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Konkurrenz für Muffins und Co.

Gugelhupf: So gelingt der Klassiker

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Typisch ist das Loch in der Mitte: Der Gugelhupf wird in einer speziellen hohen Kranzform gebacken.

Augsburg - Muffins und Cupcakes sind etwas für Menschen, die es gern sehr süß und bunt mögen. Etwas gediegener, aber mindestens genauso lecker ist der Gugelhupf:

So gelingt ein Hefeteig

Der klassische Gugelhupf besteht aus einem Teig aus Mehl, Hefe, Eiern, Milch, Butter, Mandeln und Rosinen. Mancherorts gehören auch Orangeat und Zitronat hinzu. Heute trauen sich viele Verbraucher nicht mehr an einen Hefeteig ran. Dabei sei dieser kein Hexenwerk, so Josefa Stegherr, Ökotrophologin beim Verbraucherservice Bayern in Augsburg. „Wichtig ist neben guten Zutaten, dass die Milch nicht zu warm ist“, erklärt sie. „Sie lähmt sonst die Hefe.“ Wer unsicher ist, sollte lieber kalte als zu warme Milch verwenden. Damit geht der Teig auch, es dauert nur etwas länger.

Alternativen: Rührteig oder Biskuit

Neben der Temperatur ist die Konsistenz eine zweite mögliche Fehlerquelle bei der Zubereitung eines Hefeteiges. Er wird nur luftig-leicht, wenn er viel Sauerstoff enthält. „Dafür ist wichtig, dass sowohl der Vorteig als auch der Hauptteig sehr gründlich geknetet werden“, sagt Markus Paschel von der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Sachsen in Dresden. Eine schnelle Alternative, die auf jeden Fall gelingt, ist der Rührteig. Biskuit ist eine weitere Möglichkeit.

Variationen des klassischen Gugelhupf

Das traditionsreiche Gebäck kann auch modern abgewandelt werden. Wie wär es mit einem Schokoladen-Teig? Oder mit gehackten Nüsse für etwas Biss? Getrocknete Datteln, Feigen oder Aprikosen geben dem Backwerk eine orientalische Note. Tipp: Gebem Sie diese immer eingeweicht und ganz zum Schluss in den Teig. Wer's fruchtig mag, kann frische Apfel- oder Birnenstücke, geraspelte Möhren oder Kürbis, aber auch Beeren aller Art unterrühren. Fehlen nur noch die auf die Zutaten abgestimmten Gewürze: Von Anis bis Zimt ist alles denkbar.

Wichtig: Form gut einfetten!

Bevor der Teig in die Blechform kommt, muss diese unbedingt eingefettet werden. Dafür kein Öl oder flüssiges Fett verwendet, sondern Butter oder Margarine. Wer mag, kann dann zusätzlich Mehl hinein streuen. Wenn sich der Kuchen beim Stürzen nicht löst, einfach ein feuchtes Tuch um die Form legen.

Das i-Tüpfelchen: Der Überzug

Nach dem Backen wird der noch warme Gugelhopf gestürzt und mit einem Überzug versehen. Er ist nicht nur hübsch und lecker, sondern schützt den luftigen Teig auch vor dem Austrocknen. Sonst schmeckt der Gugelhupf schon am nächsten Tag altbacken. Ob dafür klassisch Butter und feiner Puderzucker oder aufgekochte, dünnflüssige Aprikosenmarmelade, glänzende Schokolade oder edler Zuckerguss verwendet werden, ist eine Frage des Geschmacks. Mit Säften oder Alkohol wird der Guss besonders aromatisch. Zuckerperlen und andere süße Dekorationen machen ihn zum Blickfang.

dpa/mg

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