Eine Prise reicht

Mit Bockshornklee nur sparsam würzen

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Bockshornklee-Samen lassen sich in einer Gewürz-, Kaffe- oder Getreidemühle mahlen. Wegen seines herben Geschmacks sollte das Gewürz beim Kochen sparsam dosiert werden. Foto: Holger Hollemann

Es steckt im indischen Curry, verfeinert orientalisches Lamm und gibt Gemüsegerichten eine exotische Note: Bockshornklee. Das Gewürz hat ein recht herbes Aroma und sollte daher nur sparsam verwendet werden. Auch lässt sich die Bitterkeit durch kurzes Anrösten abmildern.

Stuttgart (dpa/tmn) - Bockshornklee ist ein Gewürz, das vor allem in der indischen Küche bekannt ist. Die Samen schmecken gut zu Lamm, in Kartoffelgerichten, aber auch mit Kohl oder Bohnen. Vermahlen im Brotteig gibt er eine ganz besondere Geschmacksnote.

Ähnlich wie Muskat sollte man die Samen nur in kleine Mengen zum Würzen verwenden. Sonst übertüncht das Gewürz ein Gericht mit seinem herben Aroma, erläutert das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.

Weniger bitter schmecken die Samen, wenn man sie vor dem Vermahlen kurz einige Sekunden in einer beschichteten Pfanne anröstet. Der Röstvorgang erzeugt einen nussigen Geschmack. Am besten lassen sich die Samen danach in einer guten Gewürzmühle oder einer elektrischen Kaffe- oder Getreidemühle mahlen.

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