Tipps & Tricks

Gerade gekauft und schon eingegangen? So lebt Ihr Basilikum ewig!

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So saftig und grün sieht Basilikum eigentlich nur direkt nach dem Kauf aus.

Jetzt mal Hand aufs Herz, wie viele Basilikum-Pflanzen haben Sie schon auf dem Gewissen? Wenn Sie auch schon aufgehört haben zu zählen, wird es Zeit für unsere Tipps.

Wenn Basilikum frisch aus dem Supermarkt oder dem Gartencenter kommt, ist die Pflanze grün, saftig und voller Leben. Aber nur wenige Tage (oder wenn man viel Glück hat auch Wochen) später lässt sie die Blätter hängen und fault unaufhaltsam ihrem Ende entgegen.

Das muss nicht sein. Mit ein paar Tricks und Kniffen können Sie der gebeutelten Pflanze zu ewigem Leben verhelfen.

Topfen Sie Basilikum sofort um

Gleich nach dem Kauf müssen Sie das Basilikum umtopfen. Die Töpfe, in denen die Pflanze bis dahin ihr Leben fristete, sind viel zu klein. Ziehen Sie sie aus dem Topf und teilen Sie die Pflanze vorsichtig in zwei Teile. So regen Sie das Wurzelwachstum an und haben praktischerweise gleich zwei Basilikum-Pflanzen.

Jede der Hälften pflanzen Sie nun in einen Topf mit frischer Blumen- oder spezieller Kräutererde ein. Achten Sie auf ausreichend "Beinfreiheit", also einen tiefen Topf, damit die Wurzeln nach unten wachsen können. Danach gründlich angießen.

So gießen Sie Basilikum richtig

Basilikum ist sehr durstig, deshalb braucht er täglich Wasser. Dabei müssen Sie aber unbedingt Staunässe vermeiden. Da Sie die Pflanze in einen großen Topf umgesetzt haben, kann sie ihren Wasserhaushalt nun viel besser regulieren, als im kleinen Supermarktbehälter. Gießen Sie Basilikum nie von oben , sondern immer nur von unten.

Füllen Sie dazu lauwarmes Wasser in den Übertopf und lassen sie es ein wenig darin stehen, damit sich die Erde vollsaugen kann. Danach gießen Sie den Überschuss weg. Düngen sollten Sie Basilikum nur alle vier bis sechs Wochen mit einem speziellen Kräuterdünger. Auch Dünger für Tomaten hat sich bewährt.

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Hier sollten Sie das Basilikum hinstellen

Basilikum sollte so hell und warm wie möglich stehen - am besten also auf der sonnigen Fensterbank. Am üppigsten gedeiht die Pflanze bei Temperaturen über 16 Grad. Der helle Platz im kalten Hausflur ist also nicht geeignet. Wenn Sie es Ihrem Basilikum besonders schön machen wollen, dann stellen Sie ihn aber auf den Balkon oder in den Garten, sobald es warm genug ist.

Wann kann Basilikum auf den Balkon?

Basilikum fühlt sich an der frischen Luft am wohlsten. Sie sollten es aber erst nach den Eisheiligen, also Mitte Mai nach draußen setzen. Wenn die Temperaturen dauerhaft über 20 Grad sind, wird die Pflanze es Ihnen mit üppigem Wachstum danken.

Wo Basilikum abschneiden?

Auch die Ernte ist ein wichtiges Kriterium für ein gesundes Basilikum. Die Versuchung ist groß, überall nur die schönsten Blätter abzuzupfen. Das tut der Pflanze nicht gut. Besser schneiden oder kneifen Sie immer ganze Triebe ab. Beim Ernten der Basilikum-Blätter muss der Schnitt oberhalb der neuen Triebe angesetzt werden. Nur so können sich neue Blätter und Triebe bilden.

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Basilikum nicht für ein langes Leben gezüchtet

Sie haben all unsere Tipps beherzigt und müssen dennoch wieder ein Basilikum -Opfer beklagen? Verzweifeln Sie nicht! Die Überlebenschancen von Basilikum sind generell schlecht. Das Verbrauchermagazin "NDR Markt" wollte der Sache auf den Grund gehen und hat handelsübliche Basilikum-Töpfe in die Gärtnerei gebracht und dort vom Profi pflegen lassen.

