Jetzt ist gut Kirschen essen

Sie sind gereift, sie sind in der Sommersonne knackig und süß geworden: Jetzt ist richtig gut Kirschen essen! In die ­prallen Früchte zu beißen, ist schon ein Lustgefühl! Wir haben die besten Tipps für Sie!

Sie sind gereift, sie sind in der Sommersonne knackig und süß geworden: Jetzt ist richtig gut Kirschen essen! In die ­prallen Früchte zu beißen, ist schon ein Lustgefühl! Wenn Sie mal selber probieren mögen: Bei Michael Schlegel am Viktualienmarkt gibt es jetzt extra knackige Kirschen vom Bodensee (6,99 Euro pro Kilo), XXL-Gigant (9,99 Euro) und Früchte aus Italien (4,99 Euro).

Was ist beim Einkauf wichtig?

„Achten Sie auf einen grünen Stiel, denn der hält die Kirschen frisch“, sagt Michael Schlegel vom Viktualienmarkt. Wichtig auch: „Die Früchte sollten prall und ihre Haut glänzend sein.“

Wie lagert man Kirschen?

Kirschen sollten Sie nach dem Kauf am besten bald ­essen. Lagern lassen sich die Früchte mit der empfindlichen Haut nämlich nur kurz. Im Kühlschrank halten sie zwei Tage. Tipp: Die Kirschen am besten in eine Plastikdose mit Deckel geben, die Sie vorher mit Küchenpapier auslegen. So kann die Feuchtigkeit gut einsickern. Außerdem eine Ecke der Dose offen lassen, damit die Kirschen nicht schwitzen und auf diese Weise an Aroma verlieren.

Wie viele Sorten gibt es?

Wir kennen rund 500 Sorten Süßkirschen und 250 Sorten Sauerkirschen, die wiederum unterteilt sind. Herzkirschen (weich, rot bis schwarz) und Knorpelkirschen (fest, heller) sind Süßkirschen und zum Rohverzehr gedacht – wohingegen Sauerkirschen am besten gekocht, gebacken oder eingemacht werden. Die bekannteste Sauerkirsche ist die Schattenmorelle. Der Name kommt vom Château de Moreille in Frankreich.

Kirschen für Kinder – so gesund

Tatsache: Weil Kirschen alle Substanzen zum Aufbau von Knochen, Nerven und Zähnen sowie für die Blutbildung mitbringen, sind sie ein ideales Obst für Kinder. Und das ist noch nicht alles … Aufgrund ihres hohen Vitamin-C-Gehaltes können Kirschen auch gut gegen eine Sommererkältung schützen. Kirschen helfen außerdem beim Abnehmen. Denn: Schon von wenigen ­Kirschen kann man satt werden – und der Körper wird mit vielen lebenswichtigen Substanzen versorgt. Außerdem helfen die feinen Früchte dabei, Stoffwechselschlacken schneller aus dem Körper auszuscheiden.

Mousse-Varianten

Lust auf Süßes? Chocolatier Walter Simon aus Passau rät: „Mousse au Chocolat ist ein Klassiker unter den Desserts, den eigentlich jeder kennt. Das Reizvolle daran ist die Schokolade. Die Mousse ist fluffig-schmelzig im Mund und trotz der Schokolade leicht.“ Dank immer neuer Variationsmöglichkeiten sei die Nachspeise zeitlos – etwa mit Erdbeeren wie oben auf dem Bild. Basis ist normalerweise dunkle Schokolade mit hohem Kakao-Anteil. „Will man eine kernige Mousse mit Cognac, dann sollte man 70-prozentige Zartbitterkuvertüre nehmen“, rät Pâtissier Johannes Funtsch. Aber auch Zartbitter mit 40 bis 50 Prozent Kakao sei denkbar.

Eis selber machen

Eis lässt sich zu Hause auch ohne Eismaschine rasch herstellen. Für ein Sorbet empfiehlt der Verbraucherinformationsdienst in Bonn, Obst mit dem Pürierstab fein zu zerkleinern und die Masse mit Zuckersirup zu mischen. Dann kommt sie in eine flache Form und vier bis fünf Stunden ins Gefrierfach. Wer das Sorbet nicht alle 30 Minuten mit einer Gabel durchrühren will, damit es cremig wird, zerstückelt die gefrorene Masse vor dem Servieren und püriert sie im Mixer.

Frankenweinbar

Am kommenden Wochenende verwandelt sich der Odeonsplatz in die größte Frankenweinbar der Stadt. Weine von rund 50 Winzern zeigen, was ihre Berge und Keller zu bieten haben. Neben Frankenweinen werden auf dem Bayerischen Genussfestival auch Edelobstbrände und Fisch aus Bayern angeboten. Die Öffnungszeiten sind am Freitag von 14 bis 23 Uhr, am Samstag von 12 bis 23 Uhr und am Sonntag von 11 bis 22 Uhr. Am Samstag ab 17 Uhr tritt außerdem das bayerische Musikkabarett Couplet-AG – umsonst und draußen – auf.

Was hilft bei dünnen Soßen?

Mir passiert es immer wieder, dass meine Soße zum Braten zu dünn wird – trotz Soßenbinder. Gibt es irgendeinen Trick, um die Soße auch im Nachhinein zu verdicken?

Marietta Lötzer, München

Die Soße ist oft die Messlatte des ganzen Gerichtes. Von daher ist es nie verkehrt, den ein oder anderen Tipp in der Hinterhand zu haben, um dann im Fall des Falles auf dem Teller punkten zu ­können. Zunächst können Sie die Soße durch Einkochen reduzieren – so verdampft das Wasser, die Konsistenz wird dickflüssiger. Auch die gute Kartoffel ist eine natürliche und schnelle Variante. Einfach eine geschälte Kartoffel fein reiben und zur Soße geben, dann aufkochen lassen, bis die Kartoffel verkocht ist und die gewünschte Sämigkeit erreicht ist. Möchte man dem Geschmack den letzten Pfiff geben, so kann man auch kalte Butter mit Stärke verkneten und so zur Bindung feinen Buttergeschmack einbringen.

Tina Layes

Rubriklistenbild: © mzv

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