In Giesing und am Steinsee

Stadt, Land, Genuss: Neue Wirtshäuser in München

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Endlich hat Giesing wieder eine Stadtteilkneipe: In der Gerhardstraße eröffneten die Wirte Fritz und Denise Kustatscher (Kreis) die neue Augustiner-Wirtschaft Giesinger Garten.

München - Ein neues Wirtshaus in der Stadt, ein Paradies am Steinsee (Landkreis Ebersberg): Das verspricht kulinarische Genüsse für München und das Umland! Die tz stellt Ihnen die frisch renovierten Betriebe vor.

Ein neues Wirtshaus in der Stadt, ein Paradies am Steinsee (Landkreis Ebersberg): Das verspricht kulinarische Genüsse für München und das Umland! Die tz stellt Ihnen die frisch renovierten Betriebe vor – den Giesinger Garten in der Gerhardstraße und das Seeparadies von Wildmoser jun. am Steinsee.

Ein halbes Jahr lang haben die Bauarbeiter gewerkelt, jetzt hat Giesing wieder eine Stadtteilkneipe. In der Gerhardstraße 4 eröffnete jetzt der Giesinger Garten: mit gutbürgerlicher Küche, gemütlichem Biergarten und frisch gezapftem Augustiner-Bier!

Die neuen Wirte Fritz und Denise Kustatscher haben das Restaurant am Hans-Mielich-Platz von Grund auf renoviert. „Wir haben es kernsaniert, hier ist nichts Altes mehr drin“, erklärt der Gastronom, der mit seiner Frau auch das Sappralott in Neuhausen führt. Rausgekommen ist ein rustikales, gemütliches Restaurant für jedermann. Dunkle Stühle, holzvertäfelte Wände, die Mauer zieren Bilder.

Auf der Karte steht das gesamte Angebot vom Frühstück bis zum Dessert. „Wir legen Wert auf günstige und große Portionen“, sagt Kustatscher. So kostet der Giesinger-Garten-Salatteller mit gebratenen Putenbruststreifen 8,90 Euro, der Rindfleischburger mit Countrypotatoes und Salat ab 7,90 Euro, das Münchner Schnitzel mit Bratkartoffeln ebenfalls 7,90, die Halbe Augustiner gibt es für 3,50 Euro.

Das Haus stand lange leer. Früher befanden sich hier Restaurants (zuletzt eine Pizzeria), dann war es zu. Eigentümer des Gebäudes ist die Wohnungsbaugenossenschaft Bauverein Giesing eG. Die Augustiner-Brauerei unterschrieb bereits Anfang 2012 den Pachtvertrag, um dort eine Stadtteilwirtschaft zu eröffnen.

Der Giesinger Garten hat täglich von 10 bis 1 Uhr geöffnet. 120 Gäste finden in dem Wirtshaus Platz, im Biergarten noch mal so viele. Wie es sich für eine Löwen-Hochburg gehört, werden alle Spiele der 60er gezeigt. Und klar: Auch bei allen Spielen der Roten und der deutschen Fußballnationalmannschaft dürfen die Gäste mitfiebern.

CMY

Bademeister Wildmoser

Nächste Woche wird das Familienbad am Steinsee eröffnet – und das mit einem Paukenschlag! Denn der neue Pächter des herrlichen Areals bei Oberpframmern im Landkreis Ebersberg wird Karl-Heinz Wildmoser jun. sein! Dazu will er auch das seit Jahren geschlossene Restaurant der Anlage zum neuen Leben erwecken – da gab’s in den vergangenen Jahren nur noch einen Imbissstand.

Den Tipp erhielt der Sohn des verstorbenen einstigen 60er-Präsidenten von einem Freund aus Grasbrunn. Danach folgten eine Autofahrt und ein Besichtigungstermin. „Ich war sofort begeistert“, berichtet Wildmoser, der wegen Untreue und Bestechlichkeit bei der Ausschreibung der Allianz-Arena eine mehrjährige Haftstrafe absaß, der Ebersberger Zeitung.

Nach einem halben Jahr Verhandlungen wurden sich der Gastronom und der Besitzer der Anlage, Klaus Gruber, einig.

Was dürfen die Gäste erwarten? „Wir werden uns für unsere Gäste etwas Gutes einfallen lassen“, sagt Wildmoser. Die Küche wird mediterran und regional, von der Terrasse aus hat man einen wunderbaren Blick auf den bacherlwarmen See, durch die großen Fenster sieht man das gegenüberliegende Ufer.

Karl-Heinz Wildmoser jun. hat das ­Familienbad am Steinsee nebst Restaurant für 30 Jahre gepachtet.

Die Untere Naturschutzbehörde begleitete das Projekt. Alles solle in „enger Abstimmung mit dem Naturschutz“ geschehen, sagt Wildmoser. Er hat das Familienbad samt Gaststätte für 30 Jahre gepachtet und betreibt es unter dem Namen Belisama Steinsee GmbH und Co. KG. Vom 1. Oktober bis zum 30 April muss der Gastronom den freien Zugang zum See garantieren, in der restlichen Zeit des Jahres kann er das Familienbad betreiben und Eintritt verlangen.

M. Seeholzer

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