Winterzeit

Kaffee, Cola & Co.: Koffein-Verbrauch steigt nach Zeitumstellung

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Müdigkeit durch Zeitumstellung - da hilft nur noch Kaffee.

Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke in Deutschland, 149 Liter werden von dem brauen Heißgetränk pro Person und Jahr getrunken. Gerade zur Zeitumstellung wird der Wachmacher besonders benötigt.

Update vom 14 März 2017: Die Uhren werden Ende März wieder von Winterzeit auf Sommerzeit umgestellt. Aber wird die Uhr vor- oder zurückgestellt? Wir haben die wichtigsten Fakten zusammengefasst, die Sie zur ersten Zeitumstellung 2017 auf die Sommerzeit kennen sollten.

Ob "To Go", im Büro oder in aller Ruhe am Frühstückstisch: Kaffee wird gerade an diesen Tagen besonders viel konsumiert. Denn laut einer aktuellen forsa-Umfrage der KKH Kaufmännische Krankenkasse trinkt jeder Vierte, der wegen der Zeitumstellung Probleme hat, mehr koffeinhaltige Getränke.

Frauen ohne Koffein nach Zeitumstellung besonders gerädert

Grundsätzlich wirkt sich die Zeitumstellung stärker auf Frauen aus: 39 Prozent gaben laut Umfrage an, von Müdigkeit, Gereiztheit oder Schlafproblemen geplagt zu werden. Diese Probleme bestätigte nur jeder vierte Mann.

Wie viel Koffein ist gesund? 

"Gegen einen zeitweiligen Anstieg des Koffeinkonsums ist grundsätzlich nichts einzuwenden", so Patric Stamm vom Serviceteam der Kaufmännischen Krankenkasse in München. "Wichtig ist, dass sich der Konsum von Kaffee nach ein paar Tagen auf ein normales Niveau wieder einpendelt. Denn Koffein hat Suchtpotential."

Wie wirkt Koffein?

Durch Koffein wird der körpereigene Botenstoff Adenosin verdrängt. Dieser löst Müdigkeit aus. Das Koffein entfaltet so seine anregende Wirkung - und das bereits nach 15 bis 30 Minuten ab dem Verzehr. Die Wirkung kann mehrere Stunden anhalten. Wie schnell das Koffein im Körper abgebaut wird, variiert von Mensch zu Mensch.

Koffeingehalt in Kaffee, Cola & Co.

Der Koffeingehalt einer Tasse Kaffee variiert je nach Zubereitung, Röstverfahren und Sorte und liegt bei etwa 30 bis 100 Milligramm pro 100 Milliliter. Was nur wenige wissen: In einem Espresso ist deutlich weniger Koffein als in normalem Filterkaffee. Denn die Espressobohnen kommen mit dem heißen Wasser nur kurz in Berührung. Der intensive Geschmack liegt vor allem daran, dass mehr Geschmacksstoffe aus der Bohne gepresst werden. Das Erfrischungsgetränk Cola enthält dagegen etwa 10 Milligramm pro 100 Milliliter und ist damit deutlich koffeinärmer als Kaffee. Zu den koffeinhaltigen Getränken zählen auch Energy-Drinks, deren Koffeingehalt mit 32 mg pro 100 Milliliter über dem von Cola und Kaffee liegt.

