"Schluss mit dem Kardashianismus"

Dieses Wort dürfen Sie hier nicht sagen - sonst fliegen Sie raus

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So nervig findet ein Barbesitzer in New York das Wort "literally", dass er seine Gäste eiskalt rauswirft, wenn Sie es benutzen.

Ein bestimmtes Wort darf ab sofort in einer New Yorker Bar nicht mehr benutzt werden - sonst fliegen Sie sofort raus. Hier lesen Sie, was hinter dem absurden Verbot steckt.

Der englische Begriff "literally" bedeutet soviel wie "tatsächlich" oder "buchstäblich". Besonders Reality-Star Kim Kardashian verwendet ihn oft und sorgt so dafür, dass der Begriff auch im Alltag oft und falsch verwendet wird. Jetzt reicht es dem Besitzer der Bar "Continental" aus New York. 

"Das nervigste Wort der englischen Sprache"

"Sorry, aber wenn ihr das Wort 'LITERALLY' im Continental benutzt, habt ihr fünf Minuten, um eure Drinks zu leeren, und dann müsst ihr gehen! Und wenn ihr einen Satz damit beginnt, müsst ihr sofort raus!!! Das ist der ausgelutschteste, nervigste Begriff der englischen Sprache und wir werden ihn nicht tolerieren. Stoppt den Kardashianism jetzt!"

Eine klare Ansage des Besitzers der Bar im East Village. Der Grund für die Aufregung: Der extrem häufige und dazu oft noch falsche Gebrauch des Wortes"literally" geht vielen Menschen in den USA auf die Nerven. Denn viele Menschen verwechseln die beiden Begriffe "literally" ("deutsch: "buchstäblich", zur Unterstreichung einer Aussage gebraucht) und "figuratively" ("im übertragenen Sinne"). 

Besonders der Kardashian-Clan rund um Kanye Wests Ehefrau Kim ist für den inflationären Gebrauch des Begriffs bekannt - das erklärt den Aufruf an der Frontscheibe des "Continentals" - "Schluss mit dem Kardashianismus!"

Auch interessant: Warum in einer Bar trinken, wenn Sie leckeren Schnaps ganz einfach selbst herstellen können?

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Von Handwerk und Hochprozentern: Trend zu Craft-Spirituosen

Destillateurmeisterin Nina Lang steht mit einer frisch gezogenen Qualitätsprobe zwischen alten Eichenfässern im Keller der Brennerei. Foto: Boris Roessler
Destillateurmeisterin Nina Lang steht mit einer frisch gezogenen Qualitätsprobe zwischen alten Eichenfässern im Keller der Brennerei. Foto: Boris Roessler © Boris Roessler
Destillateurmeisterin Nina Lang zieht eine Probe aus einem der Whiskyfässer und hält das Glas in das Licht, um eventuell abgelagerte Partikel erkennen zu können. Foto: Boris Roessler
Destillateurmeisterin Nina Lang zieht eine Probe aus einem der Whiskyfässer und hält das Glas in das Licht, um eventuell abgelagerte Partikel erkennen zu können. Foto: Boris Roessler © Boris Roessler
Getrocknete Beeren für einen Schnaps hält eine Destillateurin in den Händen. Foto: Boris Roessler
Getrocknete Beeren für einen Schnaps hält eine Destillateurin in den Händen. Foto: Boris Roessler © Boris Roessler
Destillateurmeisterin Nina Lang befüllt eine Probe-Blase zur Alkohol-Destillation. Foto: Boris Roessler
Destillateurmeisterin Nina Lang befüllt eine Probe-Blase zur Alkohol-Destillation. Foto: Boris Roessler © Boris Roessler
Mit einer großen Pipette nimmt Destillateurmeisterin Nina Lang eine Qualitätsprobe aus einem Eichenfass mit hochprozentigem Alkohol. Foto: Boris Roessler
Mit einer großen Pipette nimmt Destillateurmeisterin Nina Lang eine Qualitätsprobe aus einem Eichenfass mit hochprozentigem Alkohol. Foto: Boris Roessler © Boris Roessler
Destillateurmeisterin Nina Lang gießt Wasser in einen Kessel der Kräuter-Destillerie. Foto: Boris Roessler
Destillateurmeisterin Nina Lang gießt Wasser in einen Kessel der Kräuter-Destillerie. Foto: Boris Roessler © Boris Roessler

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