Glitter-Drink

Glitzer Bier: Ist es das neue Trend-Getränk?

Schon wieder ein neuer Trend: Glitter-Bier ist momentan in aller Munde. Was hinter dem funkelnden Getränk steckt und ob Sie damit eventuell Ihrem Körper schaden, erfahren Sie hier.

Glitter ist momentan in aller Munde: Er verzieht Torten, Cupcakes, Milkshakes. Jetzt gehen einige Brauerei in den USA noch einen Schritt weiter und vermarkten glitzerndes Bier. Doch nicht alle sind vom neuen Trend-Getränk begeistert.

Funkelndes Bier wird zum Social-Media-Star

Auf Instagram & Co. ist das Glitter-Bier ein echter Hit. Kein Wunder, sieht das funkelnde Getränk im Glas doch ganz besonders schön aus. 

Besonders als Video kommt der Funkel-Drink gut zur Geltung.

Doch wie immer, wenn sich eine alt-bewährte Rezeptur ändert, sind nicht alle davon begeistert. Während die einen das glitzernde Trend-Bier feiern, sind die anderen skeptisch: Sie äußern Bedenken, ob der Genuss von Glitzer in Getränken wirklich unbedenklich sei. Auch der Umweltschutz kommt manchen Skeptikern zu kurz: Denn ist der Glitter im Bier auch biologisch abbaubar? Und wie steht es mit dem Geschmack?

Glitter-Bier: Kann das schmecken?

In einem Gespräch mit Vice beschwichtigt Carli Smith, Bierbrauerin bei Bold Missy in North Carolina: "Ich habe keinerlei Umweltschutzbedenken, da wir Glitter verwenden, der speziell für Lebensmittel geeignet ist. Er löst sich schnell auf."

Was viele Glitter-Skeptiker nicht wissen: Im Gegensatz zu Glitter, der sich zum Beispiel in Kosmetik oder im Bastel-Laden findet, enthält Lebensmittel-Glitter kein gesundheits- und umweltschädigendes Mikroplastik. Diese kleinen Partikel lagern sich im Körper ab und schädigen ihn langfristig. Außerdem gelangen sie im Urin über Umwege ins Meer und schädigen dort Fische und andere Meeresbewohner. 

Der essbare Glitzer stellt jedoch keine Belastung für Ihren Körper oder die Umwelt dar. Denn er besteht zum größten Teil aus Zucker und Lebensmittelfarbe. Auch geschmacklich unterscheidet sich das Glitter-Getränk nicht von regulärem Bier. Denn der essbare Glitter ist vollkommen geschmacksneutral

Passend dazu: Food Trend Essbarer Glitzer: So (un-)gefährlich ist er wirklich!

Trend-Getränk inspiriert von Musik

Jane Lewis, Mitgründerin der Brauerei Two Birds Brewing in Victoria, Australien, die seit neustem auch Glitter-Bier im Angebot hat, zeigt sich auf Instagram von "ihrem" Produkt überzeugt. 

Als Inspiration für das Getränk habe ihr David Bowie beziehungsweise sein Song "Ziggy Stardust" aus dem Jahr 1990 gedient. 

Auch interessant: Noch ein gewöhnungsbedürftiger Drink - Gin, der die Farbe wechselt!

jao

Barkeeper verraten: Diese Drinks sollten Sie niemals bestellen

Mit bestimmten Cocktails machen Sie sich beim Personal unbeliebt - oder riskieren eine böse Überraschung. Deshalb sollten Sie besser die Finger von den folgenden Drinks lassen - zumindest wenn es nach Barkeepern aus den USA geht.
Mit bestimmten Cocktails machen Sie sich beim Personal unbeliebt - oder riskieren eine böse Überraschung. Deshalb sollten Sie besser die Finger von den folgenden Drinks lassen - zumindest wenn es nach Barkeepern aus den USA geht. © pixabay
"Mojitos und alles, was mehr als zwei Zutaten hat oder in einem Martini-Glass serviert wird, kostet viel Zeit", meint Barkeeperin Jenssen aus New York. Wenn Sie sich also die Gunst des Barkeepers erhalten wollen, sollten Sie lieber auf leichtere Drinks umsteigen.
"Mojitos und alles, was mehr als zwei Zutaten hat oder in einem Martini-Glass serviert wird, kostet viel Zeit", meint Barkeeperin Jenssen aus New York. Wenn Sie sich also die Gunst des Barkeepers erhalten wollen, sollten Sie lieber auf leichtere Drinks umsteigen. © pexels
Noch schlimmer ist es für Barkeeper, wenn Gäste einen Long Island Iced Tea bestellen. "Die richtig schweren Drinks mit vielen Zutaten sind ganz schön zeitaufwendig und deshalb nervt es mich, wenn die Hütte brennt und das jemand bestellt", meint Barkeeperin Alvarez.
Noch schlimmer ist es für Barkeeper, wenn Gäste einen Long Island Iced Tea bestellen. "Die richtig schweren Drinks mit vielen Zutaten sind ganz schön zeitaufwendig und deshalb nervt es mich, wenn die Hütte brennt und das jemand bestellt", meint Barkeeperin Alvarez aus Iowa. © dpa
Und Jenssen meint: "Einen Margarita mischt man ganz einfach zusammen, aber trotzdem bringt er mich aus dem Fluss, weil ich ihn 20 Sekunden shaken muss, während 100 Menschen an der Bar warten".
Und Jenssen meint: "Einen Margarita mischt man ganz einfach zusammen, aber trotzdem bringt er mich aus dem Fluss, weil ich ihn 20 Sekunden shaken muss, während 100 Menschen an der Bar warten". © pixabay
Einen Manhattan sollten Gäste dagegen nur bestellen, wenn sie seinen eigenwilligen Geschmack bereits kennen. "Entweder Menschen bestellen diesen Drink, weil sie intellektuell wirken wollen, oder weil sie nicht wissen, was sie bekommen, oder sie drücken sich nicht genau bei der Bestellung aus und mögen am Ende den Geschmack nicht", meint ein Nutzer auf Reddit.
Einen Manhattan sollten Gäste dagegen nur bestellen, wenn sie seinen eigenwilligen Geschmack bereits kennen. "Entweder Menschen bestellen diesen Drink, weil sie intellektuell wirken wollen, oder weil sie nicht wissen, was sie bekommen, oder sie drücken sich nicht genau bei der Bestellung aus und mögen am Ende den Geschmack nicht", meint ein Nutzer auf Reddit. © pixabay

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