Passt gut zu Huhn oder Fisch

Schuhbeck-Rezept: Marinierter Gemüsesalat

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Alfons Schuhbeck.

Mücnhen - Woche für Woche präsentiert Starkoch Alfons Schuhbeck an dieser Stelle eines seiner leckeren Rezepte. Dieses Mal präsentiert er die Zutaten und Zubereitung seins lauwarm marinierten Gemüsesalats.

Meinen lauwarm marinierten Gemüsesalat mach ich gerne, weil er so vielseitig ist. Er sieht appetitlich aus, schmeckt für sich als Vorspeise oder als Unterlage für feinen Fisch und zartes Fleisch.

Zuerst schäle ich je eine orangefarbene und gelbe Karotte sowie zwei Petersilienwurzeln und schneide sie schräg in Scheiben, ebenso zwei Stangen Staudensellerie. Anschließend säubere ich 120 Gramm möglichst kleine feste Champignons und halbiere sie, dasselbe passiert mit 120 Gramm Kirschtomaten.

Ich stäube ein bis zwei TL Puderzucker in eine Topf und lasse ihn bei mittlerer Temperatur schmelzen, bevor ich Karotten, Petersilienwurzeln und Staudensellereie dazugeben und einige Minuten sanft anschwitzen lasse. Nun gieße ich 80 ml Geflügelbrühe an und lege eine halbierte Knoblauchzehe, eine Scheibe Ingwer und eine Streifen unbehandelte Zitronenschale dazu. Das ganze lasse ich etwa acht Minuten mit geschlossenem Deckel knapp unter dem Siedepunkt gar ziehen, fische die Gewürze heraus und nehme den Topf vom Feuer.

Nun brate ich die Champignons in ein bis zwei EL neutralem Öl bei mittlerer Hitze an. Nach ein bis zwei Minuten würze ich sie mit mildem Chili, Salz, einer Prise gemahlenem Kümmel, einer Messerspitze Abrieb einer unbehandelten Zitrone und gebe sie zusammen mit den Tomaten und einem EL frisch geschnittenen Petersilienblättern zum Gemüse. Nun kommen noch je zwei EL Zitronensaft und mildes Olivenöl dazu, ich vermenge alles sorgfältig und schmecke nochmals mit etwas Salz und Chili ab.

Passt gut zu Fisch oder Hühnchenbrust

Diesen Gemüsesalat serviere ich gerne mit sanft pochiertem Fisch oder kurz geratenen gebratenen Garnelen. Mit frischem Korianderkraut statt Petersilie können Sie ihm auch eine exotische Note verleihen.

Besonders gut passt, er wie ich meine, zu einer saftigen, gebratenen Hühnchenbrust. Dafür heize ich das Backrohr auf 100 Grad vor und schiebe ein Gitter mit untergelegtem Abtropfblech auf die unterste Schiene. Anschließend brate ich zwei große Hühnerbrustfilets (je 250 Gramm), bzw. vier kleine in der Pfanne in neutralem Öl von beiden Seiten sanft an. Wenn sie eine appetitlich-zartgoldene Farbe angenommen haben, lege ich sie im Rohr auf das Gitter und lasse sie - je nach Dicke – 20 bis 30 Minuten saftig durchziehen. Nun nehme ich sie heraus, würze mit milden Chili sowie Salz und schneide das Fleisch schräg in dicke Tranchen.

Jetzt kann ich meine Salat auf Tellern anrichten, das Fleisch gebe ich oben drauf und wünsche eine guten Appetit, Ihr

Alfons Schuhbeck

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