Verfassungsgerichtshof erklärt Pflege-Volksbegehren für unzulässig - das ist die Begründung

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Pfannkuchen – eine runde Sache

Pfannkuchen sind in der bayerischen Küche meistens eine Süßspeise, deshalb fangen wir auch mit der süßen Variante an.

Diese wird in der Regel aus Weizenmehl hergestellt, wobei sich fein gemahlenes Dinkelmehl auch bestens eignet. Beide Mehlsorten haben einen sehr milden Geschmack und sind mit feinen Dessertsaucen, Kompotten, Eis- und Moussesorten etc. gut zu kombinieren.

Für ein einfaches Rezept verrühre ich 100 g Mehl mit 300 ml Milch, rühre dann 4 Eier, 3 EL warme braune Butter, 1 Prise Salz und 2 EL Zucker hinein. Zum Verfeinern gebe ich gerne etwas Vanillezucker oder Vanillemark und ein wenig Zitronenabrieb dazu. Je nach Vorliebe kann natürlich auch mit etwas Orangenabrieb, gemahlenem Zimt, Lebkuchengewürz und ähnlichem gewürzt werden. Man kann aus dem Teig sofort Pfannkuchen backen, besser werden sie jedoch, wenn der Teig 20 bis 30 Minuten ruhen kann.

Nun zerlasse ich etwas Butter in einer nicht zu großen beschichteten Pfanne und gebe mit dem Schöpflöffel so viel Teig hinein, dass er gerade den Pfannenboden bedeckt, wenn ich diese geschwenkt und den Teig so gleichmäßig verteilt habe. Bei mittlerer Hitze solange backen, bis der Teig auf der Oberseite nicht mehr flüssig ist. Wenn die Pfanne die richtige Temperatur hat, ist der Pfannkuchen nun auf der Unterseite leicht goldbraun gebraten, und ich kann ihn wenden und die andere Seite ebenfalls braten.

Nun könnten Sie jeden gebratenen Pfannkuchen frisch aus der Pfanne servieren, was bei Familien mit Kindern beliebt ist, oder sie stapeln die jeweils fertigen Pfannkuchen auf einem Teller und halten sie im Backrohr warm.

Klassisch werden Pfannkuchen nun nach Geschmack mit Marmelade bestrichen oder Kompott gefüllt, Apfelmus passt auch gut und natürlich Zimtzucker. Wer’s besonders süß mag, nimmt eine Schokocreme oder ein Vanilleeis.

In Österreich heißen Pfannkuchen Palatschinken und werden gerne etwas aufwändiger gefüllt und dann im Rohr nochmals überbacken.

Für die Fülle von Topfenpalatschinken wird 50 g weiche Butter mit 2 EL gesiebtem Puderzucker, 2 Eigelben, dem Mark von 1 Vanilleschote und dem Abrieb von einer halben unbehandelten Zitrone hell schaumig schlagen. Dann rühre ich 300 g Magerquark mit 150 g Sahne zuerst glatt und anschließend in die Buttermasse. Jetzt werden noch 2 Eiweiß mit einer Prise Salz und 60 g Zucker zu einem cremigen, festen Schnee geschlagen. Die Palatschinken werden damit nicht allzu voll gefüllt und in eine gebutterte Auflaufform gelegt. Fehlt noch der Guss. Für diesen mixe ich 200 ml Milch mit 3 Eiern, 1 EL Zucker und etwas Vanillezucker und gieße die Mischung und über die gefüllten Pfannkuchen. Dann werden sie bei 180 Grad im vorgeheizten Backofen in 20 bis 25 Minuten goldbraun gebacken. Dazu passt durch das ganze Jahr, je nach Saison jedes Fruchtkompott. Die Fülle kann mit Rumrosinen, gebräunten Mandeln, Heidelbeeren, Apfelwürfeln und vieles andere mehr variiert werden.

Noch ein Tipp zum Schluss: Angst vor zuviel Teig ist völlig unbegründet, braten Sie auf jeden Fall alle Pfannkuchen fertig, wenn welche übrig bleiben, haben Sie am nächsten Tag eine wunderbare Suppeneinlage

Ihr Alfons Schuhbeck

Quelle: tz

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