Frisch vom Bauern

Neuer Hofladen: Sie bringen das Land in die Stadt

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Rüdiger Barth und Barbara Denk in ihrem neuen Münchner Hofladen.

München - In der Herzog-Heinrich-Straße hat ein neuer Hofladen eröffnet. Dort bieten Rüdiger Barth (41) und seine Frau Barbara Denk (37) frische Ware von 30 Bauern aus dem Umland an. Wir haben uns bei ihnen umgesehen.

Die Tomaten leuchten in der Auslage, es duftet nach Kaffee und frischem Brot: Willkommen im neuen Münchner Hofladen! Rüdiger Barth (41) und seine Frau Barbara Denk (37) haben sich mit dem kleinen Laden in der Herzog-Heinrich-Straße 37 ihren Lebenstraum erfüllt. Sie verkaufen hier frische Ware von 30 Bauern aus dem Umland – die sie sogar selbst bei den Höfen abholen!

In dem Laden in der Herzog-Heinrich-Straße gibt es Frisches aus der Region, außerdem Brotzeiten und warmen Mittagstisch.

„Wir wollen Gutes vom Land in die Stadt bringen“, sagt Rüdiger Barth. Bis vor kurzem arbeitete der zweifache Vater noch in der Automobilbranche. Jetzt steht er drei Mal in der Woche um 4.30 Uhr morgens auf, setzt sich ins Auto und holt frische Bio-Heumilch aus Eurasburg, Schinken und Speck aus der Nähe von Königsdorf, Eier und Käse aus Fischbachau. Die Eheleute arbeiten mit 30 Erzeugern aus Ober- und Niederbayern zusammen, deren Produkte sie in ihrem neuen Laden verkaufen – vom Imker über Metzger und Bäcker bis zur Schnapsbrennerei. „Wir kennen alle persönlich“, erklärt Barth. „Die meisten sind kleine Familienbetriebe – wie jetzt auch unser Laden.“

Jeden Tag verkauft das Ehepaar (haben zwei Söhne: Luis,8, und Xaver, 9 Monate) die frische Ware in dem neuen Laden – vom Bauernhofeis über frisches Obst und Gemüse bis zu Eiern, Brot, Fleisch und Milchprodukten. Auch handgemachte Marmeladen, Nudeln, Pastasoßen, Öle, Schnaps und Wein stehen in den Regalen.

Auf Mini-Plakaten stehen Kurzprofile der jeweiligen Betriebe.

Im Sortiment sind viele besondere Produkte, die man in München nur hier bekommt – etwa die Bio-Sauerrahmbutter von der Alztaler Hofmolkerei aus Garching (ca. 4,20 Euro), den Speck vom Thomahof in Königsdorf (100 gr ca. 2,90 Euro), oder das Brot von der Hofbäckerei Steingraber aus dem Mangfalltal (1 kg Roggenvollkornbrot in Demeter-Qualität 5,80 Euro). An den Verkaufsregalen pinnen Kurzprofile von den Betrieben inklusive Foto: „So sehen unsere Kunden direkt, wo ihre Milch oder ihr Brot herkommen“, sagt Barth.

Der neue Hofladen in der Herzog-Heinrich-Str. 37

Mittags gibt es im Münchner Hofladen außerdem Brotzeiten, die ebenfalls ausschließlich aus den regionalen Zutaten zubereitet werden – etwa belegte Brote, frische Bergkas-Tascherl, Zucchinicremesuppe oder mit Mangold und Bergkäse gefüllte Pfannkuchen (Gerichte zwischen ca. 2,50 und 9 Euro). Samstags bietet das Paar künftig ein deftiges Bauernhoffrühstück mit Rührei, Speck und Joghurt an (8 bis 10 Euro). Und wer Lust auf ein regionales Picknick hat: Ganz neu im Angebot sind drei Picknickkörbe (6 bis 20 Euro pro Person) mit Hof-Schmankerln für den Biergarten oder den Ausflug an die Isar (bitte telefonisch vorbestellen).

Münchner Hofladen, Herzog-Heinrich-Str. 37, 80336 München, 089/20 35 59 42, www.muechner-hofladen.de. Montag bis Freitag 10 bis 18.30 Uhr, Sa. 9 bis 14 Uhr

Christina Meyer

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