Von Simona Asam

Kolumbien - Im Goldenen Dreieck des Kaffees

Mittendrin statt nur dabei: Auf Gustavos Plantage kann man seinen Kaffee selbst pflücken. Foto: Michael Juhran
Mittendrin statt nur dabei: Auf Gustavos Plantage kann man seinen Kaffee selbst pflücken. © Michael Juhran
Wie köstlicher Kaffee richtig zubereitet wird, erfahren Touristen im Verkostungsbereich der Finca "El Ocaso". Foto: Michael Juhran
Wie köstlicher Kaffee richtig zubereitet wird, erfahren Touristen im Verkostungsbereich der Finca "El Ocaso". © Michael Juhran
Die steile Hanglage macht Juan Pablo Echeverre und seinen "Cafeteros" die Bewirtschaftung der Kaffeeplantage nicht einfach - die Ernte ist ein Knochenjob. Foto: Michael Juhran
Die steile Hanglage macht Juan Pablo Echeverre und seinen "Cafeteros" die Bewirtschaftung der Kaffeeplantage nicht einfach - die Ernte ist ein Knochenjob. © Michael Juhran
Auf der Farm von Juan Pablo dürfen Touristen im Geländewagen mitfahren und die Arbeit auf der Plantage von der Straße aus beobachten. Foto: Michael Juhran
Auf der Farm von Juan Pablo dürfen Touristen im Geländewagen mitfahren und die Arbeit auf der Plantage von der Straße aus beobachten. © Michael Juhran
Erst nach dem Rösten entfaltet der Kaffee sein volles Aroma. Das schwarze Gold ist im Westen ein Lifestyle-Produkt, entsprechend hohe Preise können ausgefallene Sorten erzielen. Foto: Michael Juhran
Erst nach dem Rösten entfaltet der Kaffee sein volles Aroma. Das schwarze Gold ist im Westen ein Lifestyle-Produkt, entsprechend hohe Preise können ausgefallene Sorten erzielen. © Michael Juhran
Grüne Hänge im Nebel: Das Triángulo de Oro del Café, das Goldene Dreieck des Kaffees, ist auch landschaftlich reizvoll. Foto: Procolombia
Grüne Hänge im Nebel: Das Triángulo de Oro del Café, das Goldene Dreieck des Kaffees, ist auch landschaftlich reizvoll. © Procolombia
Ein voller Korb Kaffeekirschen: Touristen lernen auf geführten Touren durch die Plantagen schnell, wie mühsam die Ernte per Hand ist. Foto: Procolombia
Ein voller Korb Kaffeekirschen: Touristen lernen auf geführten Touren durch die Plantagen schnell, wie mühsam die Ernte per Hand ist. © Procolombia
Bis zur Reife der Früchte dauert es etwa neun Monate. Dann werden sie zu leuchtend roten Kaffeekirschen, die geerntet werden können. Foto: Procolombia
Bis zur Reife der Früchte dauert es etwa neun Monate. Dann werden sie zu leuchtend roten Kaffeekirschen, die geerntet werden können. © Procolombia
Im Goldenen Kaffeedreieck der kolumbianischen Zentralkordilleren nahe Salento steht die Finca "El Ocaso" - heute ist sie auch ein Ziel für Touristen, die etwas über den Kaffeeanbau lernen wollen. Foto: Michael Juhran
Im Goldenen Kaffeedreieck der kolumbianischen Zentralkordilleren nahe Salento steht die Finca "El Ocaso" - heute ist sie auch ein Ziel für Touristen, die etwas über den Kaffeeanbau lernen wollen. © Michael Juhran
Spitzenkaffee wird noch immer handverlesen. Für die "Cafeteros", die Kaffeefarmer, bedeutet die Arbeit ein bescheidenes Auskommen. Foto: Michael Juhran
Spitzenkaffee wird noch immer handverlesen. Für die "Cafeteros", die Kaffeefarmer, bedeutet die Arbeit ein bescheidenes Auskommen. © Michael Juhran
Gustavo Patino und seine Frau Gloria schwören auf ihren halbgerösteten Arabica-Kaffee. Foto: Michael Juhran
Gustavo Patino und seine Frau Gloria schwören auf ihren halbgerösteten Arabica-Kaffee. © Michael Juhran
Die Hacienda Venecia empfängt seit sieben Jahren Touristen. Anfangs gab es dort nur einfache Unterkünfte - heute machen es sich Urlauber auf den Liegen am Pool bequem. Foto: Michael Juhran
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