Japanischer Brunch und pazifische Cocktails

Neue Gastro-Genüsse 2018: Foodbloggerin zeigt, wo Sie heuer in München essen sollten

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Pazifisch genießen: Bianca Murthy im Pacific Times.

Neues Jahr, neue Gastro-Genüsse: Im dritten Teil ihrer Serie stellt Foodbloggerin Bianca Murthy wieder Restaurants und kulinarische Anlaufstellen vor, die Sie unbedingt testen sollten. 

Die letzen beiden Wochen habe ich euch Neueröffnungen vorgestellt. Seither habe ich wieder viel erlebt und einige kulinarische Highlights in der Stadt entdeckt, die es auch für euch auszuprobieren gilt. Hier meine Favoriten der letzten Wochen, die sich für jeden lohnen, der gerne Neues probiert, aber bei dem (wie bei mir) einfach alles irgendwie mit Essen zu tun haben muss.

1. Kochkurse im Mangostin bei Joseph Peter 

Maria-Einsiedel-Str. 2 , 81379 München; Tel.: 089 723 2031; http://www.mangostin.de/de/kochkurse.php

Ach was hatte ich nicht meinen Spaß, als ich kürzlich bei dem Weltkoch Joseph Peter im Thalkirchner Mangostin einen asiatischen Kochkurs besuchen durfte. Bei mir ging´s damals um die perfekte Zubereitung der Peking Ente, bzw. deren Haut als wahre Delikatesse. Angeboten werden in dem beliebten asiatischen Restaurant die unterschiedlichsten Kochkurse für jeden, der sich fürs Kochen in Verbindung mit der asiatischen Küche interessiert. Vom „Thai-Basis- oder auch -Aufbaukochkurs“ und „"Best Off" Kochkurs“ (enthält auch die Peking Ente), über den „Wok-Seafood Kochkurs“, bis hin zum „Sushi Koch-„ oder auch „Cocktail Barmixkurs“ wird eine bunte Palette an unterschiedlichen Kursen ab 200€ pro Nase angeboten, und Joseph Peter zeigt mit viel Charme und Können, wie`s auch Zuhause klappt. Das perfekte Erlebnis und Geschenk für jeden „Asian Foodie“.

2. Hawaiianische Bowls in der Neueröffnung „Aloha POKE“

Atelierstrasse 12, 81671 München; Tel.: 089 4613 2850; https://www.aloha-poke.com/ 

Schon damals bei der Neueröffnung von Aloha POKE auf der Türkenstraße war ich hellauf begeistert. Nun, knapp neun Monate später, präsentiert das Aloha-Team im neu errichteten „Werksviertel Mitte“ in Berg am Laim die zweite Anlaufstelle von Aloha POKE in München. Das Konzept bleibt gleich, nur alles ist ein bisschen größer und - ganz neu! - die Bowls werden auch nach Hause geliefert. Das Werksviertel steht für einen Ort, an dem Menschen nicht nur Leben, Arbeit und Unterhaltung verbinden, sondern auch Kultur, Kunst, Musik und Freizeit aufeinander trifft. Der ideale Hotspot für Aloha POKE Nummer 2. Die reguläre Bowl mit frischen Zutaten startet – wie in der Maxvorstadt – ab 9,40 Euro und kann frei zusammen gestellt werden oder aber auch als „House Bowl“ – bereits vom Team zusammengestellt – geordert werden. Ein weiteres Stückchen Hawaii in München. Aloha!

3. Japanischer Brunch im Matsuhisa Munich Mandarin Oriental

Neuturmstraße 1, 80331 München; Tel.: 290981875; https://goo.gl/8LJTvc 

Zugegeben, ein bisschen enttäuscht war ich ja schon, als ich damals nach meinem ersten Besuch erfuhr, dass der japanische Brunch im Matsuhisa Munich nur bis zum 1. Januar 2018 läuft bzw. mit dem stattfindenden Neujahrsbrunch 2018 endet. Da dieser aber offensichtlich nicht nur mir so gut gefiel – ich war selbst zweimal privat da – geht´s jetzt im neuen Jahr genussvoll weiter. Angeboten werden für 100 Euro pro Person die feinsten japanischen Gerichte, stets in kleiner Menge, appetitlich angerichtet und geschmacklich sehr unterschiedlich ausgelegt. Ich persönlich habe mich sofort in „Nasu Miso“ (Aubergine) und „Black Cod with Dry Miso“ (Fisch) sowie das „Yellowtail Sashimi“ verliebt. Auch „Egg Benedict mit Crispy Reis“ oder „Seafood Ceviche“ werden angeboten. Jeden zweiten Sonntag im Monat findet der Brunch statt, weitere Details und mögliche Änderungen auf der Karte, lasse ich euch wissen, wenn ich erneut vor Ort war. Alternativ ruft ihr einfach an und fragt selbst nach. Ohne Reservierung wird´s sowieso nichts. 

