereist. Dieser Gin duftet nach Zitronen und Zistrosen, er enthält Bio-Wacholder und Rosmarin. Preis: ca. 35 Euro.
Gin Sul - Von der portugiesischen Costa Vicentina nach Hamburg: Einige Zutaten des Gin Sul sind weit gereist. Dieser Gin duftet nach Zitronen und Zistrosen, er enthält Bio-Wacholder und Rosmarin. Preis: ca. 35 Euro. © Hersteller

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