Kochen à la Star Wars

Gedenkmenü für Prinzessin Leia

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Kochen im Gedenken an Prinzessin Leia.

Was kochen wir heute? Ein galaktisches Star-Wars-Menü als Reminiszenz an Prinzessin Leia, deren Darstellerin Carrie Fisher gestern, am 27. Dezember 2016, verstorben ist.

Wir wissen nicht, ob Prinzessin Leia kochen konnte. Vermutlich hatte sie als Jedi-Ritterin, Senatorin und spätere Staatschefin deutlich Besseres zu tun hatte, als den Kochlöffel zu schwingen.

Auch wenn der Millenium Falcon mit einer kleinen Kombüse ausgestattet ist, die Han Solo seiner Zeit als Hochzeitsgeschenk für seine Liebste eingebaut haben soll. So suggeriert es jedenfalls eine Zeichnung im Buch „Star Wars: The Force Awakens Incredible Cross-Sections“ von Autor Jason Fry – zur Empörung mancher Fans, die hierin eine sexistische Anspielung sehen.

Wie auch immer: Als Reminiszenz an die große Rebellenführerin, deren Darstellerin Carrie Fisher gestern, am 27. Dezember 2016 verstorben ist, gibt es hier ein galaktisches Star-Wars-Menü. Entnommen ist es dem illustrierten Kochbuch "Food Fiction – 42 fantastische Rezepte für Filmfreaks".

Vorspeise: Salat vom Waldmond Endor (Salat mit Pesto und Gemüse)

Zubereitung: 10 Minuten

Zutaten (für 4 Personen)

50g Pinienkerne

3 Stängel Petersilie

2 Stängel Basilikum

2 Stängel Dill

100 ml Olivenöl

Salz und Pfeffer

200 g Straußenfarnspitzen (alternativ: grüne Spargelspitzen oder Brokkoliröschen)

100 g Steinpilze

2 kleine Salatherzen

20 g Parmesan, gehobelt

30 g Pinienkerne, geröstet

20 g Haselnüsse, geröstet

Salat vom Waldmond Endor

Zubereitung

Im Mixer die Pinienkerne, die Petersilie, das Basilikum und den Dill zu einer Paste verarbeiten. Nach und nach das Olivenöl dazugeben. Salzen und pfeffern.

Die Straußfarnspitzen (alternativ: grüne Spargelspitzen oder Brokkoliröschen) blanchieren, dann sofort in Eiswasser abschrecken, damit sie schön bissfest bleiben. Mit einem trockenen Pinsel die Steinpilze säubern, dann bleiben ihre Aromen erhalten. Danach die Pilze in sehr dünne Scheiben schneiden. Die Blätter der Salatherzen vorsichtig trennen.

Anrichten: In vier tiefe Teller jeweils die Straußfarnspitzen abwechselnd mit den Salatblätter schichten. Das Pesto darauf geben, anschließend die Steinpilzschieben, einige Parmesanhobel, die gerösteten Pinienkerne und Nüsse darüber streuen.

Hauptspeise: Space-Schweinefleisch nach Art von Mos Eisley (Rauchiges Schweinefleisch mit Polenta)

Zubereitung: 15 Minuten plus 30 Minuten Ruhezeit plus 90 Minuten Garzeit

Zutaten (für 4 Personen)

2 Knoblauchzehen

200 ml Olivenöl

2 TL Kurkumapulver

1 TL süßes Paprikapulver

Salz und Pfeffer

2 Schweinefilets

500 ml heller Geflügelfond

2 TL Ras el Hanout

10 g Trauben

2 Stängel Koriander

35 g Butter

1 Schalotte

Einige Stängel Thymian

200 g Polenta

100 g Gruyère, gerieben

20 g Popcorn

1 großes Stück feste Transparentfolie

Space Schweinefleisch nach Art von Mos Eisley

Zubereitung

Den Ofen auf 80 Grad vorheizen.

Knoblauch schälen und klein hacken. In einer Salatschüssel das Olivenöl, das Kurkuma und das Paprikapulver vermischen. Salzen und pfeffern. Die Filets mit Küchengarn umwickeln und dabei in eine gleichmäßige Form bringen (die dünneren Enden dabei umklappen). Filets 30 Minuten in der Marinade ziehen lassen.

