Buen provecho, liebe Münchner

Fünf Top-Adressen für südamerikanische Lokale

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Nasca in der Maxvorstadt

München - Südamerika in seiner ganzen kulinarischen Vielfalt – da hat München einiges zu bieten. Die tz hat fünf südamerikanische Lokale getestet.

Südamerika in seiner ganzen kulinarischen Vielfalt – da hat München einiges zu bieten: Egal, ob Sie eine chilenische Bratwurst, argentinische Steaks, das peruanische Nationalgericht Ceviche oder einen brasilianischen Cocktail genießen wollen, es gibt für jeden Geschmack das Richtige. Die tz hat fünf südamerikanische Lokale getestet.

Jossi Loibl

Pablo in der Vorstadt

Wer original chilenische Küche sucht, wird kurz hinter der Stadtgrenze fündig: Das Neruda ist benannt nach dem chilenischen Dichter, Freiheitskämpfer und Nobelpreisträger Pablo Neruda. Die Weine kommen aus seinem Heimatland, die Longaniza (9,90 Euro), eine feurig gewürzte Bratwurst, ist hausgemacht – und für den kleinen Hunger gibt’s zwei Dutzend verschiedene Tapas (ab 3,20 Euro).

Neruda

Karl-Böhm-Str. 93, Baldham

Tel. 08106/30 93 07 9

Tägl. ab 16 Uhr, Küche 18 bis 23.30 Uhr

Caipirinha und tropische Steaks

Ver-o-Peso in Haidhausen

Drinks und Cocktails aus Zuckerrohrschnaps (Chachaca) sind Spezialitäten von Valdemar da Silva. Über 100 Sorten handwerklich hergestellter Chachaca gibt’s in der kleinen Bar Ver-o-Peso. Sein Caipirinha gilt als der Beste der Stadt. Auf die Tischchen kommen typische Gerichte wie mit Palmherzen gefüllte Teigtaschen (8 Euro) oder Steak mit tropischen Früchten und Kochbanane (21,50 Euro).

Ver-o-Peso

Rosenheimer Str. 14,

Haidhausen

Tel. 089/44 49 97 99

Di. bis Do. 18 bis 1 Uhr,

Fr., Sa. 18 bis 2 Uhr

Heimstatt für Argentinier

Freiraum in der Isarvorstadt

Saftige Steaks und mehr servieren Hector und Norma Marquez in ihrem Café Freiraum. Das kleine Lokal nahe dem Sendlinger Tor ist zugleich das Vereinsheim etlicher Argentinier. Tipp: Bifecitos à la Norma (11,50 Euro) – das sind Rindermedaillons mit pikant-knofeliger Sauce.

Freiraum

Pestalozzistr. 8, Isarvorstadt

Tel. 089/26 07 74 9

Mo. bis Sa. 17 bis 24 Uhr

Keine Folklore

Nasca in der Maxvorstadt

Von Peru zog wurde die Kartoffel hinaus in die Welt. Doch die Küche des Andenstaats hat noch viel mehr zu bieten: Maniokwurzeln, Süßkartoffeln, Quinoa. Die finden sich auch alle auf der Speisekarte des Nasca, wo ohne Folklore-Kitsch ­Spezialitäten wie Ceviche (roh mit Limette marinierter Fisch) und Yuquitas fritas (frittierte Maniokwurzel mit Käsesauce, 6,90 Euro) serviert werden. Nicht zu vergessen: der Pisco sour, ein Cocktail aus Traubenschnaps, Limette, Zucker­sirup und Eiweiß, der auf Eis als Aperitif serviert wird.

Nasca

Enhuberstr. 1, Maxvorstadt

Tel. 089/52 31 05 94

Di. bis Do. 18 bis 1 Uhr, Fr,. Sa. 18 bus 1 Uhr, So 13 bis 23 Uhr.

Ein Leuchtturm, zwei Welten

El Mirador in Schwabing

Das El Mirador („Leuchtturm“) blickt nach Spanien und Peru. So gibt es auch zwei Speisekarten. Auf der ­peruanischen stehen Spießchen mit Kalbsherz (9,50 Euro mit Kartoffeln und Salat), das Nationalgericht Ceviche (marinierter, roher Fisch, 12,90 Euro) und Ají de Gallina (Geflügelfrikassee mit Reis und Kartoffeln 9,90 Euro.) Wer’s ganz authentisch mag, probiert Chicha Morada (0,4 l, 3,50 €), ein leicht süßes Maisgetränk.

El Mirador

Clemensstr. 83, Schwabing

Tel. 089/68 00 86 39

Mo. bis Do. 17.30 bis 1 Uhr, Fr. 17.30 bis 3 Uhr,

Sa. 14 bis 3 Uhr, So 14 bis 24 Uhr.

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