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Gesundheitliche Vorteile von Kokosöl sind nicht bewiesen

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Aus der Kokosnuss kann auch Öl zum Braten gewonnen werden. Foto: Marcus Brandt

Nicht nur Kokosmilch ist in die hiesige Küche eingezogen, viele schwören inzwischen auch auf Kokosöl. Aber ist es tatsächlich so gesund wie oft angenommen wird?

Wiesbaden (dpa/tmn) - Mittlerweile ist es sogar im Drogeriemarkt angekommen: Kokosöl soll zum Braten und Kochen ideal sein. Befürwortern zufolge soll Kokosöl außerdem Herz-Kreislauf-Krankheiten vorbeugen und gegen Bakterien und Pilze helfen.

Allerdings fehlen bisher die wissenschaftlichen Belege dafür, dass das weiße Fett gesünder als andere Öle ist. Deshalb gibt es keinen gesundheitlichen Grund, Kokosöl in größeren Mengen zu verzehren, heißt es in der Zeitschrift "Ernährungs Umschau" (Ausgabe Oktober 2016), die auf eine Auswertung verschiedener Studien der British Nutrition Foundation verweist.

Kokosöl enthält unter anderen zu einem hohen Prozentsatz Laurinsäure. Diese mittelkettige Fettsäure erhöht nachweislich das LDL-Cholesterin. In geringen Mengen kann Kokosöl aber eine gute Ergänzung in der Küche sein: Exotischen Gerichten wie Currys gibt Kokosöl einen frisch-süßlichen Geschmack.

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