Französisches Flair in Schwabing

Traditions-Café wird zur Brasserie umgebaut

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Erich Pettendorfer, Andreas Steinfatt, Karolina Liebl und Herbert Moser (v.l.) freuen sich über die Pläne.

München - Das Traditionslokal Café Schwabing am Kurfürstenplatz wird derzeit komplett entkernt. Das Konzept für die Zukunft: Ein Mix aus Restaurant, Bar und Tagescafé. Kurz: Eine Brasserie für alle Schwabinger.

Wo einst die Schwabinger Boheme feierte, stehen nur noch die Außenmauern. Vier Monate nach dem Aus von Peter Freunds Café Schwabing ist das Traditionslokal am Kurfürstenplatz komplett entkernt und präsentiert sich derzeit als Großbaustelle. Dass dort bereits Anfang November wieder Hochbetrieb sein soll: kaum vorstellbar. Aber die neuen Wirte sind zuversichtlich, den Zeitplan einhalten zu können.

Am Kurfürstenplatz entsteht die Brasserie Schwabing.

„Das Café Schwabing war der Platzhirsch im Viertel, mein absolutes Traumobjekt. Wir brennen darauf, an den Start zu gehen“, sagt Erich Pettendorfer. „Wir“ – das sind neben seiner Frau Karolina Liebl, mit der er bereits das Hotel und Restaurant Ritzi am Maximilianeum betreibt auch der Ur-Schwabinger Herbert Moser, der um die Ecke mit der Bar Seral’s Cosmo einst Szene-Geschichte schrieb. Mit ihrem Konzept eines Mixes aus Restaurant, Bar und Tagescafé setzten sie sich bei der Hacker-Pschorr Brauerei gegen 107 Mitbewerber durch.

„Wir sind froh, dass wir in einem aufwändigen Auswahlverfahren für dieses für die Brauerei so wichtigen Objekt mitten in Schwabing so hervorragende Wirte gefunden haben“, sagt Hacker-Pschorr-Geschäftsführer Andreas Steinfatt bei der exklusiven Baustellen-Begehung am Dienstag. „Wir sind alle mit Herzblut beim Umbau dabei, damit die Brasserie wieder ein Treffpunkt für alle Schwabinger wird.“ Damit ist’s raus: aus dem einstigen Café Schwabing wird die Brasserie Schwabing. Weil es eben mehr sein soll als nur ein Café mit einem gastronomischen Angebot ab acht Uhr morgens bis nach Mitternacht. Hochwertiges, saisonale und regionale Produkte wolle man den Gästen bieten. Wiener Schnitzel und Kaiserschmarrn soll es auch weiterhin geben. Zubereitet von einem aktuellen Sternekoch, dessen Namen die Wirte aber noch nicht nennen dürfen.

Thomas Osswald

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