Hauswein, Pizza und Co.

Restauranttipp: Diese Dinge hat jeder gute Italiener auf der Speisekarte

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Echte Pizza kommt mit wenig Belag aus - jedenfalls bei einem guten Italiener. 

Italienische Restaurants gibt es viele, aber nicht jedes hält, was der Name verspricht. Auf diese Details müssen Sie achten, wenn Sie gut essen wollen.

Haben Sie einen Lieblingsitaliener, zu dem Sie immer wieder gerne gehen? Herzlichen Glückwunsch! Wenn Sie dagegen noch auf der Suche sind, weil Sie umgezogen sind, mit Ihrer bisherigen Wahl nicht mehr zufrieden sind, oder einfach gerne etwas Neues ausprobieren, dann stehen Sie vor einer großen Auswahl. An ein paar wenigen, einfachen Kriterien erkennen Sie, ob ein italienisches Restaurant hält, was es verspricht.

Ein gutes italienisches Restaurant hat Fleischgerichte auf der Karte

Wer an die italienische Küche denkt, hat sofort Pizza und Pasta im Kopf, dabei hat die "cucina italiana" sehr viele und sehr gute klassische Fleischgerichte zu bieten. Dabei werden Varianten mit Rind-, Kalb-, Lamm- und Schweinefleisch zubereitet, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Klassiker sind hierbei sicherlich Saltimbocca - gebratenes Kalbsschnitzel mit Schinken und Salbei - und Vitello tonnato, also Kalbfleisch mit Thunfischsoße. Darüber hinaus glänzt die italienische Küche aber auch mit herrlich saftigem Filetto di Manzo alla Boscaiola (Rinderfilet mit Steinpilzen) oder köstlich-zartem Tagliata die manzo mit Parmesan auf frischem Rucolabett. 

Wer es noch deftiger mag, sollte ein Ossobuco probieren, das ist geschmorte Kalbshachse in einer würzigen Soße. Hat der von Ihnen gewählte Italiener auch Fleischgerichte auf der Karte, sind Sie einem authentischen Geschmackserlebnis schon ein gutes Stück näher gekommen.

Weiterlesen: Chianti, Gnocchi & Co.: So sprechen Sie Essen richtig aus

Ein gutes italienisches Restaurant führt nur wenige Pizzabeläge

Pizza Hawaii, Hot-Dog-Pizza oder Barbecue-Chicken-Pizza – bei diesen Pizzabelägen schlägt ein traditioneller Italiener die Hände über dem Kopf zusammen. Schon bei dick belegten Pizzen rümpft der Italophile die Nase. Eine klassische Pizza ist die Pizza Napoletana, die nur mit Hefeteig und einem Belag aus geschälten Tomaten, Salz, Knoblauch, Oregano und Olivenöl (Marinara), sowie Basilikum und Mozzarella (Margherita) wirklich authentisch ist. Andere "erlaubte" Variationen sind unter anderem:

  • Pizza Romana: zusätzlich mit Sardellen und Kapern

  • Pizza Capricciosa: eingelegte Pilze und Arti­schocken, Kochschinken, schwarze Oliven, hartgekochtes oder Spiegelei. Wenn diese Zutaten getrennt voneinander auf der Pizza landen heißt sie:

  • Quattro stagioni

  • Quattro formaggi: zusätzliche zu Mozzarella andere Käsesorten wie Ricotta oder Gorgonzola

Meist gibt es die jeweiligen Pizza-Varianten auch als Pizza Bianca, also weiße Pizza. Dies bedeutet, dass die Pizza ohne Tomatensoße zubereitet wird. Gibt es unzählige Pizza-Variationen, ist die Auswahl auf den ersten Blick zwar toll, aber wirklich authentisch ist dies nicht.

Hunger? Probieren Sie doch mal gratinierte Gnocchi mit cremiger Pilzsoße

Es muss einen guten Hauswein geben

Bei der Frage, was einen guten Wein ausmacht, scheiden sich die Geister, aber auf einen gemeinsamen Nenner kann man sich wohl einigen: Der Wein muss schmecken. Es muss dabei gar nicht immer der teure Tropfen sein. Ein authentisches italienisches Restaurant hat meist auch einen guten, offenen Hauswein im Angebot, den Sie problemlos und bezahlbar zum Essen genießen können. Schauen Sie auf der Karte nach und kosten Sie.

Einfache Gerichte müssen gut sein

Wenn sich nicht allzu viele verschiedene Pizza-Variationen oder andere Gerichte auf der Karte finden, ist ein weiteres Kriterium für ein gutes italienisches Restaurant wahrscheinlich gegeben: Der Koch konzentriert sich auf wenige, aber dafür qualitativ hochwertige Zutaten. Bestellen Sie Pasta aglio e olio oder eine Carbonara, schmeckt es nur wirklich gut, wenn der Koch gute Lebensmittel verwendet. Bei simplen, schnörkellosen Gerichten kann sich niemand hinter exotischen Zubereitungsmethoden oder einem Gewürzcocktail verstecken. Probieren Sie also immer erst die einfachen Gerichte, wenn Sie ein neues Restaurant ausprobieren.

Lesen Sie auch:  Diese klassische, italienische Soße müssen Sie unbedingt ausprobieren.

