Brotbacken

Sauerteig ansetzen: Mit diesem Rezept geht es ganz einfach

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Seit jeher ist der Sauerteig bei Bäckern und Hobby-Bäckern beliebt.

Viele haben davor Respekt: Sauerteig zubereiten zählt nicht zu den leichtesten Übungen. Mit diesem Rezept wird es aber für jeden ganz einfach.

Sein eigenes Brot backen, ist eine feine Sache, aber nicht immer ganz einfach. So etwa auch die landläufige Meinung zum Herstellen von Sauerteig. Eine eigene Raketenwissenschaft - oder doch ganz leicht, gewusst wie?

Sauerteig ansetzen: So gelingt es auch Hobby-Bäckern

Wichtig für jeden weiteren Sauerteig, den man zubereiten möchte, ist das sogenannte Anstellgut. Es wird aus Roggenmehl und Wasser hergestellt und so lange - teils über viele Tage hinweg - angereichert, bis es die perfekte Konsistenz hat. Danach ist es dann maßgeblich, dass immer wieder neuer Sauerteig hergestellt werden kann.

"Bei einem professionell angesetzten Sauerteig in der Bäckerei herrschen absolut kontrollierte Bedingungen, denn jedes Grad Celsius ist für den Geschmack entscheidend", erklärte Michael Isensee, professioneller Brotprüfer des Deutschen Brotinstituts, gegenüber dem Portal der Innungsbäcker. "In der Küche zu Hause sind die Voraussetzungen natürlich ganz andere. Aber Hobby-Bäcker haben trotzdem die Möglichkeit, mit Sauerteig tolle und ganz individuelle Backergebnisse zu erzielen."

Lesen Sie hier: So backen Sie frisches Brot ganz schnell und einfach - mit der 5-Minuten-Methode.

Das Anstellgut des Sauerteigs bereiten Sie laut der Innungsbäcker folgendermaßen zu:

Am 1. Tag:

  • 20 Gramm Roggenmehl
  • 40 Milliliter lauwarmes Wasser

Beides müssen Sie dann zu einem glatten Brei verrühren. Diesen Brei schütten Sie in eine Schüssel, die Sie abdecken, so dass der Teig aber immer noch atmen kann. Lassen Sie den Teig einen Tag lang bei Zimmertemperatur ziehen.

Am 2. Tag:

Jetzt sollten schon kleine Blasen auf dem Teig zu sehen sein. Mischen Sie weiterhin unter:

  • 20 Gramm Roggenmehl
  • 40 Milliliter lauwarmes Wasser
  • Dann lassen Sie den Teig wieder einen Tag wie eben beschrieben ruhen.

    Am 3. Tag:

    Wiederholen Sie das Vorgehen vom Tag zuvor.

    Am 4. Tag:

    Wiederholen Sie das Vorgehen wie am Tag zuvor.

    Am 5. Tag:

    Mischen Sie nun nur noch 10 Gramm Mehl unter. Der Geruch des Teigs wird jetzt schon ins Säuerliche gehen.

    Vorsicht: Hat sich die Farbe verändert, müssen Sie von vorne anfangen.

    Lesen Sie hier: Für dieses saftige Bananenbrot brauchen Sie nur eine Banane.

    Rezept für Sauerteig zum Brotbacken

    Von dem fertigen Sauerteig können Sie nun jahrelang zehren und daraus Brot backen, wenn Sie ihn weiter heranziehen. Ein Rezept für Brot aus Sauerteig finden Sie hier:

    Zutaten 1. Teig:

    • 270 Gramm Roggenvollkornmehl
    • 300 Milliliter lauwarmes Wasser
    • 6 Gramm Salz
    • 60 Gramm Anstellgut

    Zubereitung 1. Teig:

    Vermischen Sie die Zutaten, bis der Brei nicht mehr klumpt, und lassen Sie alles bei Zimmertemperatur etwa zwölf Stunden reifen. Der Teig sollte danach doppelt so groß sein und säuerlich riechen. Ist dies nicht der Fall, lassen Sie den Teig noch eine Weile in Ruhe.

    Zutaten 2. Teig:

    • 1. Teig
    • 300 Gramm Roggenvollkornmehl
    • 150 ml warmes Wasser 
    • eine Prise Salz

    Zubereitung 2. (und fertiger) Teig:

    Danach vermischen Sie den 1. Teig mit den Zutaten für den 2. Teig. Diesen lassen Sie dann nur 30 bis 60 Minuten lang reifen. Danach backen Sie Ihre Laibe je nach Größe bei 250 Grad etwa zehn Minuten an, stellen den Ofen dann auf 180 Grad runter und backen die Laibe weitere 30 bis 40 Minuten.

    Video: So geht Sauerteig

    Auch interessant: Irish Stew: So kochen Sie den herzhaften Eintopf aus Irland einfach nach.

    sca

    Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

    Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
    Selbst Brot, das nur ein wenig schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten. © picture alliance/dpa
    Eier Haltbarkeit erkennen
    Je älter das Ei, desto leichter wird es. Schwimmt es im Wasser, ist es schlecht. © picture allian ce/dpa
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    Wenn Fisch nach Fisch riecht, ist er nicht mehr frisch. © picture alliance / Holger Hollem
    Fleisch Haltbarkeit erkennen
    Verdorbenes Fleisch stinkt und wird schleimig. Achten Sie unbedingt auf die Lagerungstemperatur. © picture alliance / Oliver Berg/d
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    Wenn Joghurt sehr flüssig ist, ist er nicht mehr genießbar. © picture alliance / dpa
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    Hartkäse verträgt sogar eine Schimmelschicht. Schneiden Sie diese nur großzügig weg. Riecht der Käse unangenehm sauer, ist er schlecht. © picture alliance / Harald Tittel
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    Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. © picture alliance/dpa
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    Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. © picture alliance / Lorenzo Carne
    Wurst Haltbarkeit erkennen
    Wurst ist nicht gleich Wurst. Seltsamer Geruch und Schleimigkeit sind aber deutliche Indizien für die Tonne. © picture alliance / Patrick Pleul

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