4. Krapfen testen von Rischart 

Maistraße 26, 80337 München; Tel.: 089 59918580; http://rischart.de/

Wer meine Beiträge liest, der weiß, dass ich regelmäßig bei Rischart in der Produktion zu Gast bin und „hinter den Kulissen blicken“ darf. Kürzlich waren – entsprechend der bevorstehenden Krapfenzeit – die verschiedenen Krapfen, Klassiker als auch ausgefallene Kreationen, dran (…bald mehr auf meiner Website www.biancas-blog.de). Wusstet ihr, dass Rischart 12 verschiedene Sorten – mal mit, mal ohne Alkohol – anbietet? Mein absoluter Favorit ist ganz klar der fluffige Vanille- und der Germknödel-Krapfen (für jeweils 2,90 Euro). Neben ausgefallenen Confiserie-Kreationen, unter welche auch der Schwarzwälder Krapfen und der Eierlikör- sowie der Tiramisu-Krapfen fallen, gibt´s natürlich auch die Klassiker mit Marmelade und Puderzucker. Gönnt euch zur kommenden Faschingszeit etwas Gutes und findet euren eigenen Lieblingskrapfen. Erwähnenswert auch: Wer schnell bei etwas „fettigeren“ Sachen mit dem Magen Probleme bekommt, der braucht bei den Rischart-Krapfen keine Sorge zu haben. Jeden Tag wird das Fett gewechselt, in welchem die Krapfen ausgebacken werden und auch ansonsten wird nur auf feinste Zutaten (Bio-Bananenchips beim Schoko-Banane-Krapfen, Vollmilch-Schokolade aus Belgien, etc.) zurückgegriffen. Spitzen-Qualität, die man bei dieser kleinen Sünde ganz deutlich schmeckt.

5. Cocktails trinken im Pacific Times

Baaderstraße 28, 80469 München; Tel.: 089 20239470; http://www.pacifictimes.de/pacifictimes.de/Home.html 

Kennt ihr das? Es gibt bestimmte Läden in der Stadt, bei denen man sich schon zigmal vorgenommen hat reinzugehen, um dort zu essen/trinken. Und dennoch war man nie dort. Und wenn es dann doch endlich so weit ist, ärgert man sich, dass man so lange damit gewartet hat? So ging es mir neulich bei meinem Besuch im Pacific Times im Glockenbach. Ich kam hungrig und mit viel Lust auf einen guten Drink (…es wurde ein sehr guter Pimm`s Cup…) und „irgendetwas Feines aus dem Meer“ und ging ein paar Stündchen später glücklich und zufrieden nach Hause. Die Speisekarte ist klein, die Barkarte umfang- und abwechslungsreich. Serviert wird richtig guter frischer Fisch, feine Starter und sehr gelungene Drinks. Für mich gab´s einen riesigen Salat mit Jakobsmuscheln, Avocado und Mango (für 15,50 Euro), meine Begleitung gönnte sich „Surf & Turf Asian Style“ mit marinierten Rindfleischstreifen, gebratenen Mie Nudeln und Thunfisch Sashimi (für 23,50 Euro). Davor überzeugten die „Deep Fried King Prawns“ im Tempurateig mit Honig-Chilisauce (für 12,50 Euro). Die Speisekarte bleibt in den Grundzügen so bestehen, wechselt aber immer mal wieder einzelne Positionen durch. Wer das Pacific Times noch nicht kennt, der sollte den nächsten Besuch im Glockenbach für ein zwei Drinks und/oder ein feines „Seafood-Dinner“ nutzen.

6. Türkische Dumplings in den Riem Arcaden 

Willy-Brandt-Platz 5, 81829 München; Tel: 0176 20441520; https://lezizel.de/ 

Seit Ende Oktober 2017 könnt ihr im neuen Anbau der Münchner Riem Arcaden die stadtbekannten türkischen Teigtaschen – alias türkischen Dumplings oder auch Maultaschen – von Lezizel (auch am Gärtnerplatz, in Neufahrn und Regensburg) ausprobieren. In einem neuen Store, in altbekanntem Manti-Style, werden die Dumplings für euch vor Ort oder auch to go zubereitet. Neben zahlreichen unterschiedlichen Toppings (…unbedingt Mango-Apfel-Chutney probieren…) gibt´s erstmals und ganz neu „Topping-Kombos“. Das heißt, ihr bekommt zu eurem türkischen „Pastagericht“ eine vorab für euch zusammengestellte Kombination aus drei verschiedenen Toppings serviert, die geschmacklich ideal harmonieren und ordentlich satt machen. Wenn ihr das nächste mal in der Ecke oder beim Shoppen seid, denkt dran und gönnt euch ein Stückchen türkische Kulinarik. (Gibt´s übrigens auch als vegane Variante samt hausgemachten Beilagen!)

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