Jugendlicher (17) ist verschwunden - wer hat Deniz gesehen?

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Ein gefürchtetes Comeback

Supermärkte zittern vor ihrer eigenen Vergangenheit

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Eine typische Markthalle in Budapest

Totgeglaubte leben länger. Im Moment beweist ein alter Rivale genau das und setzt die großen Supermarkt-Ketten gewaltig und Druck.

150 Jahre haben sie schon auf dem Buckel und erleben jetzt ein Comeback, das es in sich hat. Markthallen laufen den Supermärkten immer mehr den Rang ab und das hat gute Gründe.

Entwicklung zum Feinkost-Paradies

Viele dieser Markthallen haben sich zu echten Genuss-Tempeln entwickelt und sich damit vor dem Aussterben bewahrt. Wo früher Hausfrauen den Wocheneinkauf gemacht haben, treffen sich nun hippe Großstadtbewohner, kaufen ein, genießen Burger und trinken zusammen Bier oder Kaffee. Verkostungsstände und kleine Kochkurse machen das Erlebnis perfekt und den Kunden glücklich.

Der Trend macht sich bemerkbar: In München hat sich die Schrannenhalle nach der Insolvenz 2009 zum beliebten Feinkostparadies gemausert und nun auch einen neuen Käufer gefunden, wie tz.de berichtet.

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Vorteil: direkter Kontakt

Aber warum ist die Liebe zur Markthalle wiedererwacht? Verbraucher suchten wieder den direkten Kontakt zu Verkäufern und Produzenten, sie wollten wissen, woher ihre Lebensmittel stammen — das spreche für die Markthalle, haben Forscher der Technischen Uni Berlin laut businessinsider.de herausgefunden.

Supermärkte wittern Konkurrenz

Die klassischen Supermarkt-Ketten haben die Gefahr erkannt und reagiert. Real hat sein Warenhaus in Krefeld in eine Markthalle umgebaut. Dort gibt es nun eine Bäckerei, Obst aus Holzkisten, frische Burger und neben billigen Dosenessen kann man auch sündhaft teure Steaks kaufen. In Hamburg zieht Edeka nach. Vor der Filiale in der Hamburger Rindermarkthalle entsteht ein Wochenmarkt.

Die Kunden freuen sich, denn Konkurrenz belebt das Geschäft und verbessert das Einkaufserlebnis.

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ante

500 Euro: Diese Kartoffeln sind eine echte Investition

Lebensmittel können als Delikatessen gelten. Aufgrund von Seltenheit oder komplizierter Herstellung steigt der Preis für manche Köstlichkeiten ins Unermessliche...
Lebensmittel können als Delikatessen gelten. Aufgrund von Seltenheit oder komplizierter Herstellung steigt der Preis für manche Köstlichkeiten ins Unermessliche... © pixabay
Bonnotte-Kartoffel: Die französische Kartoffelsorte wird in erster Linie auf der Insel Noirmoutier angebaut. Feinschmecker legen für die Knolle gut und gerne 500 Euro pro Kilo hin.
Bonnotte-Kartoffel: Die französische Kartoffelsorte wird in erster Linie auf der Insel Noirmoutier angebaut. Feinschmecker legen für die Knolle gut und gerne 500 Euro pro Kilo hin. © pixabay
Elchkäse ist eine seltene Delikatesse, denn die Haltung ist aufwendig, die Störanfälligkeit beim Melken hoch und Mengen an gewonnener Milch gering. Daher ist der Elchkäse der wahrscheinlich teuerste Käse der Welt: Ein Kilo kostet rund 500 Euro.
Elchkäse ist eine seltene Delikatesse, denn die Haltung ist aufwendig, die Störanfälligkeit beim Melken hoch und Mengen an gewonnener Milch gering. Daher ist der Elchkäse der wahrscheinlich teuerste Käse der Welt: Ein Kilo kostet rund 500 Euro. © pixabay
Bellota-Schinken, oder auch Jamón Ibérico de Bellota, ist ein Schinken vom Ibérico-Schwein. Der Gourmet-Schinken kostet etwa 220 Euro pro Kilo.
Bellota-Schinken, oder auch Jamón Ibérico de Bellota, ist ein Schinken vom Ibérico-Schwein. Der Gourmet-Schinken kostet etwa 220 Euro pro Kilo. © pixabay
In Deutschland ist er aufgrund seiner Giftigkeit bei falscher Zubereitung verboten, in Japan ist er dagegen eine Delikatesse: Dort zahlt man für Kugelfisch, der auch Fugu genannt wird, 500 Euro pro Kilogramm.
In Deutschland ist er aufgrund seiner Giftigkeit bei falscher Zubereitung verboten, in Japan ist er dagegen eine Delikatesse: Dort zahlt man für Kugelfisch, der auch Fugu genannt wird, 500 Euro pro Kilogramm. © pixabay
Kobe-Rind aus Japan gilt als bestes Fleisch der Welt. Dafür ist es auch das teuerste: 100 Gramm von dem Delikatessen-Fleisch kosten rund 70 Euro.
Kobe-Rind aus Japan gilt als bestes Fleisch der Welt. Dafür ist es auch das teuerste: 100 Gramm von dem Delikatessen-Fleisch kosten rund 70 Euro. © pixabay
Die Yubari-Honigmelone könnte gut und gerne auch Goldmelone genannt werden: Die aus Japan kommende Frucht wird vor Ort wie ein Juwel gehandelt. Erst 2016 zahlte ein Händler umgerechnet 24.000 Euro für zwei der hochgelobten Melonen.
Die Yubari-Honigmelone könnte gut und gerne auch Goldmelone genannt werden: Die aus Japan kommende Frucht wird vor Ort wie ein Juwel gehandelt. Erst 2016 zahlte ein Händler umgerechnet 24.000 Euro für zwei der hochgelobten Melonen. © pixabay
Auch der Blauflossen-Thunfisch ist in Japan der Hit: Bei einer Auktion in Japan 2016 hat ein Blauflossen-Thunfisch einen Preis von mehr als 100.000 Euro erzielt. Die Thunfischart ist aber nicht nur teuer: Sie ist auch vor dem Ausstreben bedroht.
Auch der Blauflossen-Thunfisch ist in Japan der Hit: Bei einer Auktion in Japan 2016 hat ein Blauflossen-Thunfisch einen Preis von mehr als 100.000 Euro erzielt. Die Thunfischart ist aber nicht nur teuer: Sie ist auch vor dem Ausstreben bedroht. © pixabay
Der echte Beluga Kaviar vom Stör ist eine der teuersten Kaviar-Sorten der Welt: Er kostet 2.200 bis 4.500 Euro pro Kilogramm.
Der echte Beluga Kaviar vom Stör ist eine der teuersten Kaviar-Sorten der Welt: Er kostet 2.200 bis 4.500 Euro pro Kilogramm. © pixabay
Safran ist das teuerste Gewürz der Welt, wird es in mühevoller Handarbeit geerntet und dann in winzigen Mengen abgefüllt. Für nur fünf Gramm Safran werden etwa 800 Safranblüten benötigt. In Gourmetmärkten kostet 1 Gramm Safran rund 18 Euro.
Safran ist das teuerste Gewürz der Welt, wird es in mühevoller Handarbeit geerntet und dann in winzigen Mengen abgefüllt. Für nur fünf Gramm Safran werden etwa 800 Safranblüten benötigt. In Gourmetmärkten kostet 1 Gramm Safran rund 18 Euro. © pixabay

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