Süß-saures Früchtchen

Frisch am Viktualienmarkt: Wachauer Marillen

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Marillen aus der Wachau haben Saison: Bei Heidi Machacek (Obsthof Bucher) am Viktualienmarkt gibt’s prächtige Exemplare.

München - Auf die Original Wachauer Marille schwören Spitzenköche und Gourmets. Bei Heidi Machacek am Stand Obsthof Bucher am Viktualienmarkt gibt es prächtige Exemplare.

Sie ist eine besondere Frucht mit einzigartigem Aroma. Mitte Juli hat die Ernte begonnen – Mitte August könnte sie schon wieder vorbei sein. Also nix wie ran!

Besondere und einzigartige Frucht

In der Wachau und deren Randgemeinden herrschen ideale Bedingungen, die die sensiblen Marillen (so werden Aprikosen in Österreich genannt) zum Reifen und Wachsen benötigen. Das Früchtchen mag nicht in ein Korsett gezwängt werden. In der österreichischen Region dürfen die Marillenbäume zum Himmel wachsen – in den ausladenden Kronen reifen die besten Früchte.

„Die Marille schmeckt sehr besonders“, sagt Standl-Frau Heidi Machacek, „weil sie neben dem süßen auch noch einen leicht säuerlichen Geschmack hat“. Bei ihr kostet das Kilo Marillen aus der Wachau 7,80 Euro.

Woran erkenne ich die Wachauer Marille?

Die Wachauer Marillen erkennt man an dem Gütesiegel. Das sind dann garantiert die alten und hocharomatischen Marillensorten. Sie zeichnen sich durch einzigartiges Geschmacksspektrum und saftiges Fruchtfleisch aus. Marillen eignen sich hervorragend für die Verarbeitung zu Marmelade, Chutneys und Kompott (siehe Rezept rechts). Wichtig: Auf der Verpackung muss „Original ­Wachauer Marille“ stehen.

Aprikose oder Marille?

Natürlich sind Aprikosen auch sehr aromatisch. Bei Heidi Machacek gibt es etwa eine Sorte aus Frankreich (das Kilo zu 7,80 Euro) und die Sorte Maria-Theresia aus Niederösterreich (auch 7,80 Euro pro Kilo). Die Standl-Frau vom Obsthof Buchner bevorzugt aber Marillen – und vor allem die aus der Wachau: „Sie sind einfach besonders gut und aromatisch.“ Selbst die Marillen aus Ungarn sind ihrer Meinung nach nicht so g’schmackig (etwas günstiger: Ein Kilo hiervon kostet 5,80 Euro).

Sie sind wahre Vitaminbomben

Klar. Aprikose oder Marille – das ist Geschmacksache. Aber eines haben beide Fruchtsorten gemeinsam: Sie enthalten viele wichtige Vitamine wie C und E sowie große Mengen an Beta-Karotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – ein wichtiger Nährstoff für Sehkraft und Haut. Aprikosen sind auch reich an Ballaststoffen. Diese regen die Darmaktivität an und befreien den Körper von Giftstoffen.

Tina Layes

So kocht man Marillenkompott

Zutaten:

1 kg Marillen

500 ml Wasser

300 g Kristallzucker

1/2 Stück Zitrone

Zubereitung:

Für das Marillenkompott die Marillen waschen, trocknen, halbieren und entkernen. Zitrone halbieren, eine Hälfte auspressen, den Saft mit dem Zucker aufkochen und circa 10 Minuten kochen lassen.

Die Marillen in das Zuckerwasser einlegen und weich köcheln lassen. Das Zuckerwassser dann ohne die Marillen weiter auf circa die Hälfte reduzieren und danach erkalten lassen.

Bevor Sie das Marillenkompott servieren, die Marillen in eine Dessertschüssel geben und den Kompottsaft darüber leeren.

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