tz-Besuch im Restaurant

So sieht's beim neuen Kuffler aus

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Willkommen in unserem neuen Lokal! Sebastian (l.) und sein Vater Roland Kuffler.

München - Münchens Gastro-Familie eröffnet im April ihr Restaurant im Palais an der Oper: das Kuffler California Kitchen. Natürlich ist hier alles vom Feinsten! Wir durften uns um- und in die Kochtöpfe schuen.

Der Hauptgastraum am Hofgraben: Hier sollen 300 Gäste Platz finden, durch das Fenster kann man in die Küche schauen.

Eine riesige Terrasse unter den Klenze-Arkaden, 450 Plätze auf 1400 Quadratmetern – und auf den Tisch kommt kalifornische Küche! Im April eröffnet die Familie Kuffler ihr neues Restaurant im Palais an der Oper: das Kuffler California Kitchen. Vier Millionen Euro haben die Gastronomen in das Lokal investiert. Hier ist alles vom Feinsten! Die ehemalige Residenzpost gilt als eine der begehrtesten Lagen in der Innenstadt. Vor drei Jahren bekam die Gastro-Familie Kuffler (u. a. Weinzelt, Seehaus) den Zuschlag für das Restaurant im Ostflügel, stach Konkurrenten wie Feinkost-König Michael Käfer aus. „In unserem neuen Lokal sollen sich die Gäste wie im Urlaub fühlen“, sagt Junior-Wirt ­Sebastian Kuffler. Seit Monaten tüfteln Architekten, werkeln die Bauarbeiter. Das Ergebnis: eine prunkvolle Haupthalle mit halboffener Küche und raumhohen Fensterfronten zum Hofgraben, ein separater Gastraum mit Kamin und 6,50 Meter hoher Decke, über die gesamte Gebäudelänge zieht sich eine Terrasse mit 180 Sitzplätzen und Premium-Blick auf die Staatsoper.

Der Hauptgastraum am Hofgraben: Hier sollen 300 Gäste Platz finden, durch das Fenster kann man in die Küche schauen.

Bayrische Gerichte wie Schweinsbraten und Knödel sucht man auf der Karte vergebens – die werden schließlich schon im ebenfalls von Kufflers betriebenen Spatenhaus schräg gegenüber serviert. Küchenchef Christof Lobnig (u. a. Schlosshotel Velden am Wörthersee, Aquarello München) zaubert mit einem Team von 23 Köchen kalifornische Gerichte. Der 28-Jährige flog zur Vorbereitung extra in die USA: „Da habe ich meinen Kollegen in Los Angeles und San Francisco in die Töpfe geguckt.“ Auf der Karte stehen vor allem Salate, Meeresfrüchte, Steaks und hausgemachte Pasta, zum Dessert gibt Cupcakes und Applepies. Auch Mittagslunch, Snacks und Sandwiches sollen künftig angeboten werden – Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann hat das Küchen-Konzept als kulinarischer Berater mitentworfen.

Die Damentoilette.

Schick, modern, lässig: Das neue Kuffler passt perfekt in die frisch renovierte Residenzpost. 300 Millionen Euro legte der russische Multi-Millionär Arkadij Rotenberg Gerüchten zufolge für das Luxus-Domizil an der Oper hin – neben Büros und Luxuswohnungen zieht hier unter anderem das französische Luxus-Label Louis Vuitton ein. Aber: Das neue Kuffler soll eine Adresse für jeden sein. „Die Gäste können in Jeans und T-Shirt oder in Abendgarderobe kommen“, sagt Sebastian Kuffler. Wie gewohnt ist alles top: Möbel und Lampen werden eigens für das Kuffler entworfen. Über ein digitales System laufen die Bestellungen direkt auf Flatscreens in die Küche ein, ein Fließband transportiert die Teller zum Anrichten von einer Station zur nächsten – so soll in nur 15 Minuten jeder Gast sein Essen haben. In den Toiletten im ersten Stock hängen edle Natursteinwaschbecken und originale Fliesen aus Marokko, durch ein Rundfenster vor den Damenkabinen blickt man direkt auf den Max-Josef-Platz. Noch laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren: Zur Eröffnung am 14. April soll alles fertig sein.

Christina Schmelzer

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