3 Lokale auf 300 Metern

Mittagstische am Viktualienmarkt

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Im El Gaucho ist das Steak ist der Star.

München - Die tz stellt regelmäßig drei Lokale auf 300 Metern für leckeren Mittagstisch vor. Diesmal ist der Viktualienmarkt dran.

El Gaucho: Das Steak ist der Star

Beim Fleisch im El Gaucho handelt es sich entweder um El-GauchoBeef (von argentinischen Rindern aus ausgewählter Zucht) oder um österreichisches Dry-Aged-Beef. Das muss 32 Tage lang trocken reifen, um sein volles Aroma entfalten zu können. Die Qualität der Produkte ist ausgezeichnet – und hat natürlich ihren Preis. 15 Euro kostet das Mittagsmenü, was aber vollkommen gerechtfertigt ist. Küchenchef Dominik Connerth zaubert Gerichte, die auf der Zunge zergehen. Zum Beispiel sein 100-prozentiger Beef-Strudel mit Tomaten-Orangen-Sugo und kleinem Marktsalat. Das Fleisch ist zart und harmoniert wunderbar mit der fruchtig, leicht säuerlichen Soße. Für Fleischliebhaber eine große Gaumenfreude. Nachtisch ist inklusive: eine weiße Schichtmousse mit frischen Heidelbeeren. Die Mittagsangebote wechseln täglich und werden von 11.30 bis 14.30 Uhr serviert.

El Gaucho

Frauenstr. 7–9

Tel.: 089/24 22 41 04

Öffnungszeiten: Mo. – Sa., 11.30 – 1 Uhr, So. und Fei., 12 – 23 Uhr

Tian: Vegetarischer Genusstempel

Im Tian lässt es sich auch mal Gerd Käfer mittags schmecken.

Im Tian lässt es sich auch mal Gerd Käfer mittags schmecken. Er ist zwar kein Vegetarier, aber ein Gourmet. Für anspruchsvolle Gäste, die kein Fleisch mögen, ist das Tian am Viktualienmarkt ein wahrer Genusstempel: Mittags wird im kosmopolitischen Ambiente ein Business-Lunch (12 bis 15 Uhr) serviert, zum Beispiel Blumenkohlsuppe mit Curry und gebackenem Reis vorneweg, ein Kürbisrisotto mit Mandeln, Kresse, Lauch als Hauptspeise oder ein Birnensorbet zum Nachtisch. Je nach Hunger kann der Gast zwischen einem Zwei-Gang- (18 Euro) oder Drei-Gang-Menü (23 Euro) wählen. Das sind zugegebenermaßen gehobenere Preise – aber das, was Küchenchef Christoph Mezger (Foto, war zuletzt bei Alfons Schuhbeck) auf den Teller zaubert, besteht nur aus regioanlen Produkten von Bauern aus der Umgebung. Hier schlemmen Sie stets saisonale Gerichte auf Topniveau. Nach 15 Uhr werden feine ­Flammkuchen serviert, zum Beispiel mit Trüffel (ab 14 Euro).

Tian

Frauenstr. 4

089/8 85 65 67 12

Öffnungszeiten: Mo. – Sa., 6.30 bis 23 Uhr, So. und Fei., 7 bis 15 Uhr

Steirer am Markt: Gehoben gut essen

Im Steirer am Markt kann man gehoben gut essen.

Beim Steirer am Markt sitzt der Handwerker genauso gern wie der Faschingsnarr von der Narhalla oder der Geschäftsmann. Das Restaurant ist mit viel Holz urgemütlich eingerichtet – und draußen sitzen, das bunte Treiben am Viktualienmarkt beobachten, ist ein Münchner Traum. Die Chefs des Restaurants sind die Hochreiter-Brüder. Sie sind zwar waschechte Bayern, mögen die steirische Küche aber genauso gern. Ist ihnen ja auch nicht zu verdenken, schließlich gehörte die Steiermark mal zu Altbayern. Nicht nur kulinarisch gesehen gibt es viele Parallelen. Auf den Teller kommt hier mittags zum Beispiel ein gefüllter Spanferkelrücken mit Gemüse, ein Rindersaftgulasch mit Semmelknödel oder ein Kabeljaufilet mit Kartoffelsalat (jeweils ab 13,50 Euro). Die Gerichte gibt es übrigens, solange der Vorrat reicht. Wer in der Mittagspause nur ein Schmankerl zu sich nehmen will: Die Aufstrichbrote mit gehacktem Speck (ab 1,50 Euro) sind ein Gedicht.

Steirer am Markt

Dreifaltigkeitsplatz 4,

Tel.: 089/2 55 49 15 10

Öffnungszeiten: 10 bis 1 Uhr,

So. und Fei. geschlossen

Tina Layes

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