In einen Topf den Geflügelfond geben, das Ras el Hanout sowie die Trauben dazugeben. Bei geringer Temperatur zum Kochen bringen; köcheln lassen. Kurz vor dem Servieren noch die Korianderstängel in der Brühe ziehen lassen.

In einer Pfanne 30 g Butter zum Schäumen bringen, dann die marinierten Schweinefilets hineinlegen. Die ungeschälte und zweigeteilte Schalotte ebenfalls hinzufügen. Sobald die Filets Farbe angenommen haben, diese aus der Pfanne nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Dann auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech 90 Minuten garen. Filets aus dem Ofen nehmen und in 16 Streifen schneiden.

Auf die Folie einen Teller stellen. Die Thymianstängel zu einem kleinen Paket zusammenfassen und diese in die Mitte des Tellers legen. Kreisförmig darum die Filetstreifen anrichten. Den Thymian mit einem Streichholz entzünden und am Anfang leicht pusten, damit der Rauch sich verteilt. Dann schnell die Folie über dem Teller zusammenfassen und -binden, so dass der Rauch im Inneren gefangen bleibt.

In einem Topf die Milch erhitzen, die Polenta nach und nach dazugeben. Unter Rühren den geriebenen Käse, die restliche Butter und Salz hinzufügen.

Anrichten: Auf jedem Teller die Polenta zu einem Rechteck verstreichen, mit der heißen Brühe übergießen. Parallel zur Polenta je eine Reihe Popcorn anrichten. Die Filetstreifen in ihrer Hülle auf die Mitte des Tisches stellen. Sobald die Gäste bereit sind, die Folie öffnen und den Rauch über der Polenta auftauchen lassen wie den Millenium-Falken aus seinem Hangar.

Nachspeise: Dessert-Kuppel à la Hoth (Baiser-Kokos-Kuppel mit Litschigelee-Füllung)

Zutaten (für 4 Personen)

150 g Eiweiß

300 g Zucker

8 Blätter Gelatine

250 g in Sirup eingelegte Litschis (Asialaden)

300 ml Sahne

400 g Kokospüree (Asialaden)

Dessert-Kuppel à la Hoth

Zubereitung

Den Ofen auf 90 Grad vorheizen.

Das Eiweiß mit dem Handrührgerät bei mittlerer Geschwindigkeit schlagen. Sobald die Eier ihr Volumen verdoppelt haben und schaumig werden, die Hälfte des Zuckers hineingeben und weiterschlagen. Wenn der Eischnee fester wird, den restlichen Zucker dazugeben und bei hoher Geschwindigkeit weiterschlagen.

Mit einem Backpinsel die Mulden einer Cakepop-Silikonform mit der Baiser-Masse auskleiden. Im Ofen 4 Stunden trocknen lassen. Den Rest der Masse beiseite stellen.

Für das Litschigelee 3 Blätter Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Litschis abgießen, den Sirup dabei auffangen, dann die Früchte pürieren. In einem Topf den Sirup bei geringer Temperatur erwärmen, dann die eingeweichte und ausgedrückte Gelatine hineingeben. Sobald sich die Gelatine im Sirup aufgelöst hat, das Litschipüree hineinrühren. Die Masse 3 cm dick auf eine Teller streichen, dann leicht abkühlen lassen. Kalt stellen. In kleine Würfel schneiden.

Für die Kokos-Mousse die restliche Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen. Unterdessen in einer Schlüssel die Sahne mit dem Handrührgerät aufschlagen. In einem Topf bei geringer Temperatur das Kokospüree erwärmen, dann die eingeweichte und ausgedrückte Blattgelatine darin auflösen.

In einer Schüssel der Reihe nach das Kokospüree, die restliche Baiser-Masse sowie die steif geschlagene Sahne unterheben. Die getrockneten Baisers mit dieser Masse befüllen. Jeweils einen Würfel Litschigelee einfüllen, dann mit Baiser-Kokos-Masse verschließen. Für eine Stunde kühl stellen.

Anrichten: Auf jeden Desserteller jeweils eine Kuppel stürzen.

Quelle: Thibaud Villanova, Maxime Léonard: Food Fiction. 42 fantastische Rezepte für Filmfreaks. Christian Verlag

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