An Weihnachten tafeln wie Kini

König Ludwigs Leibspeise einfach nachgekocht: Hechtenkraut

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Guckt grimmig, mundet als Hechtenkraut aber nicht nur Königen: der Hecht, Fisch des Jahres 2016.

Tafeln Sie wie der legendäre Bayernkönig! "Hechtenkraut", Kinis Leibgericht, findet man selten auf  Speisekarten. Zum Glück können Sie das königliche Schmankerl leicht nachkochen.

Traditionelle, vergessen geglaubte Rezepte liegen wieder voll im Trend - und das nicht nur zu Weihnachten. Mit gutem Grund: Wussten unsere Vorfahren doch nicht nur, was schmeckt – Gerichte aus regionalen Zutaten sind außerdem gesund und schonen die Umwelt. „Viele Menschen sind beim Kauf von Meeresfisch verunsichert. Regionaler Fisch aus Bayern wie Forelle, Renke oder Karpfen ist da eine gesunde und nachhaltig erzeugte Alternative“, argumentiert Dr. Sebastian Hanfland, Geschäftsführer des Landesfischereiverbands Bayern.

Übrigens: Der Hecht wurde 2016 zum Fisch des Jahres gekürt.

Ein weiterer Pluspunkt der königlichen Leibspeise: Sie können Ihren Gästen neben einem ganz besonderen Schmankerl gleich noch eine gute Geschichte auftischen. Denn König Ludwig II. war nicht nur ein großer Hecht-Liebhaber – der passionierte Angler fing die eindrucksvollen Raubfische auch höchst selbst. Am besten schmeckten sie ihm in einer sämigen Bechamelsauce und unter einer Haube aus knusprig-braunen Semmelbröseln. Und so einfach gelingt die Zubereitung.

Rezept Hechtenkraut für 4-6 Personen

600g Hechtfleisch (aus dem Fischladen)

400g Sauerkraut

400g gekochte, zerdrückte Kartoffeln

100g Sauerrahm

100 ml Milch

1 TL Butter

1 TL Mehl

Semmelbrösel

Salz und Pfeffer

Zubereitung des Hechtenkrauts

Das Hechtfleisch mit dem Sauerkraut, Sauerrahm und den durchgedrückten Kartoffeln vermischen, gut salzen und pfeffern. In einer Pfanne die Butter schmelzen. Das Mehl mit einem Holzlöffel einrühren und leicht anbräunen. Mit der Milch ablöschen und eine sämige Bechamelsauce herstellen. Die Hechtenkrautmasse in eine feuerfeste Form geben und mit der Bechamelsauce übergießen. Dann mit den Semmelbröseln bestreuen und bei 180 Grad im Ofen 25 Minuten goldbraun backen.

Grillsoßen für Fleisch, Fisch und Gemüse

Gegrilltes wird für Gourmets zum Fest, wenn verschiedene Saucen das Fleisch garnieren. Knoblauch, Curry oder Ingwer: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Gegrilltes wird für Gourmets zum Fest, wenn verschiedene Saucen das Fleisch garnieren. Knoblauch, Curry oder Ingwer: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. © Franziska Gabbert
BBQ-Soße, Currysoße und ein Chutney: Richtig gut schmeckt Gegrilltes, wenn man zwischen verschiedenen Soßen wechseln kann und sowohl süßer als auch scharfer Geschmack dabei ist.
BBQ-Soße, Currysoße und ein Chutney: Richtig gut schmeckt Gegrilltes, wenn man zwischen verschiedenen Soßen wechseln kann und sowohl süßer als auch scharfer Geschmack dabei ist. © Franziska Gabbert
Statt die üblichen Grillsoßen aus der Flasche auf den Tisch zu stellen, darf es in diesem Sommer gern mal ein wenig Selbstgemachtes sein.
Statt die üblichen Grillsoßen aus der Flasche auf den Tisch zu stellen, darf es in diesem Sommer gern mal ein wenig Selbstgemachtes sein. © Franziska Gabbert
Ketchup ist die ideale Basis für allerlei Spielereien. Zu einer Top-Steaksoße wird er etwa mit Soja- und Worcestersoße, Zuckerrübensirup, Pfeffer, Knoblauch und Chili.
Ketchup ist die ideale Basis für allerlei Spielereien. Zu einer Top-Steaksoße wird er etwa mit Soja- und Worcestersoße, Zuckerrübensirup, Pfeffer, Knoblauch und Chili. © Franziska Gabbert
Pur oder als Beilage passt beim Grillen immer ein Maiskolben, den man abknabbern kann.
Pur oder als Beilage passt beim Grillen immer ein Maiskolben, den man abknabbern kann. © Markus Scholz
Es muss nicht im Fleisch sein: Schmackhaft auf dem Grill sind auch Meerestiere wie Garnelen.
Es muss nicht im Fleisch sein: Schmackhaft auf dem Grill sind auch Meerestiere wie Garnelen. © Franziska Gabbert

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