Das Ergebnis: Trotz professioneller Pflege gingen die meisten der Basilikum-Pflanzen auch hier nach nur sieben Tagen ein.

Der Grund: Die Pflanzen sind für den direkten Verzehr gezüchtet und mussten vom Gewächshaus bis zu Ihnen nach Hause schon viel Stress und Nährstoffverlust erleiden. Das heißt aber nicht, dass Sie es nicht versuchen sollten. So manch einer wurde schon mit einem üppigen Basilikum-Traum belohnt, der den sonnigen Süden ein kleines Stückchen näher bringt.

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Acht Fehler beim Kochen von Nudeln, die fast jeder macht

Was, zwei Liter Wasser für eine Single-Portion Nudeln? Ja! Nudeln sollten vollständig von Wasser bedeckt sein. Sonst gibt es Nudel-Klump. Faustregel: Ein Liter auf 100 Gramm Nudeln.
Was, zwei Liter Wasser für eine Single-Portion Nudeln? Ja! Nudeln sollten vollständig von Wasser bedeckt sein. Sonst gibt es Nudel-Klump. Faustregel: Ein Liter auf 100 Gramm Nudeln. © Pixabay
Das Wasser muss kochen. Erst dann kommen die Nudeln dazu.
Das Wasser muss kochen. Erst dann kommen die Nudeln dazu. © Pixabay
Faustregel: Breite Nudeln passen zu schweren, stückigen Soßen wie Bolognese – feine Nudeln zu leichten Soßen.
Faustregel: Breite Nudeln passen zu schweren, stückigen Soßen wie Bolognese – feine Nudeln zu leichten Soßen. © Pixabay
Kippen Sie auch einen Schluck Olivenöl ins Wasser, damit die Spaghetti nicht aneinanderkleben? Ganz schlecht, denn das Öl verklebt die Oberfläche der Nudeln, so dass sie die Soße nicht mehr richtig aufnehmen können. Besser: Etwas Kochwasser in die Schüssel – oder Nudeln gleich mit der Sauce vermischen.
Kippen Sie auch einen Schluck Olivenöl ins Wasser, damit die Spaghetti nicht aneinanderkleben? Ganz schlecht, denn das Öl verklebt die Oberfläche der Nudeln, so dass sie die Soße nicht mehr richtig aufnehmen können. Besser: Etwas Kochwasser in die Schüssel – oder Nudeln gleich mit der Sauce vermischen. © Pixabay
Mit Salz sollte man sparsam umgehen – aber nicht beim Nudelnkochen. Denn nur ein kleiner Teil des Salz kommt auch in der Nudel an. Ein Teelöffel pro Liter sollte es schon sein.
Mit Salz sollte man sparsam umgehen – aber nicht beim Nudelnkochen. Denn nur ein kleiner Teil des Salz kommt auch in der Nudel an. Ein Teelöffel pro Liter sollte es schon sein. © Pixabay
Nudeln brauchen wirklich nicht viel Aufmerksamkeit. Aber zwei, drei Mal rühren zwischendurch tut ihnen gut. Es verhindert, dass sie zusammenkleben.
Nudeln brauchen wirklich nicht viel Aufmerksamkeit. Aber zwei, drei Mal rühren zwischendurch tut ihnen gut. Es verhindert, dass sie zusammenkleben. © Pixabay
Die Nudeln sind fertig, doch wo ist jetzt das Nudelsieb? Während Sie in der Schublade kramen, werden die Spaghetti labberig – das war’s dann mit al dente.
Die Nudeln sind fertig, doch wo ist jetzt das Nudelsieb? Während Sie in der Schublade kramen, werden die Spaghetti labberig – das war’s dann mit al dente. © Pixabay
Schreck lass nach – die kalte Dusche bei Abschrecken spült die Stärke von den Nudeln. So kann die Soße nicht mehr an ihnen haften.
Schreck lass nach – die kalte Dusche bei Abschrecken spült die Stärke von den Nudeln. So kann die Soße nicht mehr an ihnen haften. © Pixabay

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