Neueröffnungen

Von Rom bis Paris: Vier neue Restaurants in München

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Salomé Nussbaumer im Le Petit Paris.

München - Den Duft von Paris mit einem Café au lait und einem Croissant im Le Petit Paris genießen. Im Restaurant Kyma tauchen Sie in griechische Wellen mit viel Fisch ein – und beim Ferdinand gibt es klassische österreichische Küche. Wir stellen vier neue Lokale in München vor.

Das kleine Paris

Kaum hat man die laute Frauenstraße hinter sich gelassen, umfangen einen im Le Petit Paris der Duft von Kaffee und buttrigen Croissants. Der Milchkaffee heißt hier Café au lait und wird ganz ­authentisch in der henkellosen Tasse serviert (3,10 Euro), in die man dann sein Gebäck genüsslich eintauchen kann. Der winzige Laden bietet einige Sitzplätze mit Blick auf die Straße sowie auf die verführerische Vitrine mit süßen Tartines und pikanten Quiches (ab 3,80 Euro), dazu im hinteren Teil ein kleines, ruhiges Wohn- Esszimmer. Sämtliches Gebäck und die köstlichen Brote in diversen Größen von Ficelle bis Parisienne gibt es auch zum Mitnehmen.

Le Petit Paris
Frauenstr. 15
Tel. 089/24 20 62 32
Mo. bis Fr. 7.30 bis 18 Uhr, Sa. 8 bis 18 Uhr

Hier kommt Fisch auf den Tisch

Kosta Baboulis und Philipp Bergk servieren im Kyma Fisch.

Fisch, Fisch und noch mehr Fisch in allen erdenklichen euro-asiatischen Varianten – das haben sich Kosta Baboulis (Sushibar) und Leonidas Arachovitis auf ihre Segel geschrieben. Kyma heißt auf Deutsch „Welle“ – und ­Wellen tauchen auch in dem eleganten Ambiente des Restaurants im Erdgeschoss immer wieder auf. Hier werden Sushi und Sashimi sowie Fischkreationen von Küchenchef Philipp Bergk serviert, zum Beispiel Tatar von der Gelbschwanzmakrele (14 Euro) oder Loup de Mer mit Ratatouille (19 Euro). In der lässigen Lounge im Ziegelgewölbe des Souterrains werden bei cooler Musik Cocktails und Häppchen von Sushi bis Sashimi angeboten. Zudem steht hier der einseh- und begehbare Wein­klimaschrank.

Kyma
Tumblingerstr. 36
Tel. 089/76 77 64 40
www.kyma-muenchen.de
Mo bis Sa ab 17 Uhr

Pizza im Park

Krysz Franz (v.l.), Mario Schulter und Yosefi Mohamad im "Ciao Francesco im Bamberger Haus".

Der Name Ciao Franceso ist kein Zufall, die Initialen entsprechen Chez Fritz. Auch sonst hat Tom Breiter im zweiten Lokal im Bamberger Haus kaum etwas dem Zufall überlassen und eine wirklich familienfreundliche Pizzeria für die Nachbarschaft und darüberhinaus ­gemacht. Die Pizza aus dem Steinofen kostet ab 6,90 Euro (Margherita), Kinder bis vier Jahre essen gratis, bis zwölf zahlen sie die Hälfte – vorausgesetzt, die Eltern essen auch richtig. Die Halbe Augustiner kostet 3,50 Euro.

Ciao Francesco im ­Bamberger Haus
Brunnerstr. 2/ Luitpoldpark
Tel. 089/322 12 82 20

Vom Fritz zum Ferdinand

Tom Breiter hat ein untrügliches Gespür für Authentizität, das hat er zuletzt mit seiner Brasserie Chez Fritz bewiesen und nun wieder, mit seinem neuesten Streich

Tom Breiter und Rafael Hofmann im "Pizza im Park".

Zum Ferdinand. Im barockig verzierten Bamberger Haus servieren Breiter und sein Küchenchef Rafael Hofmann (rechts auf dem Foto, zuvor u. a. bei Schuhbeck) klassische österreichische Küche – und dabei weit mehr als Wiener Schnitzel oder Rindergulasch. Zum Beispiel Szegediner Fischsuppe mit Sauerkraut und Schmand (9,90 Euro) oder einen Tafelspitz vom Kalb mit allerlei Drumherum (24,80 Euro). Und wenn schon Gulasch, denn ein Fiakergulasch (18,50 Euro) mit Spiegelei drauf und einem Brotauflauf dazu. Dass der Kaiserschmarrn (9,50 Euro) locker und luftig daherkommt, ist natürlich Ehrensache. ★

Zum Ferdinand im Bamberger Haus
Brunnerstr. 2/Luitpoldpark
Tel. 089/322 12 82 10
www.zum-ferdinand.de
Di. bis So. 10.30 bis 1 Uhr

jol

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