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Verbraucherschutz

Qualitätsaussagen auf Milchpackungen führen oft in die Irre

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Beim Milchkauf sollte man Aufschriften wie "Weidemilch" oder Bildern von weidenden Kühen skeptisch begegnen. Sie sind nicht immer aussagekräftig über die tatsächliche Herstellungsweise.

Milchpackungen enthalten Informationen, die das Produkt aufwerten sollen. Doch nicht immer entsprechen sie der Wahrheit. Wie die Hersteller bei den Angaben vorgehen und wie Sie Werbelügen erkennen, erfahren Sie hier.

München - Auf Milchpackungen werben Hersteller oft mit Namen wie Bergbauern- oder Weidemilch und geben Hinweise zur Herkunft. Verlassen sollten sich die Verbraucher auf die Aussagen und Bilder jedoch nicht, warnt die Verbraucherzentrale Bayern.

Bei der Prüfung von 24 Produkten stellte der Verein mehrere Mängel fest. Da gesetzliche Vorgaben fehlen, gehen Hersteller etwa mit dem Begriff "Regionalität" ganz unterschiedlich um. Entgegen der Angaben auf der Packung wird die Milch dann beispielsweise in einem Betrieb außerhalb des genannten Gebiets abgefüllt, oder das tatsächliche Milcheinzugsgebiet ist größer als die beworbene Region.

Bilder von weidenden Kühen suggerieren, dass alle Kühe draußen gehalten werden. Der Weidegang ist jedoch nicht für alle Molkereien verpflichtend, möglicherweise darf auch nur ein kleiner Teil der Tiere auf die Weide.

Ergebnisse des Marktchecks

dpa

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