Drei Lokale auf 300 Metern

tz-Tipps: Mittagstische in der Maxvorstadt

München - Die tz stellt regelmäßig drei Lokale auf 300 Metern für leckeren Mittagstisch vor. Diesmal ist die Maxvorstadt dran.

Gourmeats: Fein und fair

Karlstr. 27

Tel.: 089/72 63 71 68

www.gourmeats-restaurant.de

Öffnungszeiten: Mo. bis Fr., 12 bis 14.30 & 18 bis 23 Uhr, Sa. 18 bis 23 Uhr, So geschlossen

Das edle Restaurant Gourmeats neben den Lenbach Gärten ist unbezahlbar, könnte man meinen. Ein Besuch belehrt uns eines Besseren. Das Mittagsgericht, an unserem tz-Kostprobentag war es ein gebratenes Putensteak mit Bohnen und Kartoffeln, kostet 7,50 Euro. Kombiniert der Gast das Hauptgericht entweder mit einer Vorspeise (zum Beispiel Fischsuppe oder Salat) oder einem Dessert (Panna cotta mit Passionsfrucht-Soße), liegt das Zwei-Gänge-Menü bei 11 Euro. Für die hohe Qualität der Speisen ein fairer Preis, kommen doch nur frische Zutaten auf den Teller. Das Fleisch, auf dem Grill gebraten, ist zart. Die Spaghetti Vongole in Weißwein-Soße (9,50 Euro) sind herrlich gewürzt. Und die Fischsuppe (4,40 Euro) könnte direkt aus einem bretonischen Feinschmeckerlokal eingeflogen sein. Genießen können Sie das alles in einer sehr ruhigen Atmosphäre: Das Gourmeats kommt ohne Schnickschnack aus, ist sehr klar, mit viel Weiß und Beige eingerichtet. Trauen Sie sich rein, es lohnt sich! Bei sonnigem Wetter können Sie eh auf der herrlich ruhigen und sonnigen Terrasse entspannen. Das ist der Vorteil so einer feinen Lage …

Park Café: In neuem Gewand

Sophienstr. 7

Tel.: 089/51 61 79 80

www.parkcafe089.de

Öffnungszeiten: werktags ab 11 Uhr,

Sa. und So. ab 10 Uhr

Tanzen und im Biergarten Fußballweltmeisterschaft schauen: Das verbindet der Münchner mit dem Park Café. Doch es hat noch weitaus mehr zu bieten: den Mittagstisch. Wer die Zeit im Büroalltag hat, dort zu essen, ist ein wahrer Glückspilz. Aus der neu renovierten, offenen Küche werden Schmankerl herausgetragen, die ausgezeichnet schmecken und nicht überteuert sind. So kostet der üppig belegte Teller mit einem fein gewürzten Schweinebratengröstl und einem gut angemachten Gurken-Dill-Salat 8 Euro. Gäste mit großem Hunger können noch die Vorspeise der Woche, zum Beispiel eine Brokkoli-Creme-Suppe oder einen kleinen Beilagensalat, dazunehmen – dann zahlen sie 11 Euro. Die Mittagsgerichte gibt es im Park Café übrigens auch samstags. „Das ist genauso ein Werktag, an dem viele arbeiten müssen,“ sagt Wirt Christian Lehner (Foto). Und diejenigen, die frei haben und auf Einkaufstour sind, können beispielsweise ein halbes Hendl mit Pommes bekommen (8 Euro). An sonnigen, warmen Tagen müsssen Sie die Mahlzeit unbedingt auf der großen, ruhigen Terrasse mit Blick auf den Botanischen Garten genießen.

Last Supper: Nicht das letzte Mahl

Karlstr. 10

Tel.: 089/28 80 88 09

Öffnungszeiten: Mo. bis Do.

von 11 bis 1 Uhr, Fr. von 11 bis 3 Uhr,

Sa. 18 bis 3 Uhr, So. geschlossen

Eines ist garantiert: Wenn Sie einmal im Last Supper geschlemmt haben, dann wird es sicher nicht Ihr letztes Mahl gewesen sein. Die Gerichte verzaubern: Der Oktopussalat (14,50 Euro) mit der fruchtigen, leicht scharfen Gazpacho-Vinaigrette ist ausgezeichnet, so wohlschmeckend, dass wir bei unserem tz-Kostprobentag das letzte Lackerl Soße am liebsten vom Teller abschlecken würden (wir haben natürlich das dazu bereitgestellte Weißbrot verwendet). Der Oktopus ist frisch mit einer zarten Kruste und der Salat knackig mit hochwertigen Zutaten. Hier werden ausschließlich regionale und saisonale Bioprodukte verwendet – und das schmeckt man auch. Mittags werden täglich wechselnde Menüs serviert: beispielsweise ein hervorragendes, cremiges Spargelsüppchen mit Vanilleöl als Vorspeise und ein Thai-Curry mit Hühnchenbrust und Cashewkernen als Hauptgericht. Die zwei Gänge kosten 12 Euro, drei Gänge (mit Dessert, zum Beispiel Milchreis mit Rhabarberkompott) liegen bei 16 Euro. Sie werden im Last Supper keinen Cent bereuen. Zumal bei Sonnenschein die große Terrasse lockt.

Tina Layes

Rubriklistenbild: © Götzfried

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