Vom Parfum bis zu Hundepralinen

Ein Besuch im Schoko-Paradies

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Kerstin Weise in ihrem Schoko-Paradies.

München - Ein Fest für die Sinne: die Schoko-Galerie Chokoin in Schwabing! In dem kleinen Laden von Kerstin Weise gibt es nicht nur feinste Schokoladen, Trüffel und Pralinen aus aller Welt – sogar Ausgefallenes wie Hundepralinen und Schokoladenparfum! Die tz hat sich den Laden zeigen lassen.

Zehn Jahre lang flog Kerstin Weise als Flugbegleiterin durch die Welt: „Auf den Hotelbetten lagen immer kleine Betthupferl – so kam ich auf den Schokoladengeschmack.“ Weil sie schon immer was Eigenes machen wollte, hängte sie ihren Job an den Nagel, studierte Marketing – und eröffnete ihre Schoko-Galerie Chokoin in der Nordendstraße in Schwabing. Von kleinen Herstellern aus der ganzen Welt bietet sie hier hochwertige Schokospezialitäten an – von der Zartbittertafel über Parfum mit Kakaonote bis hin zu Paprikaschokolade aus Ungarn.

Zur Vorbereitung hat Kerstin Weise Chocolatiers auf der ganzen Welt besucht. Die teuerste Tafel ist aus der Toskana und kostet 13,70 Euro (50 g): „Hier ist die seltene Kakaobohne Porcelana verabeitet.“ Sogar die Zamperl kommen auf ihre Kosten: Hundepralinen, zum Beispiel Enten- oder Pansentrüffel mit spezieller Hundeschokolade gibt es für 1,80 Euro pro Stück.

Neben Schokoladentafeln der englischen Marke Prestat (3,90 Euro), dem Hoflieferanten von Queen Mum (†), bietet Kerstin Weise flüssige Pralinen, zum Beispiel weiße Schokolade mit Gin, Veilchen und Lavendel (4 cl 4,90 Euro), und eine eigene Pralinenkollektion, etwa Mandel-Mohn, Zitronengras oder Pistazie-Marzipan (36 Stück ca. 49 Euro), an.

Wer auf der Suche nach einer besonderen Geschenkidee ist: Auf Wunsch werden handgeschöpfte Schokoladen mit Foto oder Wunschmotiv auf der Tafel gefertigt (5,90 Euro pro Tafel, ab 50 Exemplaren gibt’s Rabatt). Wer mag, kann sich heiße Schokolade (2,90 Euro) oder Kaffeespezialitäten bestellen (z. B. Cappuccino 2,90 Euro). Der Renner: die dickflüssige Trinkschokolade, die vor allem in Spanien und Italien serviert wird. „Die kann man auch selbst machen: einfach in normalen Kakao etwas Stärke geben“, verrät Kerstin Weise. „Oder probieren Sie mal eine würzige Variante mit Nelke, Ingwer oder Zimt.“

Übrigens: Ein schlechtes Gewissen braucht man beim Naschen nicht unbedingt zu haben. Gerade Zartbitterschokolade ab 70 Prozent Kakao gilt als sehr gesund! Kerstin Weise: „Sie schüttet Glückshormone aus und soll gegen Herzinfarkte schützen.“ Braucht’s noch mehr?

Chokoin, Nordendstr. 52, 80801 München, Tel. 089/89 06 89 54, Mo. bis Fr. 10 bis 19.30 Uhr, Sa. 10 bis 14 Uhr (Adventssamstage bis 16 Uhr)

Christina Meyer

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