Schoko-Walnuss-Taler

München - Meine Schoko-Walnuss-Taler sind leicht zu machen, ein bisschen eine vorweihnachtliche Bastelei.

Zunächst wiege ich 270 g Butter ab. Die sollte eine pomadige Konsistenz haben, d.h. nicht zu hart sein, aber auch nicht allzu weich. Ich gebe sie auf eine Arbeitsfläche, siebe 130 g Puderzucker darauf, streue etwas Salz und eine Msp. gemahlenen Zimt darüber, schneide eine Vanilleschote längs auf, kratze das Mark heraus und gebe dieses ebenfalls zur Butter. Mit dem Teigschaber vermenge ich alles zu einer glatten Masse. Auf keinen Fall darf der Teig aufgeschlagen oder geknetet werden – es soll nur gleichmäßig vermischt sein. Nun siebe ich 375 g Mehl darüber, mische es mit den Fingern locker durch, bis viele kleine Brösel entstehen, verknete das Ganze aber noch nicht.

Meine Brösel teile ich in zwei Hälften und knete die eine Hälfte durch, bis nach kurzer Zeit ein glatter Mürbteig entsteht. Dieser bildet später den hellen Teigmantel um die Taler herum. Zuvor muss er aber noch gut durchkühlen, dazu forme ich ihn zu einem flachen Ziegel, hülle ihn in Klarsichtfolie und lege ihn gut 30 Minuten in den Kühlschrank.

Auf die übrigen Teigbrösel siebe ich nun 40 g Kakaopulver, hacke 120 g Walnusskerne grob und streue auch diese darüber. Das Ganze wird wieder zu einem gleichmäßigen Teig verknetet. Diesen dunklen Teig forme ich nun auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu zwei gleich dicken Rollen von ca. zwei bis drei cm und stelle auch diese mit Klarsichtfolie bedeckt mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Damit die Rollen hinterher gut zu verarbeiten sind, achte ich darauf, dass sie auf einer ebenen Platte liegen und sich nicht verbiegen.

Sobald die Rollen fest geworden sind, nehme ich zunächst den hellen Mürbteig aus dem Kühlschrank, knete ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz durch und rolle ihn drei bis vier cm dick aus. Die Platte sollte möglichst rechteckig sein und in etwa so lang, wie die beiden Rollen. Dann verrühre ich ein Eigelb mit einem EL Sahne und bepinsele damit die Teigplatte. Dabei achte ich darauf, dass überschüssiges Mehl von der Teigplatte entfernt wird und streiche nur so viel Eigelb-Sahne wie nötig auf die Teigplatte. Anschließend halbiere ich die Platte und hülle darin die beiden dunklen Teigrollen ein. Der helle Mürbteig soll sich nur ein wenig überlappen, überschüssigen Teig schneide ich weg.

Nun rolle ich die eingehüllten Rollen noch mehrmals auf der Arbeitsfläche, damit sie auch wirklich rund werden und stelle sie zum Durchkühlen nochmals in den Kühlschrank. Erst wenn der äußere weiße Teig wirklich fest ist, nehme ich eine Rolle aus dem Kühlschrank und schneide sie auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche in ca. fünf mm dicke Scheiben. Dazu eignet sich am besten ein Konditormesser oder ein Messer mit dünner Klinge.

Die Teigscheiben lege ich nicht zu dicht nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und backe sie in dem auf 170 Grad Ober- und Unterhitze vorgeheizten Backofen ca. zwölf Minuten, bis der äußere Rand goldbraun ist.

Nun lasse ich die Plätzchen abkühlen und lege sie dann bis zum Genuss in eine Keksdose. Das kann schon bald passieren, meint Ihr

Alfons Schuhbeck

Rubriklistenbild: © dpa

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