Neues Food-Konzept

„Poke-Bowls“: Lieblingsessen von Obama jetzt auch in München

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Der Foodbloggerin Bianca hat die Poke gut geschmeckt.

München - Unsere Foodbloggerin Bianca hatte die Möglichkeit, das neue hawaiianische Restaurant „Aloha Poke“ zu testen. Es bietet ein für München komplett neues Konzept an. 

Mal ehrlich, nach Hawaii fliegt man nicht „einfach mal so“, da ein erheblicher Zeit- und Kostenaufwand damit verbunden ist. In kulinarischer Hinsicht ist das ab Mittwoch, den 5. April, auch gar nicht mehr nötig, denn ab da geht man in München ins Aloha POKE auf die Türkenstraße in der Maxvorstadt. 

Poke erlebt aktuell in den Küstenstädten der USA einen wahren Hype. Kein Wunder: Das Lieblingsessen des ehemaligen US-Präsidenten Obama ist köstlich und gesund. Jetzt kommt Poke nach Deutschland. Obwohl erst in zwei Tagen eröffnet wird, durfte ich exklusiv vorkosten. 

Erstmal, was ist ein oder eine „Poke“ überhaupt? „Poke“ (sprich „Po-käi“) bedeutet auf hawaiianisch so viel wie „klein geschnitten“ und beschreibt den Stil und die Machart einer jeden Bowl, die ihr bei Aloha POKE in der Maxvorstadt bestellen könnt. Eine Poke-Bowl, das ist zarter roher Fisch, knackiges Gemüse, frisches Obst, dazu spannende Gewürze und hausgemachten Saucen, serviert auf (Wild)Reis oder Salat. 

Poke-Bowls individuell zusammenstellen

Das Prinzip ist ganz einfach. Ihr sucht euch zuerst eine Basis (weißen Reis, Wildreis oder Salat) für eure Poke-Bowl aus. Anschließend entscheidet ihr euch für Thunfisch, Lachs, Shrimps, Bio-Truthahn oder Tofu und wählt dann eure (drei) verschiedenen Toppings aus. Avocado, Kiwi, Mango, Edamame, Stangensellerie, Mini-Tomaten und vieles mehr stehen zur Auswahl. Vierter Schritt ist die Wahl einer der hausgemachten Saucen (zum Beispiel „Erdnuss-Koriander“, „Hot Mayo“, „Weisser Pfirsich Wasabi“ oder auch „Orange Honig Senf“). Den Feinschliff der eigenen Bowl gibt’s dann noch als „Happy End“ oben drauf: Gojibeeren, Kokoschips, geröstete Seealgen, Röstzwiebeln, Macadamianüsse und viele mehr. Das Endergebnis: Eine individuelle und ganz nach eurem eigenen Geschmack zusammengestellte Poke-Bowl, die ihr nur noch umrühren und dann genießen könnt. 

Die beiden Münchner Gründer sind übrigens durch Zufall auf die Poke-Bowls gestoßen. Während eines Hawaii-Aufenthalts hat ihnen Poke so gut geschmeckt, dass sie das ihrer Meinung nach „beste Streetfood der Welt“ unbedingt nach Deutschland bringen wollten. Der eine ist ehemaliger Gastronomie-Direktor im Bayerischen Hof, der andere war sein Leben lang für Fernsehreportagen hinter der Kamera unterwegs. Der Hawaii-Aufenthalt hat ihr Leben also ganz schön umgekrempelt und nach langer Vorarbeit und viel Know How ist ihr „Baby“ geboren: Aloha POKE in der Türkenstrasse. 

Aloha Poke ist ein komplett neues Food-Konzept für München

Bei meinem exklusiven Test hat es mir unglaublich gut geschmeckt. Am besten, weil eine Bowl sehr satt macht und man sich danach auf keinen Fall „zu vollgefuttert“ fühlt. Die reguläre Bowl startet preislich bei 9,40 Euro, in „Large“ liegt sie bei 12,40 Euro. In meinen Augen ist Aloha POKE ein für München komplett neues Food-Konzept, über das ich euch an dieser Stelle unbedingt berichten wollte. Allein dadurch, dass es bei Aloha POKE über vier Millionen (!) verschiedene Kombinationsmöglichkeiten gibt, werde ich sicher noch öfter vorbei kommen. Besonders gefällt mir außerdem, dass bei den Zutaten großer Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit gelegt wird. 

Gezahlt werden kann in dem mit circa 20 Sitzplätzen ausgestatteten hip-gemütlichen Laden sowohl bar als auch mit Karte. Reservieren ist nicht möglich. Kommt am besten einfach vorbei (Montag bis Samstag von 11 - 22 Uhr) und lasst euch step-by-step durch die einzelnen Schritte (Basis, Fleisch oder Fisch, Topping, Sauce…) zu eurer eigenen Poke-Bowl helfen. Verzehrt werden kann vor Ort oder to-go. Natürlich werden auch verschiedene „Mischungen“ fix angeboten, die „House-Bowls", die schon für euch zusammen gestellt sind. Aloha POKE dürfte definitiv ein neuer Hotspot in der Maxvorstadt werden, denn frischer, gesünder und zugleich sättigend sowie eben „mal wirklich was ganz neues“ - das geht kaum. Was meint ihr?

ALOHA POKE; Türkenstraße 80, 80799 München; (Website kommt bald)

Biancas Foodblog

Bianca bloggt für Merkur.de und tz.de über Münchens Gastronomie. Mehr zu Bianca und ihrem Foodblog findet ihr auf der Themenseite „Biancas Foodblog“ und auf ihrer Website.

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