Teigspezialität

Rosenkrapfen sind in Ungarn ein Festtagsdessert

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Gekräuselt wie eine Blüte: Rosenkrapfen gibt es in Ungarn vor allem zu festlichen Anlässen.

Die ungarische Küche hat weitaus mehr zu bieten als Eintöpfe wie Rindergulasch. So sind in dem mitteleuropäischen Land auch Rosenkrapfen sehr beliebt - eine besonders geformte Teigspeise.

Zu Hochzeiten oder Geburtstagen gibt es in Ungarn zum Dessert häufig Rosenkrapfen. Ihren Namen hat die Teigspeise wegen ihres Aussehens, das an eine Rosenblüte erinnert.

"Der Teig ist nicht so süß", sagte Bäckerin Mária-Magdolna Makai auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin (noch bis 29. Januar). Sie mischt dafür Mehl, Eier, Backpulver, ein wenig Salz und Vanillezucker. Der fertige Teig wird in einer speziellen Gussform wenige Sekunden frittiert. "Danach wird er meist noch mit etwas Puderzucker bestreut", sagte Makai. Dazu trinken die Ungarn Tokajer-Süßwein oder Obstbrand, genannt Pálinka.

dpa/tmn

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