Laktose, Fructose, Gluten

Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Lebensmittel per App checken

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Über 20 Millionen Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz leiden an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. Im Alltag ist es nicht einfach Lebensmittel frei von Laktose, Fructose, Gluten oder anderen Stoffen in Supermärkten zu finden.

Um Lebensmittel auf Zusatzstoffe und Verträglichkeit zu checken, hat ein Startup nun eine App entwickelt. Sie bietet seinen Nutzern einen Überblick zur Verträglichkeit von Lebensmitteln.

Der Fokus der App von myFoodMap liegt auf den sogenannten explizit bezeichneten „Frei-von“-Lebensmitteln. Zudem sind aber auch Lebensmittel ohne diese Kennzeichnung in der App oftmals verträglich. Auch diese Lebensmittel hat die App im Blick: Butter enthält Laktose, allerdings in so geringen Mengen, dass Verbraucher trotz Laktoseintoleranz diese normalerweise essen können.

Durch die Verträglichkeitsbewertungen der Community können Verbraucher erkennen, wie andere Menschen die Verträglichkeit eines Produktes einschätzen. Des Weiteren zeigt die Plattform an, wo die gesuchten Lebensmittel erhältlich sind.

Derzeit sind Informationen von 80 Prozent der in Deutschland erhältlichen Bio- und Reformhausprodukte in der App zu finden. Nach dem Abschluss einer Testphase der Website Anfang 2016, ist myFoodMap auch als App in Deutschland erhältlich. Die App steht sowohl für iOS als auch für Android kostenfrei zum Download zur Verfügung. Registrierte Nutzer können Unverträglichkeiten sowie Heimatstadt hinterlegen. Das soll ein schnelleres Suchergebnis zur Folge haben.

Die Gründer des Startups arbeiten direkt mit Lebensmittelherstellern und -händlern zusammen. Diese haben die Möglichkeit, Produktinformationen und Verkaufsstellen einzutragen, sodass sich die Nutzer in Zutatenlisten über Inhaltstoffe und Allergene informieren können. Die Anwendung weist sowohl auf stationäre Einzelhändler in der Nähe als auch auf Onlineshops hin. Die zahlreichen Produkte in der Datenbank werden von Ernährungsexperten themenspezifisch zu Food-Listen zusammengefasst. Dadurch sollen Nutzer inspiriert und zugleich deren Speiseplan erweitert werden.

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