Rezept

Für richtig gute Hühnersuppe müssen Sie drei Kleinigkeiten anders machen

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Hühnersuppe ist ein Alleskönner und kann so lecker sein, wenn sie nicht gerade so fad daherkommt, wie in diesem Bild. (Symbolbild)

Hühnersuppe ist nicht einfach nur Suppe. Sie ist Kindheitserinnerung, Retter in der Not und Erkältungsheilmittel Nummer eins. So wird sie richtig gut.

Hühnerbrühe ist die Basis für viele Gerichte, aber auch alleine als Suppe ein Star – wenn sie denn gut zubereitet ist. Bei der augenscheinlich leichten Rezeptur gibt es drei Fallstricke, die Sie kennen und vermeiden sollten.

Einfaches Rezept für Hühnersuppe

Hühnersuppe ist eigentlich einfach gemacht. Sie brauchen:

  • 1 Suppenhuhn
  • 2 Bund Suppengrün (Karotten, Knollensellerie, Lauch, Petersilie)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 EL Pfefferkörner, schwarz
  • Salz
  • 4 mittelgroße Karotten
  • 200 g Erbsen, tiefgekühlt
  • 200 g Suppennudeln
  • 0,5 Bund Petersilie, glatt

So bereiten Sie die Hühnersuppe zu:

  1. Das Suppengrün bei Bedarf schälen und kleinschneiden.
  2. Zwiebel halbieren, aber nicht schälen, und in einer Pfanne ohne Fett auf der Schnittseite rösten, bis diese goldbraun ist. Dann herausnehmen und beiseite stellen.
  3. Beim küchenfertigen Suppenhuhn den Bürzel entfernen, dieser enthält viel unnötiges Fett.
  4. Huhn in einen großen Topf legen und mit Wasser bedecken.
  5. Wasser aufkochen lassen und das Huhn etwa fünf Minuten vorkochen, dann das Wasser abgießen, das Huhn abspülen und wieder in den gereinigten Topf legen. So bleibt die Suppe schön klar.
  6. Nun drei Liter Wasser dazu gießen und das gewürfelte Suppengrün sowie die geröstete Zwiebel dazugeben.
  7. Die Gewürze dazu geben und das Ganze etwa zwei Stunden auf kleiner Flamme köcheln lassen. Deckel schräg auf den Topf legen, damit der Dampf entweichen kann.

Und nun die drei Schritte, die Sie etwas anders machen sollten, als bisher.

Tipp 1: Lassen Sie das Huhn nicht bis zum Schluss durchgaren

Nehmen Sie das Suppenhuhn nach der Hälfte der Garzeit aus der Suppe und lösen Sie das Brustfleisch vom Knochen. Legen Sie es beiseite und geben Sie das restliche Huhn zurück in den Topf und kochen Sie es weiter. Zum Ende der Garzeit nehmen Sie noch mal das Huhn aus der Suppe. Lösen Sie das Suppenhuhn komplett aus, schneiden Sie das gesamte Fleisch, auch die Hühnerbrust klein, und geben Sie das Fleisch dann zurück in die Suppe. Mit diesem Trick verhindern Sie, dass das Fleisch, besonders die Hühnerbrust, total trocken und zäh wird. Es bleibt saftig und zart und macht Ihre Hühnersuppe im Handumdrehen zu einem Genuss.

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Tipp 2: Geben Sie zum Schluss frisches Gemüse dazu

Geben Sie das Gemüse gleich zu Beginn zur Suppe, gibt es zwar viel Geschmack ab, verkocht aber völlig. Gehen Sie so vor, dass Sie das Suppengemüse am Anfang zur Suppe geben und sparen Sie sich die extra Karotten und Erbsen auf, bis die Suppe schon fast fertig ist. Je nach Dicke der Scheiben geben Sie die Karotten zehn bis 15 Minuten vor Ende der Garzeit dazu, die Tiefkühlerbsen brauchen sogar noch weniger Zeit. Hier reicht es, wenn Sie sie etwa fünf Minuten in der heißen Suppe auftauen lassen.

Tipp 3: Kochen Sie die Suppennudeln separat

Viele Menschen lieben es, wenn in der heißen Hühnersuppe auch eine große Portion Suppennudeln schwimmt. So sättigt die Suppe auch gleich noch ordentlich. Am einfachsten ist es natürlich, die Suppennudeln direkt in der heißen Suppe zu garen. Das ist allerdings ein Problem, wenn Sie die Hühnerbrühe einen Tag später noch einmal erhitzen möchten – dann schmeckt sie übrigens am besten. Die Nudeln verkochen dann und werden unappetitlich. Die einfache Lösung: Kochen Sie die Suppennudeln separat in Salzwasser und geben Sie sie direkt zu jedem Teller, den Sie essen dazu. So müssen Sie nicht auf die Nudeln verzichten und können sie in ihrer besten Form genießen.

