Gefährlicher Fehlgriff: Knollenblätterpilz ähnelt Champignon

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Der Grüne Knollblätterpilz sieht dem Champignonen zum Verwechseln ähnlich. Foto: Bernd Wüstneck

Die Pilzsaison steht vor der Tür und Sammler begeben sich so langsam in die Wälder der Region. Doch die Liebhaber rund um Steinpilz und Co. sollten bei der Suche genauer hinschauen, sonst droht eine Vergiftung.

Hannover (dpa/tmn) - Schon im Spätsommer beginnen manche Sammler mit dem Pilzesuchen. Doch auch wenn man schon ein bisschen Erfahrung hat: Manche Pilze sehen sich einfach zum Verwechseln ähnlich. Vor allem dann, wenn das Aussehen nicht ganz typisch ist.

Etwa Knollenblätterpilze sind meistens grün, es gibt aber auch helle Exemplare - und dann sehen sie Champignons extrem ähnlich. Während Champignons aber lecker und genießbar sind, sind Knollenblätterpilze sehr giftig. Wer sie isst, kann sogar an den Folgen sterben, warnt die Deutsche Leberstiftung.

Die Beschwerden setzen normalerweise nach 6 bis 20 Stunden ein. Typisch sind Erbrechen, Durchfall, Bauchkrämpfe und Übelkeit. Außerdem kann es relativ schnell zu Leber- und Nierenversagen kommen. Deshalb sollten Betroffene sich so schnell es geht an einen Arzt wenden. Idealerweise bringt man die Pilzreste oder auch Reste vom Erbrochenen mit - so kann schnell eine eindeutige Diagnose gestellt werden. Sicherheitshalber lassen Sammler die Pilze vor dem Verzehr immer von einem Experten überprüfen.

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