Junge Firma entwickelt Fertiggerichte 

Schnell und gesund - tz testet die VResh-Meals

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Essen im Akkord: Die tz-Redaktion testete die Fertiggerichte des Münchner Startup-Unternehmens VResh-Meals.

München - Wer keine Zeit (oder Lust) zum Kochen hat und sich trotzdem gesund ernähren will, für den sind die Fertiggerichte des Münchner Startups VResh-Meals eine Alternative. Die tz hat sie getestet.

Julia von Perfall ist eine der beiden Geschäftsführerinnen.

Nur ein paar Minuten in der Mikrowelle, schon dampft das gesunde Essen auf dem Teller! Die Münchnerinnen Valerie Rinecker und Julia von Perfall vermarkten VResh-Meals. „Wir wollten gesunde Fertiggerichte entwickeln, die man schnell zubereiten kann“, erklärt Julia von Perfall. Mehr als ein Jahr liefen die Vorbereitungen – das Team ließ sich in anderen Ländern inspirieren, tüftelte mit Köchen und Ernährungsberatern an den Rezepturen. Herausgekommen sind vier verschiedene Gerichte: Wok­gemüse mit Shrimps und Reis, Asiatischer Rindfleischsalat, Sesam-Ingwer-Hühnchen mit Reis und veganer Veggie-Tofu-Quinoa – alle mit weniger als 1,5 Gramm Fett und weniger als fünf Prozent Zucker pro 100 Gramm, ohne künstliche Aromen, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und Farbstoffe.

Im Moment gibt es die VResh-Meals für 4,99 bis 5,29 Euro pro Portion in verschiedenen Edeka-Märkten (Herzogstraße 43, Bognerhofweg 7, Schäft­larnstraße 181 bis 183 sowie Am Sportpark 11 in Unterhaching) und bei Rubenbauer am Hauptbahnhof, ab September zudem bei Galeria Kaufhof am Marienplatz, Rotkreuzplatz und ­Stachus sowie beim ­Käfer Delikatessen Markt in der Leopoldstraße.

Das Konzept kommt an: Bald stehen die gesunden Fertiggerichte auch in einigen Fitness-First-Studios (Schwabing, Haidhausen, Laim und Giesing) im Kühlregal. Produziert werden die VResh-Meals von einem österreichischen Hersteller – in München liefern die Geschäftsführerinnen die Gerichte selbst mit dem Auto aus. Nun will das Team richtig durchstarten. Julia von Perfall: „Wir würden gerne unser Sortiment weiter ausbauen.“ Die tz hat die VResh Meals getestet:

Zubereitung: Geht fix und ist kinderleicht: einfach Papierverpackung abreißen und die Plastikfolie ein paar Mal mit der Gabel einstechen – dann wandert das Gericht für vier Minuten in die Mikrowelle. Wer kein solches Gerät hat, kann sich mit dem altbewährten Wasserbad oder der Pfanne behelfen.

Geschmack: Auch hier waren die tz-Tester angetan: Alle vier Fertiggerichte sind gut abgeschmeckt und raffiniert gewürzt – sogar feine Noten wie Koriander, Minze und Limette kommen zur Geltung. Das Fleisch ist zart, das Gemüse für ein Fertiggericht überraschend knackig. Am meisten überzeugt haben das Sesam-Ingwer-Hühnchen und das Wokgemüse mit Shrimps. Weiterer Vorteil: Die großen Portionen machen satt, aber auf eine leichte Art, liegen nicht schwer im Magen.

Lagerung: Die Gerichte werden im Kühlschrank aufbewahrt, schlucken also keinen Platz in manchem ohnehin kleinen Tiefkühlfach. Die Packungen halten hier (pasteurisiert und in Schutzatmosphäre verpackt) sogar bis zu drei ­Wochen.

Fazit: Natürlich sind auch die VResh-Meals nicht mit einer frisch gekochten Mahlzeit zu vergleichen, aber zwischendrin perfekt als schnelles, gesundes Gericht fürs Büro oder Zuhause. Den Preis machen die großen Portionen wett.

Christina Meyer

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