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Ein bunter Obstkorb sieht toll aus – doch Früchte haben ganz unterschiedliche Ansprüche an die richtige Lagerung.
Ein bunter Obstkorb sieht toll aus – doch Früchte haben ganz unterschiedliche Ansprüche an die richtige Lagerung. © HeVoLi/Pixabay
Diese beiden gehören nicht zusammen. Zitrusfrüchte fühlen sich bei Zimmertemperatur oder etwas kühler wohl. Das Gleiche gilt für Banane, Melone und Mango. Eine breite Schale oder ein Korb sind ideal, damit sie viel Luft abbekommen.
Diese beiden gehören nicht zusammen. Zitrusfrüchte fühlen sich bei Zimmertemperatur oder etwas kühler wohl. Das Gleiche gilt für Banane, Melone und Mango. Eine breite Schale oder ein Korb sind ideal, damit sie viel Luft abbekommen. © Pixabay
Hätten Sie’s gewusst? Feige und Kiwi gehören in den Kühlschrank.
Hätten Sie’s gewusst? Feige und Kiwi gehören in den Kühlschrank. © Pixabay
Für Äpfel und Birnen ist der Keller der beste Ort. Um Druckstellen zu vermeiden, am besten ein paar Lagen Zeitungspapier unterlegen und die Früchte ab und an drehen.
Für Äpfel und Birnen ist der Keller der beste Ort. Um Druckstellen zu vermeiden, am besten ein paar Lagen Zeitungspapier unterlegen und die Früchte ab und an drehen. © Pixabay
Diese beiden verstehen sich auf dem Teller, aber nicht im Kühlschrank. Tomaten sondern viel Ethylen ab. Der empfindliche Salat macht dadurch noch schneller schlapp – also getrennt lagern.
Diese beiden verstehen sich auf dem Teller, aber nicht im Kühlschrank. Tomaten sondern viel Ethylen ab. Der empfindliche Salat macht dadurch noch schneller schlapp – also getrennt lagern. © Pixabay
Wasserhaltige Gemüsesorten wie Auberginen, Tomaten, Paprika, Zucchini und Gurken gehören nicht in den Kühlschrank. Dort verlieren sie ihr Aroma und schimmeln schneller. Bewahren Sie sie im Keller oder in der Speisekammer bei Temperaturen um 15 Grad auf. Ist dies nicht möglich, ist Zimmertemperatur noch immer die bessere Wahl.
Wasserhaltige Gemüsesorten wie Auberginen, Tomaten, Paprika, Zucchini und Gurken gehören nicht in den Kühlschrank. Dort verlieren sie ihr Aroma und schimmeln schneller. Bewahren Sie sie im Keller oder in der Speisekammer bei Temperaturen um 15 Grad auf. Ist dies nicht möglich, ist Zimmertemperatur noch immer die bessere Wahl. © Pixabay
Brotlaibe am besten in ein Küchentuch einwickeln und in den Brotkasten legen. Dieser ist im Idealfall aus Keramik und sollte regelmäßig ausgewischt werden.
Brotlaibe am besten in ein Küchentuch einwickeln und in den Brotkasten legen. Dieser ist im Idealfall aus Keramik und sollte regelmäßig ausgewischt werden. © Pixabay
Bitte umdrehen: Eier werden im Eierfach des Kühlschranks aufbewahrt – und zwar mit der Spitze nach unten. So halten sie sich länger, denn auf diese Weise ist die Luftkammer oben. Andersherum kann die Luftblase aufsteigen, die Eihaut sich ablösen und Keime eindringen.
Bitte umdrehen: Eier werden im Eierfach des Kühlschranks aufbewahrt – und zwar mit der Spitze nach unten. So halten sie sich länger, denn auf diese Weise ist die Luftkammer oben. Andersherum kann die Luftblase aufsteigen, die Eihaut sich ablösen und Keime eindringen. © Pixabay
Ein sauberes Geschirrtuch in Salzwasser tränken, den Käse darin einschlagen und ab in den Kühlschrank. Alle zwei bis drei Tage wiederholen – so halten sich Käsestücke bis zu drei Wochen frisch.
Ein sauberes Geschirrtuch in Salzwasser tränken, den Käse darin einschlagen und ab in den Kühlschrank. Alle zwei bis drei Tage wiederholen – so halten sich Käsestücke bis zu drei Wochen frisch. © Pixabay
Pilze in Plastik? Bitte nicht: Hier bildet sich schnell Kondenswasser, das die Pilze faulen lässt. Besser: in einer Papiertüte oder offen auf einem Stück Küchenrolle im Kühlschrank lagern.
Pilze in Plastik? Bitte nicht: Hier bildet sich schnell Kondenswasser, das die Pilze faulen lässt. Besser: in einer Papiertüte oder offen auf einem Stück Küchenrolle im Kühlschrank lagern. © Pixabay
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Ein Tongefäß ist der richtige Ort, um Knoblauch und Zwiebeln zu lagern. © Pixabay
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Spirituosen mit über 35 Prozent Alkoholgehalt müssen nicht im Kühlschrank lagern. Geschlossene Flaschen mit Alkohol halten praktisch ewig. Auch bei geöffneten Flaschen dauert es, bis sich Alkohol und Aroma verflüchtigen. Die Lagerung im Keller oder Schrank genügt. © Pixabay

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