Passionsfrucht: Selbst die Kerne kann man essen

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Reife Passionsfrüchte (Passiflora edulis forma edulis) erkennt man an der runzligen Schale. Dann schmeckt das Obst besonders aromatisch. Foto: Andrea Warnecke

Eine echte Bombe: Die Passionsfrucht. Viele schrecken vielleicht beim Kauf zurück, weil dieses Obst nicht wirklich einladend aussieht. Doch die Passionsfrucht kann viel.

Bonn (dpa) - Äußerlich macht sie nicht viel her: Die Passionsfrucht wirkt mit ihrer dunklen runzligen Schale eher unscheinbar. Das Fruchtfleisch schmeckt aber erfrischend süß-säuerlich und hat wertvolle Inhaltsstoffe.

So ist es reich an Beta-Carotin, B-Vitaminen sowie Kalium, Eisen, Phosphat und Magnesium. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid hin. Zum Essen löffelt man die orangegelbe Fruchtpulpe am besten aus, die Kerne dürfen mitverzehrt werden.

Die Passionsfrucht wird häufig mit der Maracuja gleichgesetzt. Sie gehören zwar beide zur gleichen Gattung, allerdings ist die Maracuja gelb und wird eher zur Saftgewinnung genutzt. Sie schmeckt säuerlicher und wird deshalb selten pur gegessen. Da die Passionsfrucht schlecht nachreift, sollte man keine grünen, sondern nur purpurfarbene oder dunkelviolette Früchte kaufen. Bei Raumtemperatur hält sie sich nur wenige Tage, da die lederartige Haut leicht austrocknet.

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