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Ab in die Mikrowelle? Bei diesen Lebensmitteln ist das keine gute Idee

Viele Menschen würden nie auf die Idee kommen, Pizza aufzuwärmen. Sie schmeckt ja auch kalt ganz vorzüglich. Wenn Sie sie doch lieber warm essen wollen, dann nehmen Sie dafür lieber eine Pfanne. So wird der Boden wieder knusprig, der Käse schmilzt schön und Sie können die Pizza wieder genießen.
Viele Menschen würden nie auf die Idee kommen, Pizza aufzuwärmen. Sie schmeckt ja auch kalt ganz vorzüglich. Wenn Sie sie doch lieber warm essen wollen, dann nehmen Sie dafür lieber eine Pfanne. So wird der Boden wieder knusprig, der Käse schmilzt schön und Sie können die Pizza wieder genießen. © PublicDomainPictures/Pixabay
Sie kennen das: Sie wärmen Lasagne in der Mikrowelle auf und das Ergebnis ist alles andere als lecker. Lavaheiße, totgekochte Stellen liegen direkt neben eiskalten. Lassen Sie das in Zukunft bleiben. Der richtige Ort, um Lasagne aufzuwärmen ist der Backofen. Streuen Sie zusätzlich Käse darauf und geben Sie noch etwas Tomatensoße dazu, dann wird es besonders gut.
Sie kennen das: Sie wärmen Lasagne in der Mikrowelle auf und das Ergebnis ist alles andere als lecker. Lavaheiße, totgekochte Stellen liegen direkt neben eiskalten. Lassen Sie das in Zukunft bleiben. Der richtige Ort, um Lasagne aufzuwärmen ist der Backofen. Streuen Sie zusätzlich Käse darauf und geben Sie noch etwas Tomatensoße dazu, dann wird es besonders gut. © Bru-nO/Pixabay
Wenn Sie Kartoffelpüree in der Mikrowelle aufwärmen, erreichen Sie nur, dass die Oberfläche austrocknet und unappetitlich wird. Wärmen Sie es stattdessen lieber in einem Wasserbad auf.
Wenn Sie Kartoffelpüree in der Mikrowelle aufwärmen, erreichen Sie nur, dass die Oberfläche austrocknet und unappetitlich wird. Wärmen Sie es stattdessen lieber in einem Wasserbad auf. © 422737/Pixabay
Es soll Menschen geben, die kein kaltes Omelett mögen. Deshalb müssen Sie aber noch lange nicht zur Mikrowelle greifen. Viel besser funktioniert es, wenn Sie die Eierspeise in einem feinmaschigen Sieb über einem Topf mit kochendem Wasser aufwärmen.
Es soll Menschen geben, die kein kaltes Omelett mögen. Deshalb müssen Sie aber noch lange nicht zur Mikrowelle greifen. Viel besser funktioniert es, wenn Sie die Eierspeise in einem feinmaschigen Sieb über einem Topf mit kochendem Wasser aufwärmen. © nemoelguedes/Pixabay
Wenn Sie Pommes in der Mikrowelle erwärmen, dann werden sie matschig und dann können Sie sie eigentlich auch gleich wegwerfen. Geben Sie lieber etwas Öl in eine Pfanne und braten Sie die Pommes noch einmal auf. So werden die Kartoffelstäbchen heiß und bleiben schön knusprig.
Wenn Sie Pommes in der Mikrowelle erwärmen, dann werden sie matschig und dann können Sie sie eigentlich auch gleich wegwerfen. Geben Sie lieber etwas Öl in eine Pfanne und braten Sie die Pommes noch einmal auf. So werden die Kartoffelstäbchen heiß und bleiben schön knusprig. © Pexels/Pixabay
Porridge ist in aller Munde, aber leider kann man es kaum genießen, wenn es kalt ist. Die Mikrowelle ist aber auch hier nicht die Lösung, denn der Haferbrei wird klebrig und fest. Geben Sie das Porridge zurück in den Topf und fügen Sie etwas Milch zu. Nun können Sie es noch einmal erwärmen.
Porridge ist in aller Munde, aber leider kann man es kaum genießen, wenn es kalt ist, denn es wird klebrig und viel zu fest. Die Mikrowelle ist aber auch hier nicht die Lösung. Geben Sie das Porridge zurück in den Topf und fügen Sie etwas Milch zu. Nun können Sie es noch einmal erwärmen. © RitaE/Pixabay
Eine frische Quiche ist köstlich und auch, wenn sie kalt ist, kann man sie noch genießen. Wärmen Sie sie allerdings in der Mikrowelle auf, wird sie matschig. Spritzen Sie stattdessen etwas Wasser auf die Oberfläche, wickeln Sie sie vorsichtig in Alufolie und wärmen Sie die Quiche 20 Minuten im Ofen auf.
Eine frische Quiche ist köstlich und auch, wenn sie kalt ist, kann man sie noch genießen. Wärmen Sie sie allerdings in der Mikrowelle auf, wird sie matschig. Spritzen Sie stattdessen etwas Wasser auf die Oberfläche, wickeln Sie sie vorsichtig in Alufolie und wärmen Sie die Quiche 20 Minuten im Ofen auf. © EME/Pixabay

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