Ruhepol im Münchner Osten

Er ist der Erste im Alten Wirt Ramersdorf

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Fan des alten Wirts Ramersdorf: Emil-Horst Binder.

München - Emil-Horst Binder ist Stammgast im Alten Wirt Ramersdorf. Er sitzt gerne bei einem kühlen Weißbier im Biergarten und lässt es sich gut gehen.

Graf Dracula wäre vom strahlenden Sonnenschein im Biergarten des Alten Wirtes wohl nicht sonderlich begeistert. Ganz anders sein Landsmann Emil-Horst Binder (77). Der gebürtige Kronstädter (historisches Gebiet Transsilvanien/ Siebenbürgen in Rumänien) genießt die strahlenden Sommertage in vollen Zügen.

Bei einem kühlen Weißbier sitzt er gerne allein im Biergarten und lässt es sich gut gehen. Im Jahr 1975 ist der ehemalige Metzger nach München gekommen. „Wenn man nach Deutschland auswandert, wo soll es denn schöner sein als hier?“, fragt der 77-Jährige und genießt einen Schluck von seinem Weißbier.

Zwischen Freistaat und alter Heimat sieht er zahlreiche Parallelen: „Landschaft, Leute, Mentalität – eigentlich ist daheim alles wie in Bayern, nur ein bisschen kleiner“, sagt der Rentner und schwelgt in Erinnerungen.

Auf dem kurzen Heimweg vom Nachbarn, bei dem in der Früh oft geratscht wird, legt Emil-Horst Binder bei gutem Wetter gerne einen Stopp bei Wirt Rudi Wagmüller ein: „Bei diesen Temperaturen und so einem schönen Biergarten kann man einfach nicht vorbeilaufen“, schwärmt Binder.

Biergärten sind für ihn generell eine super Sache: „Die entspannten Leute, die Ruhe, einfach alles stimmt. Aber vor allem hier der Alte Wirt ist für mich ein Ruhepol.“ Entweder sitzt er vormittags nur da und lässt die Eindrücke der Umgebung auf sich wirken, oder er liest Zeitung.

„Dann aber nur die tz, für mich ist das die beste Zeitung in München.“ Am Nachmittag geht es meistens weiter in eins der unzähligen Münchner Freibäder. So sieht auch der perfekte Tag für ihn aus: „In der Früh mit dem Nachbarn ein bisserl ratschen, auf dem Heimweg ein kühles Weißbier beim Alten Wirt und am Nachmittag mit der Frau ins Freibad oder einen Ausflug im schönen Voralpenland, besser geht’s nicht.“

Mit seiner Frau schaut er gerne auch am Abend zum Essen vorbei. Auf den Teller kommen entweder die saftigen Spareribs oder die knusprige Ente mit Knödel. Auch wenn Dracula Blut vorzieht – sein Landsmann hat mehr Ahnung und lässt sich die Schmankerl im Alten Wirt schmecken.

Mehr Infos zum Alten Wirt Ramersdorf gibt es hier.

Severin Schötz

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