Schuhbecks kleine Kochschule

Genuss mit Spinat und Erdnüssen

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München - Ein originelles Gemüsegericht und pfiffige Variante eines Klassikers ist meine Spinat-Erdnuss-Tarte. Die nahrhaften Kerne verwende ich sowohl im Mürbteigboden als auch in der Füllung.

Für den Boden verknete ich 50 Gramm geriebene gesalzene Erdnusskerne, 125 Gramm Weizenmehl, 125 Gramm Weizenvollkornmehl 100 Gramm Butter, ein Ei, einen EL Essig und ein bis zwei EL kaltes Wasser rasch zu einem glatten Teig, forme ihn zu einem Ziegel und lege ihn in Klarsichtfolie gewickelt eine Stunde in den Kühlschrank.

Nach der Ruhezeit pinsle ich eine Tarteform mit Butter ein und rolle meinen Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn aus, lege die Form mit ihm aus und steche ihn mit der Gabel mehrmals ein. Nun kommt die Form mit dem Teig noch mal für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Währenddessen heize ich das Backrohr auf 200 Grad vor und belege dann den Teig mit Backpapier, auf das ich wiederum ungekochte Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Erbsen gebe. So lasse ich den Teig etwa zehn Minuten „blind“ backen, wie wir in der Küchensprache sagen. Dann entferne ich Hülsenfrüchte und Backpapier und lasse den Teig weitere 15 Minuten im Rohr, bevor ich ihn abermals herausnehme, mit einem verqirlten Eiweiß einpinsle und noch einmal für ein bis zwei Minuten ins Rohr schiebe.

Nun nehme ich die Tarteform heraus, schalte den Ofen auf 175 Grad herunter, und während der Teig abkühlt, bereite ich die Füllung vor. Für die verlese und wasche ich 400 Gramm Blattspinat sehr gründlich, lasse ihn  abtropfen und blanchiere ihn ganz kurz in Salzwasser. In kaltem Wasser abschrecken, über einem Sieb abtropfen lassen, dann kann er  klein geschnitten werden. Ich schneide eine Zwiebel in kleine Würfel und schwitze diese in einem kleinen Pfännchen mit einem EL (brauner) Butter glasig an. Wenn die Würfel weich sind, ziehe ich das Pfännchen vom Herd, gebe noch mal drei EL Butter dazu und lasse sie schmelzen. Anschließend gebe ich die Zwiebeln mit einer fein geschnittenen Knoblauchzehe, 80 Gramm grob geriebenem Parmesan, 30 Gramm Rosinen, 50 Gramm gehackten gerösteten Erdnusskernen sowie einem EL frisch geschnittener Petersilie zum Spinat und vermenge alles. Nun mixe ich 150 ml Milch, 150 Gramm Frischkäse, 80 Gramm Sahne, ein Eigelb sowie drei ganze Eier und würze beherzt mit Salz, Pfeffer, Chili und etwas frisch geriebener Muskatnuss. Das Ganze gebe ich zum Spinat, vermenge die Masse gründlich und gebe die Hälfte auf meinen vorgebackenen Teig. Darüber streue ich etwa 60 Gramm zerbröckelten Fetakäse, gebe und dann die andere Hälfte der Spinatfülle darüber sowie weitere 60 Gramm Feta.

Die Tarte nn noch einmal 40 Minuten backen, ein wenig auskühlen lassen. Jatzt kann sie serviert werden. Gut dazu passt ein Dipp, für den ich Joghurt mit etwas Salz und Zitrone abschmecke und evtl. mit etwas fein geschnittener Minze würze. Das schmeckt sehr erfrischend, meint

Ihr

Alfons Schuhbeck

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